Dirk Jan Postel, Kraaijvanger . Urbis
Die Niederländische Botschaftsresidenz in Peking besitzt drei Funktionen. Sie bietet Gelegenheit für offizielle Veranstaltungen, sie besitzt einen Serviceteil und einen privaten Wohnbereich.
Dank eines sehr großzügigen Grundstücks konnte ein eingeschossiges Gebäude realisiert werden. Alle Funktionen sind dabei direkt zugänglich, ohne die Privatsphäre des Wohnbereichs einzuschränken.
Die Typologie des Gebäudes ist die eines großen, luxuriösen,...
Dirk Jan Postel, Kraaijvanger . Urbis
Die Niederländische Botschaftsresidenz in Peking besitzt drei Funktionen. Sie bietet Gelegenheit für offizielle Veranstaltungen, sie besitzt einen Serviceteil und einen privaten Wohnbereich.
Dank eines sehr großzügigen Grundstücks konnte ein eingeschossiges Gebäude realisiert werden. Alle Funktionen sind dabei direkt zugänglich, ohne die Privatsphäre des Wohnbereichs einzuschränken.
Die Typologie des Gebäudes ist die eines großen, luxuriösen, freistehenden Hauses.
Das Gebäude besteht aus zwei Flügeln. In dem einen sind die öffentlichen, in dem anderen die privaten Funktionen untergebracht. Die Flügel sind jeweils zu einem eigenen Garten hin orientiert. Über einen innenliegenden, grünen Wintergarten werden die Flügel räumlich geschieden und gleichzeitig visuell verbunden. Das beeindruckenste Element des Entwurfs bildet eine lange, horizontal artikulierte Mauer aus verschieden dicken Natursteinstreifen, die sich über die gesamte Länge des Gebäudes und darüber hinaus erstreckt. In die Mauer sind farbige Lichtstreifen integriert, die nachts in der dunklen Granitmauer ein erfrischendes Farbspiel hervorrufen.
Auch der große Garten ist wesentlicher Bestandteil des Entwurfs. Im kalten trockenen Pekinger Winter muß er schön aussehen, während er im Sommer eine Oase der Ruhe bieten soll. In Kontrast zu dem geometrischen Entwurf des Gebäudes zeigt sich der Garten in Form eines organisch anmutenden trockengefallenen Flusses, aufgebaut aus mehreren Lagen verschiedener Materialien.