• DE-12521 Berlin
  • 01/2013
  • Resultado
  • (concurso 102681)

Durchführung eines Safety Assessment für nicht ICAO konforme unabhängige Parallelabflüge am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) bei Betriebsrichtung 07

Procedimiento negociado
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  • Datos del proyecto

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    Decisión 03.01.2013 Decisión
    Cuidado Complemento el Apr 16, 2012
    Procedimiento Procedimiento negociado
    Autorizados a participar Planificadores de tráfico, Otros planificadores, Peritos
    Tipo de edificación Tráfico
    Tipo del servicio Sonstige Dienstleistung / Studie, Gutachten, Konzeptentwicklung
    Idiomas Alemán, Inglés
    Localidad DE-12521 Berlin
    Contratista de obras Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH, Berlin (DE)
    Tarea
    Aufgabe ist die Durchführung einer Sicherheitsbewertung (Safety Assessment) entsprechend der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1034/2011 für nicht ICAO-konforme parallele Abflüge am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) auf Basis eines vorgegebenen Routenszenarios, das in konkrete Abflugrouten zu überführen ist. Die Sicherheitsbewertung hat auf Basis des seitens der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS) für den BER bei Eröffnung festgelegten ICAO-konformen Abflugrouten zu beurteilen, ob und ggf. unter welchen Randbedingungen eine festzulegende nicht ICAO-konforme Variante auf Basis o.g. Szenarien gleiche flugbetriebliche Sicherheit gewährleistet. Aspekte der Luftraumstrukturgestaltung, der Betriebsverfahren und der eingestetzten Technik sind im Rahmen einer Sicherheitsbewertung (Functional Hazard Assessment, FHA) zu berücksichtigen. Grundlegend ist für die Sicherheitsbewertung die Strukturierung entsprechend der Safety Assessment Methodology (SAM) der Eurocontrol unter Maßgabe der der Durchführungsverordnung (EU) Nr.
    1034/2011 anzuwenden.
    Volumen de servicios prestados
    Siehe II.1.5.

  • Modificaciones al texto del anuncio

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    • Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Flughafen Berlin Schönefeld, Einkauf /
      Einkauf für Liefer- und Dienstleistungen, Gebäude B027 - Raum 50,
      Flughafen Berlin-Schönefeld, Strategische Einkaufssteuerung, attn: Dolores
      Roures, DEUTSCHLAND-12521. Berlin. E-mail: einkauf@berlin-airport.de. Fax
      +49 306091-70641.
      (Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 20.3.2012, 2012/S
      55-090301)
      Anstatt:

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge:
      16.4.2012 (12:00).
      muss es heißen:

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge:
      23.4.2012 (12:00).
      Weitere zusätzliche Informationen

      VI.3) Zusätzliche Angaben:
      14.
      Der Auftraggeber stellt auf der folgenden Internetseite:
      https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/ eine englische Version
      des Bekanntmachungstextes zur Verfügung. Dies erfolgt als Hilfestellung
      seitens des Auftraggebers. Daraus können die Bewerber/ die
      Bewerbergemeinschaften keine Ansprüche auf Übersetzung weiterer
      Vergabeunterlagen herleiten.Maßgeblich ist weiterhin allein der Inhalt
      dieser vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung.
  • Texto de la convocatoria de la licitación

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    • Auftragsbekanntmachung – Versorgungssektoren
      Dienstleistungen
      Richtlinie 2004/17/EG

      Abschnitt I: Auftraggeber

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
      Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
      Flughafen Berlin Schönefeld, Einkauf / Einkauf für Liefer- und
      Dienstleistungen, Gebäude B027 - Raum 50, Flughafen Berlin-Schönefeld
      Kontaktstelle(n): Strategische Einkaufssteuerung
      Zu Händen von: Dolores Roures
      12521 Berlin
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: einkauf@berlin-airport.de
      Fax: +49 306091-70641
      Internet-Adresse(n):
      Hauptadresse des Auftraggebers: www.berlin-airport.de
      Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
      Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
      ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten
      Kontaktstellen
      Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
      Kontaktstellen

      I.2) Haupttätigkeit(en)
      Flughafenanlagen

      I.3) Auftragsvergabe im Auftrag anderer Auftraggeber
      Der Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Auftragsgegenstand

      II.1) Beschreibung

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
      Durchführung eines Safety Assessment für nicht ICAO konforme unabhängige
      Parallelabflüge am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) bei Betriebsrichtung
      07.

      II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Dienstleistungen
      Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und
      Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung,
      zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche
      und Analysen
      Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:
      Flughafen Berlin Brandenburg, (BER).
      NUTS-Code DE424

      II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
      dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
      Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag

      II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
      Aufgabe ist die Durchführung einer Sicherheitsbewertung (Safety
      Assessment) entsprechend der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1034/2011
      für nicht ICAO-konforme parallele Abflüge am Flughafen Berlin Brandenburg
      (BER) auf Basis eines vorgegebenen Routenszenarios, das in konkrete
      Abflugrouten zu überführen ist. Die Sicherheitsbewertung hat auf Basis des
      seitens der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS) für den BER bei Eröffnung
      festgelegten ICAO-konformen Abflugrouten zu beurteilen, ob und ggf. unter
      welchen Randbedingungen eine festzulegende nicht ICAO-konforme Variante
      auf Basis o.g. Szenarien gleiche flugbetriebliche Sicherheit
      gewährleistet. Aspekte der Luftraumstrukturgestaltung, der
      Betriebsverfahren und der eingestetzten Technik sind im Rahmen einer
      Sicherheitsbewertung (Functional Hazard Assessment, FHA) zu
      berücksichtigen. Grundlegend ist für die Sicherheitsbewertung die
      Strukturierung entsprechend der Safety Assessment Methodology (SAM) der
      Eurocontrol unter Maßgabe der der Durchführungsverordnung (EU) Nr.
      1034/2011 anzuwenden.

      II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71335000, 71300000

      II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein

      II.1.8) Angaben zu den Losen
      Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

      II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
      Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

      II.2) Menge oder Umfang des Auftrags

      II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
      Siehe II.1.5.

      II.2.2) Angaben zu Optionen
      Optionen: ja
      Beschreibung der Optionen: Optional behält sich der Auftraggeber die
      Beautragung einer Durchführung eines Preliminary System Safety Assessment
      (PSSA) im Nachgang zum FHA vor.
      Die etwaige Ausübung der Option muss durch den Auftraggeber spätestens ein
      Monat vor Ende der anfänglichen Vertragslaufzeit dem Auftragnehmer
      schriftlich übermittelt werden.
      Der AN hat keinen Anspruch auf einen Abruf der optionalen Leistungen und
      kann bei einer nicht erfolgten Weiterbeauftragung auch keine
      weitergehenden Ansprüche geltend machen.

      II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
      Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

      II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
      Laufzeit in Monaten: 9 (ab Auftragsvergabe)

      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
      Angaben

      III.1) Bedingungen für den Auftrag

      III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
      Gemäß Vergabeunterlagen.

      III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
      Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
      Gemäß Vergabeunterlagen.

      III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
      wird:
      Gesamtschuldnerische Haftung mit einem bevollmächtigten Vertreter.

      III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen:
      Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
      Darlegung der besonderen Bedingungen: Das einzusetztenden Projektteam des
      ANs muss zur Ausführung im Leistungszeitraum folgende Voraussetzungen
      erfüllen:
      — Über fundiertes Wissen auf dem Gebiet der internationalen und nationalen
      Luftfahrttechnik, des Air Traffic Management (ATM) (speziell Air Traffic
      Control) und des Flugbetriebs sowie der Luftfahrtverwaltung verfügen,
      — Kenntnisse im Bereich der Arbeitswissenschaften (Erfassung von Workload,
      Situational Awareness), der Prozessmodellierung (Netzwerkanalysen,
      Fehlerbaum- und Ereignisbaumanalysen) sowie der Simulation (Petri Netze,
      Agentensimulation, Monte Carlo Verfahren),
      — Kenntnisse in der Anwendung der Safety Assessment Methodology (SAM)
      entsprechend Vorgabe der Eurocontrol oder vergleichbarer Verfahren,
      — Weiterhin sind Erfahrungen im Umgang mit den Luftfahrtbehörden und ATM
      Stake Holdern erforderlich.
      Alle o.g. Bedingungen müssen während des gesamten Leistungszeitraum
      vorliegen.

      III.2) Teilnahmebedingungen

      III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
      hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Die nachstehenden Erklärungen, Angaben und
      Nachweise sind von den Bewerbern bzw. jedem Mitglied der
      Bewerbergemeinschaft einzeln vorzulegen. Ein Verweis auf frühere
      Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend. Ausländischen
      Bewerbern/Bewerbergemeinschaften wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise
      gestattet; der Gleichwertigkeitsnachweis ist mit der Bewerbung vorzulegen.
      Soweit Eigenerklärungen verlangt werden, sagt der Bewerber/die
      Bewerbergemeinschaft zu, Nachweise auf Verlangen, spätestens jedoch vor
      Zuschlagserteilung vorzulegen.
      1.
      Bezeichnung des Bewerberunternehmens (oder Bewerbergemeinschaft) mit Firma
      und Anschrift sowie Angabe eines für das Verfahren zuständigen
      Ansprechpartners mit E-Mail, Telefon- und Faxnummer.
      2.
      Eine schriftliche Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber mit
      anderen Unternehmen wirtschaftlich verknüpft ist, sofern er bezogen auf
      den Auftrag in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten will. In
      diesem Fall ist weiterhin die Art und Weise der geplannten Zusammenarbeit
      im Auftragsfall detailiert zu beschreiben.
      3.
      Darlegung der Unternehmensstruktur sowie gegebenenfalls die Einbindung des
      Unternehmens in die Konzernstruktur.
      4.
      Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder eine Kopie desselben (der
      Auszug soll zum Zeitpunkt des Fristendes für den Teilnahmeantrag nicht
      älter als 6 Monate sein).
      5.
      Unterschriebene Eigenerklärungen gemäß § 21 Abs. 1, 4 SektVO sowie -
      soweit anwendbar - § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG) und
      § 21 Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG).
      Das entsprechende Formblatt "Eigenerklärung" ist beim Auftraggeber
      anzufordern, vgl. Ziffer
      VI.3) 3. dieser Bekanntmachung.
      6.
      Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft kann sich zum Nachweis seiner/ihrer
      wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen Leistungsfähigkeit
      (Eignung) der Fähigkeiten anderer Unternehmen
      (Dritter/Nachunternehmer/konzernverbundenes Unternehmen; im Folgenden:
      Dritte) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters zwischen ihm/ihr
      und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen.
      In diesem Fall - also zum Nachweis der Geeignetheit - hat der Bewerber/die
      Bewerbergemeinschaft diese Dritten in ihrem/seinem Teilnahmeantrag zu
      benennen und die in Ziff.
      III.2.1)-3) dieser Bekanntmachung genannten
      Angaben, Erklärungen und Nachweise auch für diesen Dritten in dem Umfang
      vorzulegen, in dem er/sie sich auf dessen Fähigkeiten beruft. Mit dem
      Teilnahmeantrag ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm/ihr dieser Dritte
      mit den erforderlichen Mitteln für das Erbringen der Leistungen zur
      Verfügung (z.B. Verpflichtungserklärung) steht. Die entsprechenden
      Formblätter sind beim Auftraggeber anzufordern, vgl. Ziffer
      VI.3) 3.
      dieser Bekanntmachung.
      7.
      Sofern Sie sich als Bewerbergemeinschaft um die Aufforderung zur
      Angebotsabgabe bewerben, ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen
      Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung
      einzureichen, aus der sich auch die gesamtschuldnerische Haftung (vgl.
      Ziff. III.1.3 dieser Bekanntmachung), die Namen sämtlicher Mitglieder, ein
      bevollmächtigter Vertreter und die Absicht, sich im Fall der erfolgreichen
      Bewerberauswahl zur Bieter- und im Zuschlagsfall zu einer
      Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen, ergibt. Das entsprechende
      Formblatt "Bewerbergemeinschaftserklärung" ist beim Auftraggeber
      anzufordern, vgl. Ziffer
      VI.3) 3. dieser Bekanntmachung.
      Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Unterlagen beizuziehen bzw. zu
      verlangen.

      III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen und
      Nachweise sind von den Bewerbern bzw. den Mitgliedern der
      Bewerbergemeinschaft vorzulegen:
      1.
      Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung für Personen, Sach-,
      Vermögensschäden unter Angabe der Deckungssumme.
      2.
      Erklärung zum Gesamtumsatz (netto) des Bewerbers für die Geschäftsjahre,
      welche in den Jahren 2008, 2009 und 2010 endeten. Das entsprechende
      Formblatt "Eigenerklärung" ist beim Auftraggeber anzufordern, vgl. Ziffer

      VI.3) 3. dieser Bekanntmachung.
      Mindestanforderung: Als Mindestanforderung für die Zulassung zum
      Teilnahmewettbewerb gilt ein mittlerer Gesamtjahresumsatz (netto, exkl.
      Umsatzsteuer) des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft von mindestens 1
      500 000 EUR/Jahr.
      Die Umsätze von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft sind zu addieren.
      Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss aus dem
      weiteren Verfahren.
      3.
      Angaben zum Umsatz (netto) mit Leistungen, die mit den ausgeschriebenen
      Leistungen vergleichbar sind, für die Geschäftsjahre, welche in den Jahren
      2008, 2009 und 2010 endeten.
      "Vergleichbare Leistungen" in diesem Sinne sind solche gemäß Ziff.
      II.1.5)
      der Bekanntmachung. Das entsprechende Formblatt "Eigenerklärung" ist beim
      Auftraggeber anzufordern, vgl. Ziffer
      VI.3) 3. dieser Bekanntmachung.
      4.
      Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft kann sich zum Nachweis seiner/ihrer
      wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen Leistungsfähigkeit
      (Eignung) der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Dritter/Nachunternehmer/
      konzernverbundenes Unternehmen; im Folgenden: Dritte) bedienen, ungeachtet
      des rechtlichen Charakters zwischen ihm/ihr und diesen Unternehmen
      bestehenden Verbindungen.
      In diesem Fall - also zum Nachweis der Geeignetheit - hat der Bewerber/die
      Bewerbergemeinschaft diese Dritten in ihrem/seinem Teilnahmeantrag zu
      benennen und die in Ziff.
      III.2.1)-3) dieser Bekanntmachung genannten
      Angaben, Erklärungen und Nachweise auch für diesen Dritten in dem Umfang
      vorzulegen, in dem er/sie sich auf dessen Fähigkeiten beruft. Mit dem
      Teilnahmeantrag ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm/ihr dieser Dritte
      mit den erforderlichen Mitteln für das Erbringen der Leistungen zur
      Verfügung (z.B. Verpflichtungserklärung) steht. Die entsprechenden
      Formblätter sind beim Auftraggeber anzufordern, vgl. Ziffer
      VI.3) 3.
      dieser Bekanntmachung.

      III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen und
      Nachweise sind von den Bewerbern bzw. der Bewerbergemeinschaft vorzulegen:
      1.
      Angaben zur Erfahrung mit den Leistungen, die mit den ausgeschriebenen
      Leistungen vergleichbar sind.
      1.1 Mit den ausgeschriebenen Leistungen sind hinsichtlich der Art
      vergleichbar:
      a. Durchführung von Sicherheitsbewertungen für Air Traffic Management
      (ATM) Systeme,
      b. Durchführung von Sicherheitsbewertungen für Air Traffic Management
      (ATM) Verfahren
      c. Anwendung der Safety Assessment Methodology (SAM) nach Vorgabe der
      Eurocontrol oder vergleichbarer Verfahren
      d. Zusammenarbeit mit Flughafenbetreibern, Flugsicherungsdienstleistern
      und Behörden
      1.2 Die Angaben sind in Form einer Darstellung von erbrachten Leistungen
      (Referenz) zu machen. Es müssen mindestens 2 Referenzen eingereicht
      werden. Bei Vorlage von mehr als 2 Referenzen hat der Bewerber/die
      Bewerbergemeinschaft auf den Referenzen eindeutig anzugeben, welche 2
      Referenzen für die Prüfung der Mindestanforderungen dieser Bekanntmachung
      zu verwenden sind.
      1.3 Teilnahmeanträge können nur berücksichtigt werden, wenn die
      aufgeführten Referenzen je Referenz als Mindestanforderung folgende
      Voraussetzungen erfüllen:
      1.3.1 Die Referenzen dürfen nicht länger als bis in das Jahr 2005
      zurückreichen. Bei einem Beginn der Leistungserbringung vor dem 1.1.2005,
      muss die Leistungserbringung im Jahr 2005 oder über das Jahr 2005 hinaus
      erfolgt sein. Maßgeblich ist der Ausführungsbeginn der erbrachten
      Leistungen.
      1.3.2 Alle 3 Leistungsarten (aa. bis ac.) müssen in den Referenzen
      nachgewiesen werden. Dabei muss mindestens eine der 3 folgenden
      Leistungsarten je Referenz erbracht worden sein:
      Aa. Durchführung von Sicherheitsbewertungen für Air Traffic Management
      (ATM) Systeme,
      Ab. Durchführung von Sicherheitsbewertungen für Air Traffic Management
      (ATM) Verfahren.
      Ac. Zusammenarbeit mit Flughafenbetreibern, Flugsicherungsdienstleistern
      und Behörden.
      1.4 Die Darstellung aller Referenzen (gemäß Pkt. 1.1 bis 1.2) sollte in
      Tabellenform mit folgendem Inhalt erfolgen:
      1.4.1 Name und Adresse des Auftraggebers und Benennung eines
      Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer.
      Mit den vorstehenden Angaben stimmt der Bewerber bzw. die
      Bewerbergemeinschaft einer telefonischen Nachfrage des Auftraggebers beim
      Referenzgeber zu.
      1.4.2 Bezeichnung und kurze Beschreibung des Projekts mit Angaben zu:
      — Auftragsinhalt und -umfang (inkl. Leistungsarten gemäß III. 2.3, Ziff.
      1.3.2),
      — Ausführungsort,
      — Ausführungszeitraum (bitte beachten Sie hierbei Punkt III. 2.3, Ziff.
      1.3.1),
      — Besonderheiten des Projektes,
      — Erbrachte Eigenleistung und/oder Koordinierungsleistung (ggfls.
      Arbeitsgemeinschafts- oder Nachunternehmeranteil in %).
      2.
      Beschreibung der personellen und technischen Ausstattung für die zu
      erbringenden Leistungen:
      2.1. Personelle Ausstattung und Leistungsfähigkeit
      2.1.1. Angaben zur beruflichen Qualifikation der Personen des vorgesehenen
      Projektteams. Aus Sicht der Vergabestelle kann ein Bewerber die
      ausgeschriebene Leistung hinsichtlich der beruflichen Qualifikation der
      Mitarbeiter des Projektteams erfüllen, wenn diese einen
      ingenieurstechnischen, mathematischen oder wirtschaftswissenschaftlichen
      Hochschulabschluss oder eine vergleichbare fachliche Berufserfahrung im
      Bereich des Air Traffic Managements nachweisen können.
      2.1.2 Angaben zur beruflichen Qualifikation des/r für die Leitung und die
      Ausführung der zu vergebenden Leistungen vorgesehenen Projektleiters/in.
      2.2 Teilnahmeanträge können nur berücksichtigt werden, wenn die unter
      Punkt III.2.3 Ziffer 2.1. aufgeführten Mitarbeiter des Projektteams und
      die Projektleitung als Mindestanforderung folgende Voraussetzungen
      erfüllen:
      2.2.1. Alle Mitarbeiter des Projektteams verfügen über Berufserfahrung im
      ATM von mind. 3 Jahren
      2.2.2 Der/die Projektleiter/in verfügt über einen ingenieurstechnischen,
      mathematischen oder wirtschaftswissenschaftlichen Hochschulabschluss oder
      über eine vergleichbare fachliche Berufserfahrung im Bereich des Air
      Traffic Managements.
      2.2.3. Im Gesamtprojektteam müssen Erfahrungen im Umgang mit den
      Luftfahrtbehörden und ATM Stake Holdern vorhanden sein.
      2.2.4. Der/die Projektleiter/in verfügt über Berufserfahrung von mind. 10
      Jahren, davon mind. 5 Jahren als Projektleiter/in.
      2.3.5. Der/die Projektleiter/in verfügt über Erfahrungen in der
      Personalführung von mind. gleichzeitig 5 Mitarbeitern
      2.3.6. Der/die Projektleiter/in verfügt über Erfahrungen in der
      Zusammenarbeit/Koordination mit mehreren externen Projektpartner.
      2.3 Die Darstellung der personelle Ausstattung (gemäß Pkt. 2.1.1. bis
      2.1.2.) hat mit folgendem Inhalt zu erfolgen:
      2.3.1 Nachweis der Qualifizierungen der zur Umsetzung der Anforderungen
      eingeplanten Projektmitarbeiter
      2.3.2. Lebensläufe der eingeplanten Mitarbeiter, insbesondere unter
      Berücksichtigung der Darstellungen auf die Berufspraxis und Erfahrungen
      der vorgesehenen Mitarbeiter (auch anonymisiert möglich).
      3.
      Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft kann sich zum Nachweis seiner/ihrer
      wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen Leistungsfähigkeit
      (Eignung) der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Dritter/Nachunternehmer/
      konzernverbundenes Unternehmen; im Folgenden: Dritte) bedienen, ungeachtet
      des rechtlichen Charakters zwischen ihm/ihr und diesen Unternehmen
      bestehenden Verbindungen.
      In diesem Fall - also zum Nachweis der Geeignetheit - hat der Bewerber/die
      Bewerbergemeinschaft diese Dritten in ihrem/seinem Teilnahmeantrag zu
      benennen und die in Ziff.
      III.2.1)-3) dieser Bekanntmachung genannten
      Angaben, Erklärungen und Nachweise auch für diesen Dritten in dem Umfang
      vorzulegen, in dem er/sie sich auf dessen Fähigkeiten beruft. Mit dem
      Teilnahmeantrag ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm/ihr dieser Dritte
      mit den erforderlichen Mitteln für das Erbringen der Leistungen zur
      Verfügung (z.B. Verpflichtungserklärung) steht. Die entsprechenden
      Formblätter sind beim Auftraggeber anzufordern, vgl. Ziffer
      VI.3) 3.
      dieser Bekanntmachung.

      III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge

      III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
      vorbehalten: nein

      III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
      Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen
      der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung
      verantwortlich sind: ja

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1) Verfahrensart

      IV.1.1) Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren
      Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten
      Verhandlungsverfahren): nein

      IV.2) Zuschlagskriterien

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in
      den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur
      Verhandlung aufgeführt sind

      IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
      Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein

      IV.3) Verwaltungsangaben

      IV.3.1) Aktenzeichen beim Auftraggeber:
      EA-2011-283

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
      nein

      IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden
      Unterlagen (außer DBS)
      Kostenpflichtige Unterlagen: nein

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
      16.4.2012 - 12:00

      IV.3.5) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
      verfasst werden können
      Deutsch. Englisch.

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
      Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

      VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
      Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein

      VI.3) Zusätzliche Angaben:
      1.
      Der Auftraggeber betreibt einen Flughafen und ist daher auf dem Gebiet des
      Verkehrs tätig. Der Auftraggeber führt als Sektorenauftraggeberin gem. §
      98 Nr. 4 GWB ein Verhandlungsverfahren nach der SektVO durch.
      2.
      Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit Bekanntmachung geführt
      (vgl. Ziff.
      IV.1.1). Durch diese Bekanntmachung wird der
      Teilnahmewettbewerb begonnen, in dem sich die interessierten Unternehmen
      mit den in dieser Bekanntmachung angegebenen Angaben, Erklärungen und
      Nachweisen um die Aufforderung zur Angebotsabgabe bewerben. Erst Ihre
      erfolgreiche Bewerbung nach positiver Eignungsprüfung und -bewertung durch
      den Auftraggeber führt zur Versendung der Vergabeunterlagen.
      3.
      Sie werden gebeten, sich unter einkauf@berlin-airport.de unter Angabe
      Ihrer für dieses Verfahren verbindlichen Kontaktdaten zu registrieren. Nur
      so kann gewährleistet werden, dass wir Ihnen gegebenenfalls weitere
      sachdienliche Auskünfte zum Verfahren geben können. Auskünfte werden
      grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis 10 Kalendertage (KT)
      vor Ablauf der Bewerbungsfrist an die unter Ziff. I.1 bezeichnete Stelle
      lesbar eingegangen sind. Mündliche oder verspätete Anfragen werden nicht
      beantwortet.
      Erst auf die Registrierung unter der oben genannten E-Mail Adresse können
      wir Ihnen die in dieser Bekanntmachung erwähnten Formblätter zur Verfügung
      stellen. Eine Bewerbung kann nur dann berücksichtigt werden, wenn die vom
      Auftraggeber zur Verfügung gestellten Teilnahmeantragsunterlagen
      verwendet, ausgefüllt und durch die geforderten Angaben, Erklärungen und
      Nachweise ergänzt werden. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist
      nicht ausreichend.
      4.
      Die Bewerber haben zu beachten, dass der Teilnahmeantrag unterzeichnet
      ist. Der Teilnahmeantrag ist entweder von allen Mitgliedern einer
      Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter zu unterzeichnen.
      Sofern ein bevollmächtigter Vertreter unterzeichnet, ist bzw. sind die
      Vollmachten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft beizufügen.
      5.
      Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind 4-fach in deutscher oder
      englischer Sprache einzureichen. Die von der Vergastelle zur Vefügung
      gestellten Formblätter werden nur in deutscher Sprache zur Verfügung
      gestellt und sind so einzureichen (diese Formblätter dürfen nicht
      übersetzt eingereicht werden). Sie können aber in englischer Sprache
      ausgefüllt werden. Den Teilnahmeanträgen sind außerdem elektronische
      Kopien aller im Original übermittelten Unterlagen auf einem geeigneten
      virengeprüften und virenfreien Datenträger beizulegen. Die elektronischen
      Kopien sind in einem nicht-bearbeitbaren Format (z.B. geschützte, jedoch
      druckbare Dateien) bereitzustellen. Mit der Abgabe des Teilnahmeantrags
      versichert der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft, dass die Inhalte
      der elektronischen Kopien vollumfänglich und mit den eingereichten
      Originalen uneingeschränkt identisch sind. Sofern mit dem Original des
      Teilnahmeantrags weniger Unterlagen abgegeben wurden, als auf dem
      Datenträger vorzufinden sind, gilt im Zweifelsfall die Einreichung im
      Original vorrangig. Die Vergabestelle weist die
      Bewerber/Bewerbergemeinschaft daher darauf hin, dass ausschließlich die
      eingereichten Originale des eingereichten Teilnahmeantrags für die Prüfung
      und Wertung durch die Vergabestelle maßgeblich sind.
      Die Teilnahmeanträge müssen in Schriftform bis zum Schlusstermin für deren
      Eingang gemäß IV. 3.4 im verschlossenen Umschlag unter Angabe der
      Kontaktstelle gemäß Ziff. I .1. Postanschrift: Flughafen Berlin
      Brandenburg GmbH.
      Einkauf / Einkauf für Liefer- und Dienstleistungen (Vergabestelle),
      Sekretariat, Gebäude 027, 1. OG, Raum 50, 12521 Berlin, Deutschland,
      eingehen. Der Umschlag ist mit dem Hinweis "Teilnahmewettbewerb - Nicht
      öffnen - Vergabeverfahren EA-2011-238" zu versehen.
      Eine Verweisung auf etwaige frühere Bewerbungen des Bewerbers beim
      Auftraggeber ist unzulässig.
      6.
      Die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z.B. mittels
      E-Mail, ist nicht zulässig und kann nicht geprüft und/oder gewertet
      werden.
      7.
      Sollten geforderte Angaben, Erklärungen und Nachweise fehlen, so behält
      sich der Auftraggeber ggf. die Nachforderung von Unterlagen vor. Die
      Vergabestelle ist berechtigt, bei Bedenken hinsichtlich der Eignung des
      Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft die Vorlage von Originalen oder
      weiteren Unterlagen zu verlangen. Der Auftraggeber ist berechtigt bei
      etwaigen notwendigen Aufklärungen oder Nachforderungen, die seitens des
      Auftraggebers gewünschten Informationen oder Unterlagen per Telefax durch
      die Bewerber einreichen zu lassen.
      8.
      Die geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sollen geordnet nach
      der unter Punkt III.2.1 bis III.2.3 aufgeführten Nummerierung und
      Reihenfolge sowie unter Angabe des Aktenzeichens beim Auftraggeber
      einzureichen.
      9.
      Der Auftraggeber prüft die Eignung der Bewerber in einem dreistufigen
      Verfahren:
      Stufe 1: Prüfung auf Vollständigkeit der abgeforderten Nachweise und
      Erklärungen (III.2.1, III.2.2,
      III.2.3).
      Stufe 2: Vorliegen von Ausschlussgründen inkl. der Einhaltung der
      Mindestanforderungen.
      Stufe 3: Prüfung der wirtschaftlichen, finanziellen sowie der technischen
      Leistungsfähigkeit gemessen an der ausgeschriebenen Leistung.
      10.
      Erläuterungen zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs:
      Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand
      der geforderten Nachweise und Erklärungen formell und inhaltlich prüfen
      und bewerten. Der Auftraggeber behält sich vor, nach § 19 Abs. 3 SektVO
      fehlende Nachweise und Erklärungen nachzufordern. Verzichtet der
      Auftraggeber auf das Nachfordern von Nachweisen und Erklärungen, werden
      unvollständige Teilnahmeanträge ausgeschlossen.
      11.
      Der Bewerber wird darauf hingewiesen, dass alle mit dem Teilnahmeantrag
      eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise auch für das ggf.
      einzureichende Angebot Geltung haben müssen. Sofern sich im weiteren
      Verfahren Änderungen gegenüber dem Teilnahmewettbewerb ergeben, muss die
      Vergabestelle zu späterer Zeit ggf. erneut in eine Beurteilung der Eignung
      eintreten. Die Versendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe an die
      ausgewählten Bewerber erfolgt nach Abschluss des Teilnehmerwettbewerbes.
      12.
      Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben im
      Besitz des Auftraggebers.
      Die in Ziffer II.3 enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt und
      Anpassung und Aktualisierung.
      13.
      Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt dieser
      vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die
      Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht
      wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen
      nicht vollständig, unrichtig oder verändert widergegeben wird.

      VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

      VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer des Landes Brandenburg
      Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und
      Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg, Heinrich-Mann-Allee 107
      14473 Potsdam
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 331866-1617
      Internet-Adresse:
      http://www.mwe.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.188562.de
      Fax: +49 331866-1652

      VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Für
      die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten u.a. die folgenden Regelungen des
      Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB):
      § 101 a Informations- und Wartepflicht:
      "(1) Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht
      berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen
      Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen
      Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des
      Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch
      für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung
      zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die
      Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag
      darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1
      und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf
      elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage.
      Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den
      Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber
      kommt es nicht an.
      (2) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das
      Verhandlungsverfahren ohne
      Vorherige Bekanntmachung wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt
      ist.".
      § 101b Unwirksamkeit:
      "(1) Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber.
      1. gegen § 101a verstoßen hat oder
      2. einen öffentlichen Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt, ohne
      andere Unternehmen am Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne dass dies
      aufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einem
      Nachprüfungsverfahren nach Absatz 2 festgestellt worden ist.
      (2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie
      im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des
      Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend
      gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt
      der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung
      der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung
      der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union."
      § 107 Einleitung, Antrag:
      "(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
      ein.
      (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat
      und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch
      Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist
      darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der
      Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
      (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
      1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
      Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich
      gerügt hat,
      2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
      erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
      benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
      Auftraggeber gerügt werden,
      3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
      erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
      benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
      Auftraggeber gerügt werden,
      4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
      einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
      Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des
      Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt
      unberührt.".

      VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      16.3.2012
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    • Bekanntmachung vergebener Aufträge – Versorgungssektoren
      Richtlinie 2004/17/EG

      Abschnitt I: Auftraggeber

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
      Kontaktstelle(n): Zu Händen von: E-Mail: Fax: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
      Flughafen Berlin Schönefeld, Einkauf / Einkauf für Liefer- und Dienstleistungen, Gebäude B027 – Raum 50, Flughafen Berlin-Schönefeld
      Strategische Einkaufssteuerung
      Dolores Roures
      12521
      Berlin
      DEUTSCHLAND
      einkauf@berlin-airport.de
      +49 30609170641

      Internet-Adresse(n):

      Hauptadresse des Auftraggebers: www.berlin-airport.de

      I.2) Haupttätigkeit(en)
      Flughafenanlagen

      I.3) Auftragsvergabe im Auftrag anderer Auftraggeber
      Der Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Auftraggeber: nein
      Abschnitt II: Auftragsgegenstand

      II.1) Beschreibung

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags
      Durchführung eines Safety Assessment für nicht ICAO konforme unabhängige Parallelabflüge am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) bei Betriebsrichtung 07.

      II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
      DienstleistungenDienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und AnalysenHauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Flughafen Berlin Brandenburg, (BER)NUTS-Code DE424

      II.1.3) Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)

      II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
      Aufgabe ist die Durchführung einer Sicherheitsbewertung (Safety Assessment) entsprechend derDurchführungsverordnung (EU) Nr. 1034/2011 für nicht ICAO-konforme parallele Abflüge am FlughafenBerlin Brandenburg (BER) auf Basis eines vorgegebenen Routenszenarios, das in konkrete Abflugroutenzu überführen ist. Die Sicherheitsbewertung hat auf Basis des seitens der Deutschen Flugsicherung GmbH(DFS) für den BER bei Eröffnung festgelegten ICAO-konformen Abflugrouten zu beurteilen, ob und ggf. unterwelchen Randbedingungen eine festzulegende nicht ICAO-konforme Variante auf Basis o.g. Szenarien gleicheflugbetriebliche Sicherheit gewährleistet. Aspekte der Luftraumstrukturgestaltung, der Betriebsverfahren undder eingestetzten Technik sind im Rahmen einer Sicherheitsbewertung (Functional Hazard Assessment, FHA)zu berücksichtigen. Grundlegend ist für die Sicherheitsbewertung die Strukturierung entsprechend der SafetyAssessment Methodology (SAM) der EUROCONTROL unter Maßgabe der Durchführungsverordnung (EU)Nr. 1034/2011 anzuwenden.

      II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71335000, 71300000

      II.1.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein

      II.2) Endgültiger Gesamtauftragswert

      II.2.1) Endgültiger Gesamtauftragswert
      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1) Verfahrensart

      IV.1.1) Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren mit einem Aufruf zum Wettbewerb

      IV.2) Zuschlagskriterien

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      das wirtschaftlich günstigste Angebot

      IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
      Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein

      IV.3) Verwaltungsangaben

      IV.3.1) Aktenzeichen beim Auftraggeber:
      EA-2011-283

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
      Diese Bekanntmachung vergebener Aufträge bezieht sich auf die "Auftragsbekanntmachung - Versorgungssektoren" Referenz: 2012/S 55-090301.
      Abschnitt V: Auftragsvergabe

      V.1) Auftragsvergabe und Auftragswert
      Bezeichnung: Durchführung eines Safety Assessment für nicht ICAO konforme unabhängige Parallelabflüge am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) bei Betriebsrichtung 07.

      V.1.1) Tag der Zuschlagsentscheidung:
      18.12.2012

      V.1.2) Angaben zu den Angeboten

      V.1.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
      airsight GmbH
      Gustav-Meyer-Allee 25
      13355
      Berlin
      DEUTSCHLAND

      V.1.4) Angaben zum Auftragswert

      V.1.5) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

      V.1.6) Für Gelegenheitskäufe gezahlter Preis
      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein

      VI.2) Zusätzliche Angaben:

      VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

      VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

      VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen

      VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

      VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      3.1.2013


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  • Garantía

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