| Decisión |
06.09.2012
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| Procedimiento |
Concurso limitado nach RPW |
| Autorizados a participar |
Arquitectos (superiores/técnicos)
Número de participantes deseado: 30-40 Gesetzte Teilnehmer: 10 Participantes reales: 38
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| Tipo de edificación |
Escuelas / Edificios sacrales |
| Tipo del servicio |
Objektplanung Gebäude |
| Área de admisión |
en todo el mundo |
| Idioma |
Alemán |
| Localidad |
Petriplatz DE-10179 Berlin |
| Premios en efectivo/Honorarios |
31.000 EUR zzgl. USt. |
| Contratista de obras |
Bet- und Lehrhaus Petriplatz e.V., Berlin (DE) |
| Administrador de obra |
Jordi & Keller Architekten, Berlin (DE) |
| Jurado del concurso |
Prof. Hans Kollhoff [Juez presidente del concurso], Regula Lüscher , Prof. Silvia Malcovati, Alexander Pellnitz, Prof. Jórunn Ragnarsdóttir , Johannes Geisenhof, Fritz Neumeyer, Stephan Schütz |
| Cámara |
Architektenkammer Berlin |
| Tarea |
Der Petriplatz gilt als der Ursprungsort Berlins. Er ist ein durch und durch religiöser Ort. Die neuesten Ausgrabungen hier haben die Geschichte dieses symbolisch verdichteten Ortes mitten in der Stadt wieder erlebbar gemacht. Freigelegt wurden die Fundamente von drei Petrikirchen, die Einblicke eröffnen in deren Geschichte. Dieser Ort, an dem das Miteinander von Religion und Stadt vor über 800 Jahren seinen Ausgang nahm, bedarf eines besonderen Umgangs. Bei der künftigen Gestaltung des Platzes müssen die archäologischen Funde bewahrt und mit dem Neubauprojekt sinnvoll verbunden werden. Die Aura des Ursprungs soll erlebbar bleiben und das Neue auf dem Alten gründen. In Fortschreibung der Geschichte des Petriplatzes in Berlin soll – unter den veränderten Bedingungen unserer Zeit in einer zunehmend multireligiös geprägten Stadt – dem Zusammenspiel von Religion und Stadt am alten, symbolträchtigen Ort zu einer zukunftsweisenden Gestalt verholfen werden.
Es soll ein neues Bauwerk entstehen, ein Bet- und Lehrhaus, in dem öffentlich und für jeden frei zugänglich Juden, Muslime und Christen ihre Gottesdienste feiern und unter Einbeziehung der mehrheitlich säkularen Stadtgesellschaft einander kennenlernen und den Dialog und Diskurs miteinander suchen. Ein Haus des Gebets und zugleich ein Haus der interdisziplinären Lehre über die Religionen, ihre Geschichte und ihre gegenwärtige Rolle in Berlin und im Land. Ein Gotteshaus, das dem wachsenden Bedürfnis nach einem Miteinander von Menschen unterschiedlicher religiöser oder weltanschaulicher Prägung auch in räumlicher Hinsicht gerecht zu werden versucht.
Im Oktober 2011 wurde der Verein „Bet- und Lehrhaus Petriplatz e.V.“ als institutionelle Trägerstruktur des Projekts gegründet – nicht zuletzt im Sinne einer Festschreibung paritätischer Entscheidungswege zwischen den Religionsgemeinschaften.
Als Nutzungsszenarium in praktischer Hinsicht lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt folgende Elemente benennen:
-Wöchentliche gottesdienstliche Handlungen der drei Religionen
-Feiern der Hochfeste der drei Religionen im Jahreslauf
-Gedenkfeiern / -veranstaltungen der Religionen mit der Stadt
-Sakralbaupädagogische Arbeit der drei Religionen
-Lehrbetrieb im gesamten Spektrum der Tradition der Lehrhäuser
Die Gesamtnutzfläche beträgt 1191 m2.
Die Grundmauern der Petrikirche, auf denen das neue Bet- und Lehrhaus ruhen wird, sind aus Backstein. Seit dem 13. Jahrhundert verdrängte der Backstein Holz und Feldsteine als das gebräuchliche Baumaterial für den Kirchenbau im norddeutschen Raum. Im 13. Jh. entstand somit eine Bautradition, die nie abriss und bis in die Gegenwart die Architektur dieser Region beeinflusst.
Empfohlen wird deshalb die Ausführung und Konstruktionslogik des Bet- und Lehrhauses als Backsteinbau, wobei die Hinzuziehung bzw. Ergänzung durch weitere Materialien ebenso möglich ist wie alle in der Tradition des Backsteinbaus verwendeten Bearbeitungsweisen des Ziegels (Verputzen, Glasieren, Ziegelsichtigkeit etc.). |
| Volumen de servicios prestados |
Gegenstand ist der Neubau eines Bet- und Lehrhauses auf dem Petriplatz in Berlin-Mitte für ein friedliches Miteinander von Judentum, Islam und Christentum im Herzen Berlins. |
| Participantes seleccionados |
1. Paul Böhm, Köln
2. Mario Botta, Mendrisio
3. Eckert-Negwer-Suselbeek, Berlin
4. Golan & Zareh, Architekten, Berlin
5. Alen Jasarevic, Augsburg
6. Schultes-Frank Architekten, Berlin
7. Miroslav Sik, Zürich
8. Joseph Smolenicky (Smolenicky & Partner), Zürich
9. Francesco Venezia, Neapel
10. Wandel Hoefer Lorch, Saarbrücken |
| Descargas |
Pet_120330_Wettbewerbsbekanntmachung.doc
Pet_120330_Competitionannouncement.doc
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| Exposición |
Öffnungszeiten: 15. September bis 14. Oktober
täglich 12-18 Uhr, donnerstags 12-20 Uhr, Eintritt frei
Anmeldung für Gruppenführungen unter fuehrungen@marienkirche-berlin.de
Parochialkirche: Klosterstraße 66, 10179 Berlin, U Klosterstraße, S/U Alexanderplatz, S/U Jannowitzbrücke |