Die archäologische Ausgrabungsstätte St. Antony, der ersten Eisenhütte im
Ruhrgebiet, wird von einem neuen Schutzdach aus nur 5 mm starkem Stahlblech
mit schützender, bewahrender Geste überwölbt. Das Material des Daches ist
Verweis auf die Geschichte des Ortes. Minimierte Konstruktion und klare
Geometrie der Rippenschale bewirken eine Konzentration auf das Wesentliche.
Die Großform des Daches ist Landmark und sichtbares Zeichen für den
besonderen Ort – die Wiege des Ruhrgebietes.
Ende 2007...
Die archäologische Ausgrabungsstätte St. Antony, der ersten Eisenhütte im
Ruhrgebiet, wird von einem neuen Schutzdach aus nur 5 mm starkem Stahlblech
mit schützender, bewahrender Geste überwölbt. Das Material des Daches ist
Verweis auf die Geschichte des Ortes. Minimierte Konstruktion und klare
Geometrie der Rippenschale bewirken eine Konzentration auf das Wesentliche.
Die Großform des Daches ist Landmark und sichtbares Zeichen für den
besonderen Ort – die Wiege des Ruhrgebietes.
Ende 2007 lobten der Landschaftsverband Rheinland und die Stadt Oberhausen
einen begrenzten Realisierungswettbewerb unter 8 Teilnehmern aus, um einen
Witterungsschutz und einen Besuchersteg für die industriearchäologischen
Grabungen auf St. Antony in Oberhausen, der ersten Hochofenanlage der
Region, zu entwickeln. Das Preisgericht empfahl im Februar 2008, die mit dem 1.
Preis ausgezeichnete Arbeit der Architekten Ahlbrecht Scheidt und Kasprusch mit
Ingenieurbüro Schülke Wiesmann zu realisieren.
Die behindertengerecht zugänglichen Eingangsplattformen bieten Informationen
über die Historie. Zwischen diesen Plattformen verläuft der Rundgang als ca. 80
cm über der Grabungsstätte verlaufender Steg. Dieser orientiert sich an der
„Störung“ eines verrohrten und überdeckten Bachlaufes. Der Steg wird
wechselseitig von „Informationsträgern“ gestützt, die alle wesentlichen
Informationen zu den Fundstellen wie auch die Beleuchtung sowie Grafiken und
AV-Medien aufnehmen.