In Bratislava, auf einer Erhebung mit weitem Blick nach Süden über die Donau, steht die neue Residenz des Deutschen Botschafters in der Slowakei. Im Westen thront vis-à-vis des Neubaus die Burg, das Wahrzeichen der Stadt.
Der Entwurf interpretiert und zelebriert die Wege und Ausblicke des Grundstücks.
Der gesamte Entwurf entsteht aus der Bewegung eines weissen Wand-/Deckenbandes.
Dieses beginnt als Grundstücksmauer an der öffentlichen Straße Mudronova, begleitet die
Auffahrt, umrahmt...
In Bratislava, auf einer Erhebung mit weitem Blick nach Süden über die Donau, steht die neue Residenz des Deutschen Botschafters in der Slowakei. Im Westen thront vis-à-vis des Neubaus die Burg, das Wahrzeichen der Stadt.
Der Entwurf interpretiert und zelebriert die Wege und Ausblicke des Grundstücks.
Der gesamte Entwurf entsteht aus der Bewegung eines weissen Wand-/Deckenbandes.
Dieses beginnt als Grundstücksmauer an der öffentlichen Straße Mudronova, begleitet die
Auffahrt, umrahmt winkelförmig einen Vorplatz, klappt um und wird zum Dach des EG, bevor es als mäanderndes Band die privaten Schlafräume der Botschafterfamilie "einhüllt".
Der schwellenfreie Umgang mit dem Natursteinbodenbelag und die raumhohe Glasfassade mit ihren großzügigen Schiebeelementen in den privaten und repräsentativen Räumen heben die Grenzen zwischen Innen- und Außenraum scheinbar auf. Die Materialwahl ist streng reduziert und beschränkt sich auf eine Kombination von Naturstein (Steigerwald Quarzit), Putz, Stahl und Räuchereiche.
Das standardisierte Raumprogramm des Repäsentationsbereichs wird mittels großflächigen Schiebe- und Faltwänden aufgebrochen und zu neuer räumlicher Vielfalt geführt.