Lernen mit allen Sinnen, mit den Händen (begreifen) mit den Augen, mit den Ohren, Lernen nicht als isolierter Prozess des Geistes, das entwickelte Maria Montessori zu einem ganzheitlichen Erziehungskonzept. Der Neubau der Montessorischule in Herzogenaurach übermittelt diesen Lernansatz in gebaute Realität: äußerlich kompakt und damit Kosten sparend, gliedert der Entwurf die drei inhaltlichen Funktionsbereiche der Schule, Klassentrakt / Verwaltung / Mehrzweckraum mit Werken und...
Lernen mit allen Sinnen, mit den Händen (begreifen) mit den Augen, mit den Ohren, Lernen nicht als isolierter Prozess des Geistes, das entwickelte Maria Montessori zu einem ganzheitlichen Erziehungskonzept. Der Neubau der Montessorischule in Herzogenaurach übermittelt diesen Lernansatz in gebaute Realität: äußerlich kompakt und damit Kosten sparend, gliedert der Entwurf die drei inhaltlichen Funktionsbereiche der Schule, Klassentrakt / Verwaltung / Mehrzweckraum mit Werken und Mittagsbetreuung, in durch unterschiedliche Materialwahl und Fassadengestaltung differenzierte Baukörper. An ihrem gemeinsamen Schnittpunkt liegt die helle und freundliche Pausenhalle als Erschließungs- und Verteilerebene; Mehrzweckraum und Pausenhalle können durch eine mobile Trennwand schnell zu einer großen Aula verbunden werden. Alle Verkehrswege münden an transparenten Glasfassaden und werden zusätzlich durch Oberlichter mit Tageslicht versorgt; ihre Überbreite schaffen schöne Räume zur individuellen Beschäftigung. Die Innenräume zeigen bewusst generell das Baugefüge (raue Oberfläche = Tragstruktur, glatte Oberfläche = Ausbau) Stoßfugen an Materialwechseln und werden somit selbst Teil der freien Lehrmittel.