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Plenarsaalgebäude Hessischer Landtag


Project description:
BDA-Hessen Johann-Wilhelm-Lehr-Plakette, 2008

Preisgerichtsbeurteilung:
Der Neubau des Plenarsaalgebäudes des Hessischen Landtages besticht durch die Einfachheit seiner Großform. Es gelingt ihm, seine Umgebung neu zu ordnen und wie nebenbei mit seinen Kanten klare Stadträume zu definieren.
Auf den städtebaulichen, in seiner Maßstäblichkeit überaus heterogenen Kontext mit einer sehr plastischen Gestaltung des Baukörpers zu reagieren, erweist sich als äußerst wirkungsvoll. Der Dialog mit der... +
BDA-Hessen Johann-Wilhelm-Lehr-Plakette, 2008

Preisgerichtsbeurteilung:
Der Neubau des Plenarsaalgebäudes des Hessischen Landtages besticht durch die Einfachheit seiner Großform. Es gelingt ihm, seine Umgebung neu zu ordnen und wie nebenbei mit seinen Kanten klare Stadträume zu definieren.
Auf den städtebaulichen, in seiner Maßstäblichkeit überaus heterogenen Kontext mit einer sehr plastischen Gestaltung des Baukörpers zu reagieren, erweist sich als äußerst wirkungsvoll. Der Dialog mit der vorhandenen historischen Bebauung, der aus einem Verständnis einer zeitgemäßen, modernen Architektursprache geführt wird, trägt zum überzeugenden Gesamteindruck bei.

Jury:
Kai Bierich, Architekt BDA, Stuttgart,
Prof. Norbert Moest, Architekt BDA, Konstanz/Singen,
Peter Cachola Schmal, Direktor DAM, BDA a.o., Frankfurt am Main
Prof. Carola Wiese, Architektin BDA, Darmstadt/Köln



Deutscher Natursteinpreis 2009, Besondere Anerkennung

Preisgerichtsbeurteilung:
Eine in der heutigen Zeit häufige Bauaufgabe, nämlich die des Anbaus und der Sanierung, ist hier im besten Sinne als "weiterbauen" interpretiert worden. Dem Entwurf des Plenarsaalgebäudes und der angrenzenden Freiflächen gelingen dabei zwei städtebaulich relevante Dinge.
Zum einen definiert er einen neuen Eingang zum Landtag über den Parlamentsplatz an der Grabenstraße, zum anderen vermittelt der Baukörper zwischen den repräsentativen, öffentlichen Gebäuden der historischen Schlossanlage und den kleinteiligen Stadthäusern entlang der Grabenstraße. Die Materialwahl des klar gegliederten Baukörpers ist der Bauaufgabe angemessen. Der helle Kalkstein
korrespondiert mit den Putzfassaden des Bestands, die plastische Bearbeitung des Materials und die Staffelung der Formate strukturiert auf angenehme Weise die Fassade.
Kleine längliche Glasöffnungen erinnern am Tag an einen Strichcode und unterstreichen den Duktus des Reliefs. Bei Nacht wandeln sie sich zu Lichtpunkten, welche den Baukörper neben den großzügigen Fensterbänken sichtbar machen. Materialität und Qualität der Fassade finden in den Belagsgestaltungen der Innenräume, sowie der öffentlichen Außenbereiche ihre Entsprechung.

Jury:
Michael Frielinghaus, Präsident BDA, Friedberg
Frank Assmann, Architekt BDA, Berlin
Titus Bernhard, Architekt BDA, Augsburg
Bernd Blaufelder, Architekt BDA, Berlin
Christian Brückner, Architekt BDA, Tirschenreuth
Jan Kleihues, Architekt BDA, Berlin
Thomas Müller, Architekt BDA, Berlin
Susanne Wartzeck, Architektin BDA, Dipperz -



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Announced on 20.04.2009
Last updated 29.04.2015
Project ID 5-16513
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