Der Wasserturm als LANDMARK
Die komplexe Einheit unterschiedlicher Sichtbetonkuben bildet ein weit in das Landesinnere sichtbares Wahrzeichen. Das Zusammenspiel von Beton- und hinterleuchteten Glasflächen wird durch die nächtliche Illumination stimmungsvoll unterstrichen.
Der Entwurf für eine Großform ergab sich aus der Topografie und den Funktionen. Der erste Wasserspeicher mit einem Wasservolumen von 500 Kubikmetern befindet sich aus physikalischen Gründen auf einer Höhe von fast 45...
Der Wasserturm als LANDMARK
Die komplexe Einheit unterschiedlicher Sichtbetonkuben bildet ein weit in das Landesinnere sichtbares Wahrzeichen. Das Zusammenspiel von Beton- und hinterleuchteten Glasflächen wird durch die nächtliche Illumination stimmungsvoll unterstrichen.
Der Entwurf für eine Großform ergab sich aus der Topografie und den Funktionen. Der erste Wasserspeicher mit einem Wasservolumen von 500 Kubikmetern befindet sich aus physikalischen Gründen auf einer Höhe von fast 45 Metern über dem Gelände. Er bildet gemeinsam mit dem alten Wasserturm in Hueschterterbësch, auf gleichem Höhenniveau, eine Versorgungseinheit der höher gelegenen Ortsteile. Ein zweiter Behälter, der 900 Kubikmeter fasst, liegt auf einer Höhe von elf Metern und versorgt die tiefer gelegenen Ortsteile der Gemeinde. Aufgrund der Hanglage sind die Zufahrten zur Halle für den technischen Dienst der Gemeinde Leudelange, zum Lager sowie zu einer weiteren Halle für die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr auf zwei verschiedenen Niveaus angeordnet.
Die Tragstruktur des Gebäudes besteht aus Stahlbeton-Wandscheiben, Stützen und 2-achsig gespannten Deckenplatten. Um die Lastabtragung des unteren Wasserbehälters mit 900 m3 Inhalt vom Dach des Gebäudes in die Fundamente, entsprechend dem architektonischen Konzept zu gewährleisten, wurden in den hochbelasteten Knotenpunkten der Wandscheiben Stahlprofile zur Lastabtragung integriert sowie die hoch belasteten Stützen als Verbundstützen ausgeführt. Auf Grund dieser Problematik der Lastabtragung wurden im Prinzip sämtliche raumbildenden Elemente im Bereich des unteren Wasserbehälters in die Tragstruktur des Gebäudes integriert.