D-Heidelberg: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
2008/S 160-216721
BEKANNTMACHUNG
Dienstleistungsauftrag
ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
Stadt Heidelberg, Tiefbauamt, Gaisbergstraße 7, z. Hd. von Herrn Ulrich Zwissler, Herrn Karlheinz Kissel, D-69115 Heidelberg. Tel. (49-6221) 582 70 00. E-Mail: Ulrich.Zwissler@Heidelberg.de. Fax (49-6221) 582 79 00.
Weitere Auskünfte erteilen: Drees & Sommer Infra Consult und Entwicklungsmanagement GmbH, Lautenschlagerstraße 2, z. Hd. von Frau Franziska Vogelsang, D-70173 Stuttgart. Tel. (49-711) 22 29 33 41 76. E-Mail: franziska.vogelsang@dreso.com. Fax (49-711) 22 29 33 41 83. URL: www.dreso.com.
Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: Drees & Sommer Infra Consult und Entwicklungsmanagement GmbH, Lautenschlagerstraße 2, z. Hd. von Frau Franziska Vogelsang, D-70173 Stuttgart. Tel. (49-711) 22 29 33 41 76. E-Mail: franziska.vogelsang@dreso.com. Fax (49-711) 22 29 33 41 83. URL: www.dreso.com.
Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Drees & Sommer Infra Consult und Entwicklungsmanagement GmbH, Lautenschlagerstraße 2, z. Hd. von Frau Franziska Vogelsang, D-70173 Stuttgart. Tel. (49-711) 22 29 33 41 76. E-Mail: franziska.vogelsang@dreso.com. Fax (49-711) 22 29 33 41 83. URL: www.dreso.com.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Regional- oder Lokalbehörde.
Sonstiges: Tiefbauamt.
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: Nein.
ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Planungsleistungen Neckarufertunnel Stadt Heidelberg.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung:
Dienstleistung.
Dienstleistungskategorie: Nr. 12.
Hauptort der Dienstleistung: Heidelberg.
NUTS-Code: DE125 .
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung:
Öffentlicher Auftrag.
II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung:
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Ein ca. 2 km langer Straßentunnel am südlichen Neckarufer im Bereich der Altstadt soll in Heidelberg die städtebauliche Situation verbessern. Es ist geplant, um die Beeinträchtigung der Umwelt sowie der Anwohner zu minimieren, das Auffahren des Tunnels in bergmännischer und offener Bauweise durchzuführen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
74230000, 74232200, 74232250, 74232700, 74231900, 74231310, 74233000, 74231720, 74273200.
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Nein.
II.1.8) Aufteilung in Lose:
Nein.
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein.
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Folgende Planungsleistungen bis zur Einreichung und Begleitung des GVFG-Antrages sind durchzuführen: 1) Tunnel: - Objektplanung, Tragwerksplanung - Leitungen: Erfassung des Bestands, Um- und Neuverlegung - Verkehrsplanung nur für den Tunnel und seine direkte Zufahrt - Lärmgutachten, Emissionsgutachten - Bauliche und betriebstechnische Ausstattung des Tunnels - SiGeKo - Vermessung; 2) Verkehrseinrichtungen; 3) Vorbereitung finanzielle Anträge (z.B. GVFG, Förderprogramme).
II.2.2) Optionen:
Ja.
Beschreibung der Optionen: — Vermessungsleistungen, - Weiterführung der Leistungen nach II.2.1 bis HOAI Phase 7 (ohne HOAI Phase 5).
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG:
Beginn: 1.4.2009. Ende: 26.2.2010.
ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % der Auftragssumme.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend):
Keine.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Neben Einzelunternehmen sind auch Bietergemeinschaften zugelassen. Es ist detailliert anzugeben, welcher Bietergemeinschaftspartner welchen Teil der Gesamtleistung erbringen soll. Jedes Bietergemeinschaftsmitglied hat die unter III 2 geforderten Bescheinigungen und Nachweise vorzulegen. Die Bietergemeinschaft muss im Auftragsfall eine gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft bilden mit einem Hauptverantwortlichen als bevollmächtigter Vertreter. Die entsprechende Erklärung ist mit dem Teilnahmeantrag abzugeben. Nachunternehmer für Spezialbereiche sind zugelassen und anzugeben.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung:
Nein.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Nachfolgend aufgeführte Angaben, Erklärungen und Nachweise sind, soweit sie als "Ausschlusskriterium" gekennzeichnet sind, zwingend bis zum Ablauf der Frist für die Einreichung des Teilnahmeantrages vorzulegen und führen bei Nichtvorlage zu einem Ausschluss des Bewerbers. Sonstige fehlende Angaben, Erklärungen und Nachweise führen bei Nichtvorlage zu einer Abwertung im Rahmen der Eignungsprüfung. Die erforderlichen Angaben, Erklärungen und Nachweise sind exakt in der aufgeführten Reihenfolge abgeheftet und mit beschrifteten Registern getrennt abzugeben. Anlage A1: Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach VOF § 11 (4) Nr. a) bis d) vorliegen. (Ausschlusskriterium) Anlage A2: Auszug aus dem Bundeszentralregister als Nachweis, dass keine Einträge für das Unternehmen bzw. die Unternehmensführung vorliegen (VOF § 11). Bewerber, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, haben gleichwertige Bescheinigungen von Gerichts- oder Verwaltungsbehörden ihres Herkunftslandes vorzulegen. Der Auszug soll nicht älter als 6 Monate sein. (Ausschlusskriterium) Anlage A3: Beglaubigter Berufs- oder Handelsregisterauszug (nicht älter als 6 Monate). (Ausschlusskriterium) Anlage A4: Detaillierte Auskunft nach VOF § 7 (2) zu Verknüpfungen oder Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen. Anlage A5: Berufliche Nachweise (nur Firmen).
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Anlage B1: Angaben zum Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten 3 Geschäftsjahren (VOF § 12 Nr. 1). Anlage B2: Angaben zum Umsatz des Unternehmens im ausgeschriebenen Leistungsbereich (Tunnel bergmännische und offene Bauweise) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (VOF § 12 Nr. 1). Anlage B3: Nachweis, dass die Zahlung der Beiträge an die Berufsgenossenschaft oder der zuständigen Organisation geleistet wurden. (Ausschlusskriterium) Anlage B4: Nachweis einer ausreichenden Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5 000 000 EUR für Personenschäden sowie 2 500 000 EUR für Haftpflicht und Vermögensschäden. (Ausschlusskriterium).
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Anlage C1: Vorlage von Referenzen Nachweisen für die hauptverantwortliche Ausführung vergleichbarer Leistungen in den letzten 5 Jahren. Für die Referenzprojekte sind folgende Angaben jeweils getrennt für die unten aufgeführten Leistungsbereiche aufzuführen: - Leistungsbereich/Tätigkeit (Tunnel bergmännische und offene Bauweise, Verkehrsplanung, Gutachterliche Tätigkeiten für Emission und Lärm, Verkehrseinrichtungen, SiGeKo, Vermessungsleistungen, Techn. Ausrüstung) - Name und Kontaktdaten des Auftraggebers - Leistungsphasen - Auftragssumme/Leistungswert - Zeitraum der Leistungserbringung Anlage C2: Angaben über die Zahl der in den letzten 3 Geschäftsjahren durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter und Angabe der Beschäftigtenzahl die in der ausgeschriebenen Leistung (Tunnel bergmännische und offene Bauweise) tätig sind. Anlage C3: Nachweis über ein vorhandenes Qualitätsmanagementsystem, z.B. Zertifizierung nach DIN EN ISO 9000ff. Anlage C4: Beschreibung der Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität bei der Planung sowie Sicherstellung der Qualität bei Schnittstellen zur örtl. Bauüberwachung.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge:
Nein.
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Nein.
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen:
Nein.
ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren.
Bewerber sind bereits ausgewählt worden: Nein.
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden:
Geplante Mindestzahl: 3. Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Auswahl erfolgt unter Berücksichtigung der nachfolgend genannten Kriterien: 1. Erfahrungen des Bewerbers in den unter III.2.3 genannten Leistungsbereichen sowie in der Ausführung vergleichbarer Leistungen in den letzten 5 Jahren. 2. Kapazitative und fachliche Befähigung des Bewerbers und des für die Bearbeitung der Aufgabenstellung vorgesehenen Projektteams, vorgesehene interne Organisation zur Projektabwicklung (Organigramm) sowie Vor-Ort-Verfügbarkeit der Projektleitung. 3. Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers. 4. Maßnahmen zur Qualitätssicherung.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs:
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja.
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien:
1. Gesamteindruck der Firma und des vorgesehenen Projektleiters sowie der Projektmitarbeiter. Gewichtung: 30.
2. Angebotsgestaltung hinsichtlich der Besonderheiten des Projektes. Gewichtung: 20.
3. Präsentation. Gewichtung: 20.
4. Honorarhöhe. Gewichtung: 30.
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt:
Nein.
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
8.66140711.700.
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:
Nein.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen: 17.9.2008 - 12:00.
Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein.
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge:
29.9.2008 - 12:00.
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber:
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch.
IV.3.7) Bindefrist des Angebots:
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote:
ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG:
Nein.
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN:
a) Das VOF-Verfahren wird in zwei Stufen durchgeführt. Zunächst werden geeignete Bewerber mit dieser Bekanntmachung aufgefordert, die Teilnahmanträge mit den entsprechenden Unterlagen nach Ziffer III.2 einzureichen (Stufe 1). Die geeigneten Bewerber werden dann in der 2. Stufe zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Zuschlagserteilung erfolgt an den wirtschaftlichsten Bieter nach den Kriterien unter Ziffer IV.2.1. b) Die Teilnahmanträge werden nicht zurückgeschickt. c) Die Teilnahmeanträge sind in einem Umschlag einzureichen. Dieser Umschlag muss mit folgendem Vermerk versehen sein: "Der Teilnahmeantrag zum VOF-Verfahren "Planungsleistungen Neckarufertunnel Stadt Heidelberg" ist nicht vor dem 29.9.2008 12:00 Uhr zu öffnen. d) Folgende Unterlagen können bei der im Anhang A II) genannten Adresse und Kontaktstelle eingesehen werden: - Vorplanung Dorsch-Consult (1987) - Geotechnisches Gutachten zur Grundlagenermittlung für eine Hochwasserschutzwand, Prof. Brauns, Uni Karlsruhe (1993) - Lageplan mit Achsen R+T (2007) - Höhenplan - Planungsvarianten Ost/West R+T (2007) - Beschlussvorlage mit Anlagen 1-5 (2008) - Neckarufertunnel 3G ( 2008) - Machbarkeitsstudie Bung mit Plänen (1997) - Machbarkeitsstudie Bung Pläne Geologisches Gutachten (2001) - Machbarkeitsstudie Neckarufertunnel R+T (2007) - Machbarkeitsstudie Neckarufertunnel Bung TG Stadthalle, Luftschadstoffgutachten (2008) - Geotechnische und bautechnische Beurteilung 3G gesamt (2008).
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe, Schlossplatz 1-3, D-76131 Karlsruhe. E-Mail: poststelle@rpk.bwl.de. Tel. (49-721) 926 40 49. Fax (49-721) 926 39 85.
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen:
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind:
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
15.8.2008.