• DE-31141 Hildesheim
  • 06/2010
  • Result
  • (ID 34271)

Erweiterung Universität Hildesheim - Generalplanung

Limited competition
  • 2nd Prize


    Architekten
    Glass Kramer Löbbert Architekten, Berlin (DE) Büroprofil

    Prize money
    16.500 EUR

    Explanatory text
    Not available.

    Evaluation by the jury

    Die beabsichtigte Idee, mit dem neuen Funktionsgebäude einen Kommunikationsraum zu
    schaffen und mit dem „schlichten und kraftvollen Baukörper“ die heterogene Gebäudestruktur des Universitätsgeländes nach Süden hin abzuschließen und zu beruhigen wird erreicht.
    Die bestehenden Wegeverbindungen bleiben erhalten, hätten jedoch noch schlüssiger herausgearbeitet werden können. Dies gilt für die Beziehungen zwischen altem und neuem Campusplatz ebenso wie für den Ützenkamp und die Verknüpfung mit den bestehenden Funktionsgebäuden.
    Architektonisch überzeugt der Entwurf durch die klare und homogene Formensprache sowie intelligente Raumaufteilung, die öffentliche Bereiche mit natürlich belichteten Aufenthaltszonen vor den Seminarräumen neben halböffentlichen Bereichen (Service- und Büroräume) definiert. Das Atrium bildet den zentralen Kommunikationsraum, der die Anforderungen an einen universitären Lebens- und Arbeitsraum erfüllt und Studenten wie Mitarbeitern einen geeigneten Orientierungsrahmen bietet.
    Dabei reagieren die verschiedenen Ebenen des Gebäudes in schlüssiger Art und Weise auf die gegebene topografische Situation.
    Der Entwurfsverfasser hat sich intensiv und überzeugend mit der Architektur des Neubaus
    und dem geforderten Raumprogramm auseinandergesetzt. Die Bearbeitung hört jedoch vor den Bestandsgebäuden auf. Es fehlt die Einbindung des Solitärs in das städtebauliche Gefüge – sowohl der Bezug zum bestehenden Gebäudekomplex mit dem heutigen Campus wie auch zur umgebenden Wohnbebauung wird nicht thematisiert. Mit dem Neubau wird eine klare Raumkante definiert mit dem einerseits die Platzbildung nach Norden gelingt, die jedoch andererseits den Campus nach Süden hin abschottet. Hier kommt den Öffnungen in der Fassade besondere Bedeutung zu, um dem Besucher Orientierung zu bieten.
    Die Abstände des Neubaus zu Wohnbebauung und zur Sporthalle sind an die rechtlichen Vorgaben anzupassen.
    Durch die kompakte Bauform erfüllt der Neubau im Wesentlichen die wirtschaftlichen Vorgaben.
    Durch das Atrium ergibt sich ein ungünstiges Verhältnis von Nutzfläche zu Fassaden- fläche und Bruttorauminhalte.


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Created on 28.07.2010, 15:28
Last updated 29.07.2010, 10:16
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