• DE-66111 Saarbrücken
  • 11/2007
  • Resultado
  • (concurso 7792)

Galerie der Gegenwart

Concurso abierto, De dos fases
  • Selección final


    Arquitectos (superiores/técnicos)
    Bayer & Strobel Architekten BDA, Kaiserslautern (DE) Büroprofil

    Colaboración
    Dipl. Ing. Roman Dietzig Dipl. Ing. Anne Wernicke Cand. Arch. Florian Budke, Tragwerk: Frank Lederer, Heltersberg Energie: Thomas Leiser, Würzburg Freiraumplanung: Keller Landschafts- architekten, München

    Texto aclaratorio
    Die Moderne Galerie in Saarbrücken ist solitärhaft eingebettet in
    eine parkähnliche Situation zwischen Bismarckstrasse und Saar. Der
    Neubau der Galerie der Gegenwart soll den Charakter des
    denkmalgeschützten Gebäudes bewahren und wird als weiterer
    Erweiterungspavillon frei auf der Grünfläche vor der Galerie platziert.
    Durch seine Lage zur Bismarckstrasse wird der Neubau aber auch
    städtebaulich wirksam. Das turmartige Gebäude definiert die
    städtische Ecke zur Kreuzung Bleichstrasse/Schillerplatz und ist
    weithin sichtbar als neues Wahrzeichen des Museumskomplexes und
    wird diesen definieren und prägen.
    Der besonderen Bedeutung des Schönecker-Baus wird nicht nur
    Rechnung getragen, es soll vielmehr versucht werden, verlorene
    Qualitäten wiederherzustellen:
    Der Haupteingang verbleibt im Bestand und soll die Wandelhalle mit
    dem reizvollen Blick zur Saar reaktivieren. Neubau und Bestand sind
    über das Untergeschoss verbunden, welches neben Depot und
    Restaurierungswerkstatt auch erste Ausstellungsräume -
    beispielsweise für Skulpturen - aufnimmt.
    Das alte Restaurant, welches nachträglich eingebaut wurde, muss
    einem großzügigen Foyer mit Book-Shop, Café-Bar und dem Abgang
    zum Neubau weichen. Das neue Restaurant findet seinen Platz nun
    in dem dritten Pavillon des Bestands. Der Rundgang durch die
    Pavillons ist nach wie vor gewährleistet und das Restaurant bietet
    Ausblicke zur Saar und in den Skulpturengarten.
    Die Freisitzfläche nach Westen schließt das Ensemble gemeinsam
    mit den neuen Sitzstufen zur Saar hin ab, die Freifläche vor dem
    Eingang des Museums erhält ihren ruhigen, fast musealen Charakter
    zurück.
    Die Galerie der Gegenwart stellt gleichsam sich selbst und somit auch
    die Architektur des Bestands aus.
    Auch im Innern interpretiert das Gebäude die vorhandene Architektur
    neu im Hinblick auf seine Nutzung, die innenräumliche Qualitäten
    sowie den neuesten Stand der Ausstellungstechnik.
    Ein Erschliessungskern nimmt zwei Treppen auf. Die Lage der beiden
    Läufe bewirkt, dass die drei Ausstellungsgeschosse flexibel zu nutzen
    sind. Es ist zum einen möglich, einen Rundgang durchs Gebäude zu
    führen, zum anderen kann das Gebäude in zwei getrennte Bereiche
    (Wechselausstellung/Bestand) aufgeteilt werden. Die
    Ausstellungsräume können je nach Ausstellungskonzept noch weiter
    geteilt werden. Höhepunkt des Rundgangs ist der Oberlichtsaal im
    zweiten Obergeschoss.
    In Analogie zu den horizontalen Lichtbändern der Bestandsgebäude
    sorgen im Neubau geschosshohe Verglasungen für Tageslicht in den
    Sälen und geben abwechselnd den Blick frei auf Haupteingang,
    Stadt und Saar. Diese werden als Kastenfenster ausgeführt: Die
    Einfachverglasung sitzt aussen fassadenbündig und sorgt für einen
    zusätzlichen Schall- und Wärmeschutz, der Zwischenraum zur
    inneren Doppelverglasung nimmt sowohl einen Blend- und
    Sonnenschutz als auch eine wirksame Verdunkelung auf.
    Um die einheitliche Erscheinung des Ensembles zu stärken, wird
    auch das Erweiterungsgebäude mit Natursteinplatten (Nagelfluh)
    verkleidet.

    Evaluación por parte del jurado
    No existe.

INFO-BOX

Registrado el
actualizado por última vez 09.11.2008, 20:02
ID de la participación 4-13954
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