Das denkmalgeschützte Gebäude aus dem 16. Jh. ist einer der ältesten Eindachhöfe der Bodenseeregion. Der ehemalige Stall und die Tenne wurden zum räumlichen Hintergrund für das Bodensee-Obstmuseum. Im Zuge der Sanierung entstand ein Multifunktionsbau für die ganze Gemeinde. Neben dem Museum beherbergt er ein Veranstaltungszentrum mit Saal und Kleinkunstbühne, Kindergarten- und Vereinsräume.
Ziel der Sanierung war, ein in sich geschlossenes Erscheinungsbild des historischen Raumeindrucks und...
Das denkmalgeschützte Gebäude aus dem 16. Jh. ist einer der ältesten Eindachhöfe der Bodenseeregion. Der ehemalige Stall und die Tenne wurden zum räumlichen Hintergrund für das Bodensee-Obstmuseum. Im Zuge der Sanierung entstand ein Multifunktionsbau für die ganze Gemeinde. Neben dem Museum beherbergt er ein Veranstaltungszentrum mit Saal und Kleinkunstbühne, Kindergarten- und Vereinsräume.
Ziel der Sanierung war, ein in sich geschlossenes Erscheinungsbild des historischen Raumeindrucks und der Konstruktion zu erreichen. Reparaturhölzer und Prothesen sind dem Bestand angepasst und erst auf den zweiten Blick als neu erkennbar. Die zur Präsentation der Exponate erforderlichen Einbauten des Museums sind vorwiegend aus Holzwerkstoffplatten und Industriehölzern gefertigt. Der Materialkanon des Neuen fügt sich in die Materialität und das Farbspektrum des Historischen und ist doch als Zeitzeugnis sichtbar.
Bei der Sanierung wurden bevorzugt nachwachsende Rohstoffe und gesundheitlich unbedenklicher Materialien verwendet.
Die meisten Räume werden nur temporär genutzt, da sie unbeheizt blieben.