Der Monolit in Ilmenau - Langewiesen, Thüringer Wald
Für die neuen Räume der Praxis Herrnberger & Herrnberger-Ilg wurde ein kompletter, einstöckiger Neubau geplant, in dem von Anfang an das später entstehende Innenraumkonzept mit einzubeziehen war.
Ziel war es, ein einheitliches Möbel zu schaffen, das die Funktionen Empfang, temporäre Patientengespräche, Wartebereich und Auslegeware wie Flyer oder Magazine zusammenschließt.
Das Möbel dient somit auch verbindendes Element von Empfang ,...
Der Monolit in Ilmenau - Langewiesen, Thüringer Wald
Für die neuen Räume der Praxis Herrnberger & Herrnberger-Ilg wurde ein kompletter, einstöckiger Neubau geplant, in dem von Anfang an das später entstehende Innenraumkonzept mit einzubeziehen war.
Ziel war es, ein einheitliches Möbel zu schaffen, das die Funktionen Empfang, temporäre Patientengespräche, Wartebereich und Auslegeware wie Flyer oder Magazine zusammenschließt.
Das Möbel dient somit auch verbindendes Element von Empfang , Flur und Wartebereich.
Im großzügigen, offenen Flurbereich wird man von einem fugenlos über Eck laufenden monolithischen ´All in One - Möbel´ empfangen. Das Möbel umfasst den Empfangsbereich mit einer langgestreckten Theke, und entwickelt sich dann mit einem Höhenversprung zur Wartelounge mit integrierten Sitzschalen.
Gegenüber den Sitzgelegenheiten blickt man auf das bündig in der Wand eingelassene Aquarium, welches auch von dem dahinter liegenden Kinderbereich einsehbar ist, und somit auch eine Blickbeziehung zu diesem ermöglicht. Die an das Aquarium anschliessende Niesche beherbergt die Getränkebar für die wartenden Patienten.
Hinter dieser Wand befindet sich die Wartehöhle für die kleinen Patienten, welche über einen kristallinen Ausschnitt in der Wand welcher sich in seiner Formsprache dem Thekenmöbel anpasst.
Somit wird den Kindern eine Rückzugsmöglichkeit geboten. Durch das Aquarium wird nur der Blick in den Wartebereich frei und somit dringt der Praxisalltag nicht bis zu den kleinen Patienten vor.
Abgelenkt werden diese dann nicht nur durch das zu bestaunende Wasserleben im Aquarium, sondern auch durch die an der Wand hängenden großformatigen Grundplatten für ein Baukastesystem, das nicht nur wie üblicherweise mit Bauklötzen, sondern zum grössten Teil mit Lernspielen und Puzzles bestückten werden kann, und somit eine Abwechslung mit Lerneffekt bietet.
Ein warmer Bodenbelag, und ein stimmiges Lichtkonzept unterteilen die offene Struktur, und lassen das minimalistisch anmutende Design behaglich erscheinen.
Die Wandabwicklung mit den Zugangstüren zu den Behandlungsräumen sind außerdem, ausgehend vom Logo und dessen Farbkonzept der Praxis, mit einer Liniengrafik bespielt.
Auch bei den Behandlungsmöbeln stand das einheitliche Design im Vordergrund und wurden eigens für die Praxis entworfen und den Arbeitsablauf der Zahnärztinnen zugeschnitten.
Der farblich abgesetzte Sockel der Behandlungszeile arbeitet sich rechter Hand nach oben und wird oberhalb der Arbeitsfläche zum Hygieneoberschrank.
Dieses Konzept zieht sich konsequent durch die ganze Praxis. Das Kinderbehandlungszimmer bleibt in seiner Formsprache der Praxis treu, hebt sich aber farblich von den restlichen Zimmern ab und schafft so wieder die Verknüpfung zur „Wartehöhle“ .