Im südlichen Grundstücksbereich des „Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW“ in Selm-Bork wurden ein Spind- und ein Seminargebäude, sowie eine Sporthalle erstellt. Das Spindgebäude ist das westliche Gebäude dieses Ensembles. Hier sind 700 Spinde und die dazu gehörigen Sanitärräume für die Polizeischüler, sowie 25 Schlafräume für temporäre Unterbringungen angeordnet. Das Gebäude ist zweigeschossig auf achssymmetrischen Grundriss geplant. Eine zentrale...
Im südlichen Grundstücksbereich des „Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW“ in Selm-Bork wurden ein Spind- und ein Seminargebäude, sowie eine Sporthalle erstellt. Das Spindgebäude ist das westliche Gebäude dieses Ensembles. Hier sind 700 Spinde und die dazu gehörigen Sanitärräume für die Polizeischüler, sowie 25 Schlafräume für temporäre Unterbringungen angeordnet. Das Gebäude ist zweigeschossig auf achssymmetrischen Grundriss geplant. Eine zentrale Halle mit Freitreppe ist Mittelpunkt des Gebäudes und verbindet die beiden Geschosse. In den an die Halle grenzenden, in Sichtbeton ausgeführten Kernen sind die Nebenräume organisiert. Die übrigen Flurwände sind farbig gestaltet und geben dem Gebäudeinnern einen unverwechselbaren Ausdruck. Die Fassaden des Gebäudes erhalten durch Betonbänder in Ebene der Geschossdecken eine horizontale Akzentuierung. Die kompakte Gebäudeform und die formale Reduzierung gewährleisten eine hohe Wirtschaftlichkeit im Bau und im Unterhalt.
Im südlichen Grundstücksbereich des „Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW“ in Selm-Bork wurden ein Spind- und ein Seminargebäude, sowie eine Sporthalle erstellt. Das Ensemble aus drei Gebäuden schließt die baulichen Strukturen der Liegenschaft nach Süden hin ab. Die Gebäude werden raumbildend zueinander arrangiert: das Spindgebäude ist straßenbegleitend im Westen angeordnet, in gleicher Gebäudeflucht steht im Osten die Sporthalle. Das Seminargebäude ist zurückversetzt platziert, so dass durch die drei Gebäudekanten zum Südring hin ein Campus gebildet wird. Alle drei Gebäude werden von diesem Campus aus erschlossen.
In Anlehnung an die umgebende Bebauung und um die Ensemblewirkung zu verstärken, sind alle drei Neubauten in zweigeschossiger Bauweise und die Fassaden mit einer Vormauerschale aus Ziegeln ausgeführt. Die Fassaden der Gebäude erhalten durch Betonbänder in Ebene der Geschossdecken eine horizontale Akzentuierung.