2005 lobte die VIVICO REAL ESTATE (heute CA Immo) einen städtebaulichen Wettbewerb aus, um das Areal des ehemaligen Bahnhofs Thalkirchen neu zu definieren. Diesen gewann das Architekturbüro Baehr-Rödel und gliederte gemeinsam mit den Landschaftsplanern von Terrabiota den Gesamtkomplex in zwei Bereiche: einen urbanen Bereich im Norden mit Marktplatz und Wohnbebauung sowie einen grünen Parkbereich im Süden mit Sukzessionsflächen und denkmalgeschützten Bahngebäuden.
Das Wohnquartier ist von...
2005 lobte die VIVICO REAL ESTATE (heute CA Immo) einen städtebaulichen Wettbewerb aus, um das Areal des ehemaligen Bahnhofs Thalkirchen neu zu definieren. Diesen gewann das Architekturbüro Baehr-Rödel und gliederte gemeinsam mit den Landschaftsplanern von Terrabiota den Gesamtkomplex in zwei Bereiche: einen urbanen Bereich im Norden mit Marktplatz und Wohnbebauung sowie einen grünen Parkbereich im Süden mit Sukzessionsflächen und denkmalgeschützten Bahngebäuden.
Das Wohnquartier ist von drei Architekturbüros (Hilmer & Sattler und Albrecht Architekten, Baehr-Rödel Architekten, GKK+ Architekten) mit verschiedenen Gebäuden kompakt und doch aufgelockert bebaut.
Beim Entwurf der Einzelgebäude der Architekten GKK+ aus Berlin wurde das Thema „Versetzen“ zum Gestaltungsprinzip: Die in zwei festen Positionen versetzten Geschosse der Punkt-Gebäude erzeugen ein lebendiges Format und großzügige Süd- und West-Terrassen, die der Idee des „eigenen Gartens“ entsprechen. Große Verglasungen als Fest- und Schiebeelemente wechseln ab mit geschlossenen Feldern.
Die klaren Grundrisse legen besonderen Wert auf die Wasser- und Grünbeziehung. Vor allem die Gebäude am Maria-Einsiedel-Mühlbach ermöglichen flexible, variable Aufteilungen: Hier wurde auf tragende Innenwände verzichtet und die Lasten nur mit den Fassadenstützen und dem Treppenhauskern abgetragen.
Alle Gebäude erreichen KfW 60-Standard. Die Energieerzeugung für das Heizsystem sowie für die Warmwasserbereitung erfolgt ausschließlich über oberflächennahe Erdwärmenutzung.