Ansicht
Proyecto
EMAG Technisches Zentrum
Arquitectos (superiores/técnicos)
Colaboración
Thilo Baur
Gerhard Deubner
Yvonne Alf, Landchaftsarchitekt:
Krüger und Möhrle
Tragwerksplaner:
Boll + Partner
HLSE-Planung:
Interplan Gebäudetechnik
Bauherr:
EMAG Maschinenfabrik GmbH
Texto aclaratorio
Durch Produktinnovationen befindet sich die EMAG als erfolgreicher Sondermaschinenbauer in Salach bei Göppingen auf Wachstumskurs. Diese Entwicklung zeigt sich auch baulich in den über die Jahre gewachsenen Strukturen.
Für die zukünftige Entwicklung haben wir in Zusammenarbeit mit der EMAG einen Masterplan entwickelt der zukünftige Bauten definiert und gleichzeitig Freiräume für Veränderungen lässt. Der Qualitätsanspruch der EMAG zeigt sich bis zu den Außenanlagen, die von den Landschaftsarchitekten Krüger und Möhrle gestaltet werden.
Die Grenze zwischen blau und weiß, zwischen Werker und Ingenieur verschwimmen. Alle Arbeitsplätze erfordern hohe Qualifikationen und viel Kommunikation zwischen den verschiedenen Tätigkeiten. Einen hohen Anteil haben die Räume für die Kundenbesprechungen und die Büros für die interdisziplinären Teams. Für diese werden in einem ersten Bauabschnitt neue Möglichkeiten geschaffen.
Ein Bürogebäude, das sich wie ein offenes Regal direkt an die bestehende Montagehalle schiebt, bietet Platz für die konzentrierte Arbeit genauso wie für den regen internen und externen Austausch. Werk- und Bürobereich gehen nahtlos ineinander über. Transparente Innenwände lassen die Grenzen verschwinden. Holzverkleidungen und eine bauteilaktivierende Lüftung sorgen für ein angenehmes Klima.
Evaluación por parte del jurado
Die Konzeption des Anbaus zu den bestehenden Produktionsräumen verfolgt mit eher sparsamen architektonischen Mitteln zwei erstrebenswerte Ziele: Transparenz nach innen und Zurückhaltung nach außen.
Die gewünschte Optimierung der Betriebsabläufe wird durch die luzide Gestaltung des Baus unterstützt.
Dass manchmal Weniger mehr sein kann, unterstreicht die gewählte Lösung in vorbildlicher Weise.
Ein herausragendes Beispiel dafür, der Humanisierung der Arbeitswelt mit zurückhaltenden gestalterischen Mitteln ein Stück näher zu kommen. Dass sich der Anbau als Fortsetzung des aufgelockerten und kommunikationsfördernden Eingangsbereiches versteht, ist deutlich ablesbar und in dieser Stringenz selten anzutreffen.
Selbst wenn es unwichtig erscheint, auch Details unterstreichen die Wertigkeit des Anspruchs. Die Verwendung von Kirschbaumholz massiv als Material für auflockernde Vertikalelemente im Inneren ist dafür ein deutlicher Hinweis.