Mäander
Arquitectos paisajistas
Colaboración
Wolf D Auch
Klaus-D. Neumann
Mitarbeit:
Carina Simmchen
Florian Foster
Texto aclaratorio
Block und Stadtraum
Nach außen hin präsentiert sich der Park als Teil der städtebaulichen Blockstruktur. Die äußeren Baumreihen nehmen das städtische Baumraster auf und transformieren es nach innen zu einer lockeren Baumschicht.
Den beiden an den Park anschließenden Quartiersstraßen schließt sich eine baumüberstandene Filterzone an, die Eingangs-, Promenaden- und Biergartenfunktionen vereint. Im Inneren entsteht ein grünes Refugium.
Zugänge & Bewegungen
Ankommende Wegeverbindungen treffen auf die Filterzonen und werden von dort aus verteilt.
Kombinierte Eingangs- und Funktionsbereiche entwickeln städtebauliche Vorgaben zu differenzierten Raumqualitäten.
Offenheit & Konzentration
Im Parkinneren konzentrieren sich alle intensiv gestalteten Nutzungsangebote auf die ost-westlich verlaufende Mäanderzone – zugunsten von großflächigen, multifunktional nutzbaren Wiesenflächen.
Sehr verschiedene Raumerlebnisse werden möglich – die Bandbreite reicht von der Intimität der Lounge bis zur extrovertierten Großen Spielwiese.
Plattform & Mäander
Eine durchgängige, befestigte Plattform unterliegt den verschiedenen angrenzenden Gebäude. In ihrem Inneren zeichnet sich der Park als sanft eingesenkte Grünzone ab.
3 differenziert ausgebildete Wege verschlingen sich in der Mäanderzone. –catwalk- und –nebelstreif- sind die beiden charakteristischen Begleiter einer geradlinigen Querung. Der –nebelstreif- besticht durch ruhige Kühle, bereichert durch lebendige Wasserspiele.
Der –catwalk- dient hitzigem Spiel auf warmem Holz, hält aber auch eine coole Lounge bereit.
Motive
Raumgliederung und Vegetation des Parks sind den nahegelegenen Donauauen entlehnt. Materialien und Leitpflanzen aus wassergeprägtem Umfeld erwecken das Flußthema ohne zu kopieren:
(a) Mäander:
Die mäandrierende Konzentrationszone im südlichen Bereich des Parks vereint aktive Zonen mit Ruhebereichen. Verschiedene Nutzergruppen finden hier ihre spezifischen Räume, haben aber auch die Möglichkeit einander zu begegnen.
(b) Texturen:
Von Norden und Süden her führen sanfte Böschungen hinab auf die große und kleine Spielwiese, deren ebener Rasenteppich für sportliche Betätigung ebenso wie ein Picknick in Familie geeignet ist. Während die Spielwiesen mit robustem Sportrasen belegt sind, bringen in den Böschungsbereichen blühende Kräuter und Frühjahrsblüher farbige Aspekte ein.
Der zentrale Bereich erhält durch Staudengräsern und Zwiebelpflanzen eine jahreszeitlich variierende Vegetationsstruktur. Eine Schicht aus Flußkieseln macht die lockere, homogene Pflanzung robust und begehbar. Starke jahreszeitliche Aspekte vermitteln eine prägnante Sinnlichkeit.
(c) Bäume:
Dem Stadtraum und seinen Straße zugeordnet bilden Platanen ein strenges und urbanes Baumgerüst.
Im Inneren des Parks lehnen sich die Bäume an das Auwaldmotiv an – Silber- und Trauerweiden suggerieren die Nähe des Wassers, Traubenkirschen verdichten einzelne Bereiche und bringen einen Blütenaspekt ein.
Evaluación por parte del jurado
No existe.