Landschaftsarchitektur+ | Perspektive Bereich A
Landscape architects
Collaboration
Julian Benesch
Explanatory text
Planungsziele
Reparatur städtebaulicher Mängel
Bereich A:
• Ausbildung von Sichtachsen in Richtung Talsperre durch Auflösung der geschlossenen Ringstruktur: Herausschneiden von Gebäudeteilen aus den bestehenden
Riegeln (insbesondere nach Westen); Aufbrechen der Monostruktur
• Differenzierte Höhenentwicklung der Gebäude: Höhenreduktion nach Süden führt zu Minimierung der Verschattung
Bereich B:
• „Auflösung“ der Gebäuderiegel in kleinteiligere und niedrigere Teilbaukörper
• Abstaffelung der Riegelhöhen; Annäherung an die Kubatur der Bestandsgebäude Grünlerstraße, Nordstraße und Lohweg
• Aufnahme und Weiterführung bestehender Fuß und Fahrradwege in Nord-Südrichtung Beseitigung von Gebäudemängeln
• Herstellung von Barrierefreiheit für 80% der Gebäudefläche durch Einbau von Aufzügen und Schaffung von gartenseitigen barrierefreien Zugängen zu den Aufzugvorräumen
• Verbesserung des Schallschutzes
• Durchführung von Grundrissänderungen, um zeitgemäße Wohnungen gemäß Wohnungsschlüssel zu entwickeln
• Entwicklung von spannungsreichen Fassaden durch Vorsetzen einer zusätzlichen Fassadenebene vor den Bestand, ausgebildet durch neue Balkone und Abstellräume in mäanderförmigen Bändern Energiekonzept
• Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen der EnEV 2009
• Erreichen des KfW-Effizienzhausstandards EH 100 (EnEV 2009)
• Die geplanten energetischen Maßnahmen sind nach jetzigem Stand förderfähig durch die KfW in Form eines zinsgünstigen Darlehens in Höhe von maximal 75.000 EUR . Durch das Erreichen des EH100 Standards gibt es einen Tilgungszuschuss in Höhe von 5% des Darlehensbetrags.
Maßnahmen Gebäudehülle:
• Dämmung Dachflächen mit 18cm WL G 035
• Dämmung Außenwände mit WDV S 16cm WL G 035
• Austausch der Fenster gegen Fenster mit Wärmeschutzverglasung Uw = 1,30W/m²K
• Dämmung Kellerdecke mit 8cm WL G 030
• Reduzierung der Wärmebrücken Maßnahmen Haustechnik:
• Dämmung der Verteilleitungen Heizung und Warmwasser
• Einbau drehzahlgeregelter Heizungspumpen
• Durchführung eines hydraulischen Abgleichs
• Umstellung der Wärmeversorgung auf gebäudeweise Gas-Brennwertkessel mit Heizungs- und Warmwasserunterstützung durch Solarthermieanlage. Freiraumkonzept
• Entwicklung einer vielfältigen Freiflächenstruktur differenziert nach öffentlichen, halböffentlichen und privaten Aufenthaltsbereichen.
• Schaffung von privaten Rückzugsmöglichkeiten in Form von Mietergärten in unmittelbarer Hausnähe und in mittelbarer Nähe zu den Gebäuden als Streifen.
• In den neuen Außenräumen wird eine Mischung von vielfältigen Nutzungen im Kleinen wie im Großen entstehen.
• Klare und übersichtliche Zonierung der Ausräume unter Berücksichtigung der topographischen Gegebenheiten.
• Einbindung der notwendigen Infrastruktur-Einrichtungen in die Außenanlagen (Stellplatzanlagen, Müllplätze, Fahrradabstellmöglichkeiten)
• Überarbeitung und Erweiterung der vorhandenen Spielplatzanlagen, Angebot von Flächen für Freies Spiel und vielfältige Aufenthaltsqualität in den freien Bereichen unter Bäumen.
• Berücksichtigung und Integration des bereits vorhandenen Baumbestandes.
• Entwicklung locker von Bäumen überstandener Freiflächen, im Sinne eines Birkenhaines, alternativ: hochaufgeastete Espen (Populus Tremula).
• Einfassung der Mietergärten mit sommergrünen
Hecken.
Evaluation by the jury
Not available.