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  • DE-32758 Detmold
  • Proyecto realizado

Logistikzentrum Wortmann, Detmold


Descripción del proyecto:
Energieminimiertes Logistikzentrum

Die Wortmann-Gruppe ist eines der größten Schuhproduktions- und Vertriebsunternehmen Europas, Das neue Logistikzentrum sollte sowohl ein architektonischer Blickfang sein als auch Nachhaltigkeit und Umweltaspekte berücksichtigen. Dabei kommt neben der thermischen Bauteilaktivierung und dem Lüftungskonzept der Profilglasfassade eine tragende Rolle zu.

Mit dem auf einem Betriebsgelände von fast 33.000 m² sich befindenden Logistikzentrum schafft die... +
Energieminimiertes Logistikzentrum

Die Wortmann-Gruppe ist eines der größten Schuhproduktions- und Vertriebsunternehmen Europas, Das neue Logistikzentrum sollte sowohl ein architektonischer Blickfang sein als auch Nachhaltigkeit und Umweltaspekte berücksichtigen. Dabei kommt neben der thermischen Bauteilaktivierung und dem Lüftungskonzept der Profilglasfassade eine tragende Rolle zu.

Mit dem auf einem Betriebsgelände von fast 33.000 m² sich befindenden Logistikzentrum schafft die Wortmann Schuhholding KG am Stammsitz in Detmold neue Lagerkapazitäten, um bereits vorhandene Außenlager zusammenzuführen und somit den Warenumschlag zu verbessern. Bekannte Marken wie Tamaris, Marco Tozzi, s.Oliver und comma-Shoes aber auch Gürtel und Taschen gehören zum Spektrum des westfälischen Unternehmens. Das 25 Meter hohe vollautomatische Hochregallager mit 25.000 Palettenstellplätzen erhöht die Lagerkapazität von 1,4 Millionen auf 4,1 Millionen Schuhe und ermöglicht im Endausbau einen Warenumschlag von 500.000 Paar Schuhe pro Tag.

Architektonischer Blickfang
Den Anspruch der Wortmann-Gruppe, ein ästhetisches Gebäude zu entwickeln anstatt eine einfache Hallenkonstruktion, hat das Planungsbüro Pape Architekten aus Herford gekonnt umgesetzt und mit diesem Objekt einen architektonischen Blickfang entworfen – nicht zuletzt durch die verglasten Außenwände. Klare, voneinander abgegrenzte Baukörper sollen die Funktionen abbilden. Dadurch sind drei Baukörper entstanden: Das Hochregallager, das 2-geschossige Warenumschlaggebäude mit 40 LKW-Andockstellen und das vorgelagerte 3-geschossige Verwaltungsgebäude. Die transluzente Fassade fungiert dabei als verbindendes Element zwischen den drei Baukörpern.
Das Hochregallager liegt im östlichen Grundstücksteil und misst etwa 97 m x 67 m bei einer Fläche von rund 6.700 m2 und einer Attikahöhe von 24,5 m über Gelände. Da der Fußboden etwas unter Geländeniveau liegt, beträgt die lichte Hallenhöhe im Mittel rund 24 m. In westlicher Richtung schließt das Warenein- und Warenausgangsgebäude an. Dieser Teil misst etwa 97 m x 37 m und hat im Erdgeschoss eine Fläche von 3.000 m2. Da das Gebäude ab dem 1. Obergeschoss auskragt, ist es ab hier mit einer Fläche von etwa 3.550 m2 größer als im Erdgeschoss.

Westlich des Warenein- und Warenausgangsgebäude liegt das dreigeschossige Verwaltungsgebäude mit Abmessungen von 20 m x 23 m und einer Fläche von ca. 260 m2 im Erdgeschoss bzw. maximalen Abmessungen von 27 m x 23 m und einer Fläche von 350 m2 je Geschoss im 1. und 2. Obergeschoss. Insgesamt hat das Logistikzentrum somit eine maximale Fläche von rund 10.600 m2 bei maximalen Abmessungen von 212 m x 68 m.

Umweltfreundliches Hochleistungszentrum
Die Planer reduzierten den Aufwand zur Belichtung und Klimatisierung auf ein Minimum. Be- und Entlüftung sowie Heizen/ Kühlen aber auch die Belichtung des Gebäudes funktionieren mit einfachen, nachhaltigen Systemen und machen einen „Energiefresser“ zu einem „Energie-Existentialisten“.

Die über Grundwasser gespeiste Betonkernaktivierung in Stützen und Decken sorgt dafür, dass die aufgeheizte Massivkonstruktion des Gebäudes in den Nachtstunden auskühlt und im Winter zur Beheizung des Gebäudes dient. Die über steuerbare Fassaden- und RWA-Klappen mögliche Durchlüftung sorgt für den natürlichen Abtransport der Wärme. Das System kühlt oder erwärmt das anschließende Verwaltungsgebäude sowie das Hochregallager. Letzteres wird lediglich frostfrei gehalten. Die Verglasung der Stirnseite unterstützt die Temperierung durch die Abwärme des Warenumschlaggebäudes. Die Nutzung von erneuerbaren Energien wurde über Grundwassernutzung mit Wärmepumpe und Fernwärme zur Deckung der Spitzenlast auf ein Maximum angehoben.

Doppelschaliges U-Profilglas ist das ideale Glaselement, um kostengünstig, aber dennoch architektonisch wirksam Fassaden und Lichtöffnungen sprossenlos zu verglasen. Durch den Einsatz einer transluzenten Wärmedämmung im Profilglas passt sich die Fassade den modernen energetischen Anforderungen auf wirtschaftliche Weise an und es konnte auf Kunstlicht fast gänzlich verzichtet werden. Über die transluzente Ausbildung der Industrieglasfassade im gesamten Gebäude erfolgt eine fast schattenlose, gleichmäßige Belichtung. Diese reduziert den Einsatz von Kunstlicht auf ca. 25 %, was eine erhebliche Reduzierung der Energiekosten nach sich zieht. Dadurch amortisieren sich die Mehrkosten für die Glasfassade mit transluzenter Wärmedämmung bereits in einem Zeitraum von sieben bis zehn Jahren.

Transluzente Wärmedämmung verbessert bauphysikalische Werte
Im Gegensatz zu Glasfassaden in Pfosten/Riegel-Konstruktion können mit einer transluzenten Wärmedämmung im Profilglas Fensterräume ohne Rastermaß in beliebigen Längen endlos und in einer Höhe bis max. sechs Metern ausgefüllt werden. Entschieden hat sich das Architekturbüro Pape für die lichtstreuende Wärmedämmung TIMax GL-Plus der Bielefelder WACOTECH GmbH. Die Wärmedämmung, die die bauphysikalischen Werte der Glasfassade deutlich verbessert, wird in doppelschaligem Profilglas eingesetzt und füllt den Glaszwischenraum vollständig aus.

Das Material TIMax GL besteht aus sehr dünnen, gesponnenen Glasfasern, die mit einem lichtstabilen Binder versehen und zu einem leichten und lichtdurchlässigen Glasgespinst verwoben sind. Durch die eingeschlossene, stehende Luft wird eine optimale Wärmedämmung erreicht und gleichzeitig bei guter Lichtdurchlässigkeit eine starke Lichtstreuung erzielt. TIMax GL führt auch zu einem angenehmen Raumklima durch eine schlagschattenfreie Verteilung des einfallenden Lichtes. Darüber hinaus ist es ein guter Sonnen- und Blendschutz und bietet damit einhergehend Schutz vor sommerlicher Überhitzung. Ein überaus wichtiger Aspekt beim Einsatz im Logistikzentrum. So kann mit TIMax GL im Profilglas eine Verbesserung des g-Wertes auf 0,25 und eine hervorragende Wärmedämmung mit Ug-Werten bis 0,85 W/m²K für das Sondersystem 0,85 erreicht werden.

Beim Entwurf berücksichtigten die Architekten jedoch nicht nur die Wirkung des Tageslichteinfalls sondern planten auch die Nachtwirkung des Objektes. Die Bewegungen der dort arbeitenden Menschen – bis zu 60 sind es im Kommissioniergebäude – sowie die der Fördertechnik sind von außen schemenhaft sichtbar. Und nachts sind die dicht an der Fassade verlaufende Elektrohängebahn, deren einzelne Waggons mit Leuchtkörpern versehen sind, zu erkennen.

Das Planungsbüro Pape Architekten erhielt für das Logistikzentrum vom Bundesdeutschen Arbeitskreis für umweltbewusstes Management -B.A.U.M. e.V. eine Auszeichnung für eine umweltfreundliche Handelsimmobilie. -


  • Participantes en el proyecto

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  • Datos del proyecto

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    Inicio de la construcción 2009
    Terminación 2010
    Tipo de edificación Centros de logística, Parques de vehículos (Construcción nueva)
    Magnitud del proyecto
    Terreno de la construcción 33.000 m2
    Dirección del proyecto Klingenbergstraße 1-3
    DE-32758 Detmold
  • Tarjeta

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  • Garantía

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