Das Planungsgebiet liegt im Ortsmittelpunkt von Möhringen. Das Areal wurde bisher überwiegend gewerblich genutzt und liegt im Sanierungsgebiet. Die Grundstücksfläche, welche an die Schwarzwaldstrasse angrenzt, beträgt insgesamt 7 591 qm. Die zur Verfügung stehende Grundstücksfläche wird im Osten begrenzt vom Verlauf des Krähenbaches, im Süden von einer lockeren Einzelhausbebauung mit starker Durchgrünung, im Westen von der Marktgasse und im Norden durch die Schwarzwaldstrasse. Das Grundstück...
Das Planungsgebiet liegt im Ortsmittelpunkt von Möhringen. Das Areal wurde bisher überwiegend gewerblich genutzt und liegt im Sanierungsgebiet. Die Grundstücksfläche, welche an die Schwarzwaldstrasse angrenzt, beträgt insgesamt 7 591 qm. Die zur Verfügung stehende Grundstücksfläche wird im Osten begrenzt vom Verlauf des Krähenbaches, im Süden von einer lockeren Einzelhausbebauung mit starker Durchgrünung, im Westen von der Marktgasse und im Norden durch die Schwarzwaldstrasse. Das Grundstück befindet sich in seinem städtebaulichen Zusammenhang in einem stark urban geprägten Umfeld und im Übergangsbereich zum angrenzenden freien Landschaftsraum. Beide Situationen prägen das Gesamtbild und
die Indentität des Ortes. Das zu beplanende Grundstück liegt östlich der historischen Stadtmauer. Die Schwarzwaldstrasse durchquert den Ortskern in ostwestlicher Richtung. An diese angebunden ist ein Strassennetz, welches in nordsüdlicher Richtung verläuft und dem bestehenden Ortskern eine eher kammartige Struktur verleiht. Diese Struktur wird unmittelbar durch den Verlauf der Bahnlinie begrenzt. Die bauliche Struktur wird durch dieses Verkehrsnetz gegliedert und bildet ein klar erkennbares städtebauliches Gefüge. Der Krähenbach als landschaftliches Element prägt die Gesamtsituation. Der ihn begleidende Grünraum weitet sich nach Süden aus und begrenzt das Grundstück. Das entwickelte städtebauliche Konzept versucht im Grundsatz die vorhandenen Strukturen aufzunehmen und positiv weiterzuentwickeln. Das zur Verfügung stehende Grundstück soll in zwei Nutzungsbereiche gegliedert werden. Hierbei sind vor allem Einflüsse der unmittelbaren Umgebung in die Konzeption einzubeziehen. Es wird vorgeschlagen, im
Bereich des nördlichen Grundstücksteils unmittelbar an der Schwarzwaldstrasse im Zusammenspiel mit dem neu gestalteten Hechtplatz eine Gesamtsituation zu bewirken, die von einem städtischen Charakter geprägt ist. Durch die Anordnung zweier Baukörper, die einen an die Schwarzwaldstrasse angrenzenden Freiraum bilden, wird ein unmittelbarer Bezug über diese hinweg zum Hechtplatz gesucht. Es wird vorgeschlagen, die raumbegrenzenden Gebäudekuben mit drei Obergeschossen und einem klar definierten Satteldach auszubilden. Hierdurch entsteht eine der Situation angemessene Platzwand, die in der räumlichen Situation angemessene Baukörpermassen bildet. Im Gegensatz zu dieser Struktur wird im südlichen Grundstücksbereich eine kammartige, die vorhandenen linearen städtebaulichen Strukturen aufnehmende Bebauung vorgeschlagen. Die ebenfalls mit Satteldachflächen ausgebildeten zweigeschossigen Baukörper sollen einen Übergang zum südlich angrenzenden landschaftlichen Raum und der aufgelockerten Bebauung herstellen.