• DE-30169 Hannover
  • 02/2010
  • Result
  • (ID 18251)

Erweiterung Sprengel Museum Hannover

Limited competition
  • 1st Prize


    Architekten
    Marcel Meili, Markus Peter Architekten, Zürich (CH), München (DE) Büroprofil

    Collaboration
    Christof Weber

    Explanatory text
    Städtebauliche Lage

    Das bestehende Museum gibt topographisch und räumlich eine ausserordentlich komplexe Lage vor. Diese ist weder für den Museumsbetrieb noch für dessen Erweiterung einfach zu interpretieren. Das Projekt schlägt deshalb einen sehr einfachen, prismatischen Körper als Ergänzung vor, der - in ähnlicher Grösse wie der Bestand - ein eigenständiges Verhältnis zum See und zur Promenade formuliert: hervorgeschoben zu den Bäumen, leicht schwebend, mit einem einzigen Hauptgeschoss. Der nervöse Bestand und seine Bastion finden darin Abschluss und Rahmen, die eindrückliche Welt der Bäume am See wird an das Museum herangeführt.



    Der Plan der Erweiterung

    Am Gelenk der beiden Trakte wird eine doppelgeschossige Halle eingerichtet, deren grosszügige Rampen- und Treppenspirale die verschiedenen Niveaus des Museums sowie den neuen zweiten Eingang verbindet. Das riesige "Auge" bildet gleichzeitige das Foyer und den Saal in einer offenen, informellen Raumstimmung.

    Dem Plan des Ausstellungstraktes bildet zunächst eine einfache, klassische Enfilade mit weicher, übersichtlicher Besucherführung. Dieser Weg erhält seinen Rhythmus nicht nur durch unterschiedliche Raumformate, sondern auch dadurch, dass die Räume im Raster leise "tanzen": Sie sind leicht abgedreht und verleihen damit jedem Saal eine gewisse Eigenständigkeit, die ausserdem durch unterschiedliche Raumhöhen unterstrichen wird. Darüber bringen verschieden hohe Lichtkammern sehr gleichmässiges Licht auf die Staubdecken. Diese Manipulationen an den Sälen werden aber so zurückhaltend eingesetzt, dass der Fluss der Bewegung und die Elastizität der Räume für verschiedene Ausstellungstypen nicht eingeschränkt werden. An den Nahtstellen zwischen dem strengen äusseren Kubus und dem bewegten Plan werden schmale, verglaste Loggiaräume eingerichtet, die örtlich einen Blick in die Umgebung gewähren: Kleine Foyers, die bei Bedarf auch bespielt werden können.

    Evaluation by the jury
    Not available.

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Created on 02.03.2010, 17:24
Last updated 10.03.2010, 13:12
Entry ID 4-32299
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