SHAB Nr 120 Seite 55,56 vom 25.06.2009 | Meldungs Nr 386195 | Wettbewerbe
Publikationsdatum Simap : 25.06.2009
Publikationsdatum SHAB : 25.06.2009
1. Auftraggeber
1.1 Offizieller Name und Adresse des Auftraggebers
Bedarfsstelle/Vergabestelle: BBL
Beschaffungsstelle/Organisator: Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL)
Projektmanagement Inland II, zu Hdn. von Öffentliche Ausschreibungen, Fellerstrasse 15, 3003 Bern, Schweiz, Telefon: +41 31 324 83 84
1.2 Teilnahmeanträge sind an folgende Adresse zu schicken
Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL)
Öffentliche Ausschreibungen, zu Hdn. von (b912)Wettbewerb Verwaltungszentrum Guisanpl.,Bern, Fellerstrasse 15, 3003 Bern, Schweiz, Fax: +41 31 323 26 98
1.3 Gewünschter Termin für schriftliche Fragen
Bemerkungen: Über die Ausschreibung werden keine mündlichen Auskünfte erteilt. In der Phase Präqualifikation ist keine Fragenbeantwortung vorgesehen.
1.4 Schlusstermin für die Einreichung der Teilnahmeanträge
Datum: 23.07.2009
Formvorschriften:
(Datum Poststempel)
Bemerkung zur Einreichung der Angebote: Einreichungsort vgl. Ziff. 1.2 vorstehend.
a) Bei Abgabe an der Loge des BBL (durch neutrale Person der Bewerber selbst oder Kurier): Die Abgabe hat spätestens am oben erwähnten Abgabetermin, noch während den Öffnungszeiten der Loge 08:00 – 12:00 und 13:00 – 17:00 Uhr (Adresse vgl. Einreichungsort) gegen Ausstellung eine Empfangsbestätigung des BBL zu erfolgen.
b) Bei Einreichung auf dem Postweg: Massgeblich für die Fristwahrung ist der Poststempel oder Strichcodebeleg einer schweizerischen oder staatlich anerkannten ausländischen Poststelle (Firmenfrankaturen gelten nicht als Poststempel).
c) Bei Übergabe des Angebotes an eine diplomatische oder konsularische Vertretung der Schweiz im Ausland: Ausländische Anbieter können ihr Angebot auch bis spätestens am oben erwähnten Abgabetermin, noch während den Öffnungszeiten gegen Ausstellung einer Empfangsbestätigung einer diplomatischen oder konsularischen Vertretung der Schweiz in ihrem Land übergeben. Sie sind dabei verpflichtet, die Empfangsbestätigung der entsprechenden Vertretung bis spätestens am Abgabetermin per Fax (Fax Nr. gemäss Ziff. 1.2 vorstehend) an die Auftraggeberin zu senden.
Die Bewerber haben in jedem Fall den Beweis für die Rechtzeitigkeit der Angebotseinreichung sicherzustellen.
Zu spät eingereichte Angebote können nicht mehr berücksichtigt werden. Sie werden an den Absender zurückgesandt.
Projektwettbewerb
1.6 Art des Auftraggebers
Bund (Zentrale Bundesverwaltung)
1.7 Verfahrensart
Selektives Verfahren
1.8 Gemäss WTO/GATT-Abkommen, resp. Staatsvertrag
Ja
2. Wettbewerbsobjekt
2.1 Art der Wettbewerbsleistung
Andere
2.2 Projekttitel des Wettbewerbes
Verwaltungszentr. Guisanplatz 1 Bern: städtebauliche Lösung für das Gesamtareal (Eidg. Zgh Bern) und konkreter Projektvorschlag für die 1. Bauetappe
2.3 Aktenzeichen / Projektnummer
(b912) 620.000
2.4 Gemeinschaftsvokabular
CPV:
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Ausgangslage
Auf dem heutigen eidgenössischen Zeughausareal in Bern-Wankdorf wird die militärische Nutzung ab ca. 2010 stark reduziert. Dadurch kann das Areal einer zivilen Nutzung für die Bundesverwaltung zugeführt werden. In zwei Etappen soll ein Verwaltungszentrum mit Um- und Neubauten für ca. 3'300 Arbeitsplätze entstehen.
Die zukünftigen Nutzer sind Verwaltungseinheiten des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) und des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD), welche durch ihre gemeinsamen Kernaufgaben ein entsprechendes Synergiepotential aufweisen.
Absichten und Ziele der Bauherrschaft
Die Auftraggeberin beabsichtigt mit dem Verfahren des selektiven Projektwettbewerbs auf dem Areal „ Verwaltungszentrum Guisanplatz 1“ eine überzeugende städtebauliche Gesamtplanung zu erhalten.
Es werden Lösungen erwartet, welche das Areal etappenweise zu einer neuen, starken Identität mit hoher gesellschaftlicher Akzeptanz führen, und so aufwerten, dass ein langfristiger Gebrauchswert und eine hohe Arbeitsplatzqualität entstehen.
Zusätzlich soll ein bewilligungsfähiges Projekt für die erste Etappe zur Unterbringung von ca. 1'900 Arbeitsplätzen der Bundesverwaltung ausgearbeitet werden. Das Projekt soll im Rahmen der gültigen Grundordnung der Stadt Bern rasch umgesetzt werden können.
Aufgabenstellung
Als grosse Herausforderung erachtet die Auftraggeberin das ausgewogene Zusammenspiel zwischen städtebaulicher Qualität, Sozialverträglichkeit und Offenheit im Kontext zu den Anforderungen der Nutzer und des Betreibers.
Die Frage der Anzahl Gebäude und die Ausprägung der Uebergänge zum Quartier ist durch die Teilnehmenden zu beantworten. Hohe Bedeutung wird der Gestaltung der knappen Aussenräume beigemessen.
Die Ziele des Bundes bezüglich Nachhaltigkeit hinsichtlich Energie und Ökologie (MINERGIE-P-ECO®-Standard) bilden einen integrierenden Bestandteil der Aufgabe.
Für diese herausfordernde Aufgabenstellung sucht die Auftraggeberin ein bestqualifiziertes Planerteam aus den Disziplinen Architektur, Statik und Gebäudetechnik, welche ihre Erfahrungen in Planung und Realisierung miteinbringen.
2.6 Realisierungsort
Eidgenössisches Zeughausareal, Wankdorfstrasse 2, CH-3003 Bern
2.7 Aufteilung in Lose?
Nein
2.8 Werden Varianten zugelassen?
Nein
2.9 Werden Teilangebote zugelassen?
Nein
2.10 Realisierungstermin
Bemerkungen: Der Realisierungstermin steht noch nicht fest.
3. Bedingungen
3.1 Generelle Teilnahmebedingungen
Zugelassen sind Bewerber mit Wohn- oder Geschäftssitz in der Schweiz oder einem Vertragsstaat des GATT/WTO Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen, soweit dieser Staat Gegenrecht gewährt.
Im Rahmen der Projektierung und Realisierung werden die Beauftragten des Projekts Kenntnis von klassifizierten Informationen erhalten. Die Vorschriften über das Geheimschutzverfahren und über die Bearbeitung klassifizierter Informationen sind anwendbar. Anbieter aus Ländern, mit denen die Schweiz kein Informationsschutzabkommen abgeschlossen hat und somit eine entsprechende Sicherheitsbescheinigung nicht eingeholt werden kann, sind von der Teilnahme am Wettbewerb aus Sicherheitsgründen ausgeschlossen.
3.2 Kautionen / Sicherheiten
Keine
3.3 Zahlungsbedingungen
in CHF; 30 Tagen nach Erhalt der Rechnungen
3.4 Einzubeziehende Kosten
Die Entschädigung gilt alle Leistungen ab, die im Rahmen des Wettbewerbs zu erbringen sind.
3.5 Projektgemeinschaften
Zugelassen, sofern ein Bewerber die Gesamtverantwortung (Federführung) übernimmt.
Mehrfachteilnahmen von einzelnen Teammitgliedern (juristische und/oder natürliche Personen) aus den Fachbereichen Architektur, Statik und Gebäudetechnik sind unzulässig
3.6 Subunternehmer
Siehe vorstehende Ziff. 3.5 Projektgemeinschaften
3.7 Eignungskriterien
aufgrund der nachstehenden Kriterien:
Für die Selektion massgebend sind die folgenden mit ihrer Gewichtung aufgeführten Eignungskriterien:
EK1: Städtebauliche und architektonische Qualität (50%)
Bewertung der drei Referenzprojekte der Architekten.
EK2: Erfahrung der Teammitglieder (30%)
Bewertung aller fünf Referenzprojekte.
EK3: Konzeptionelle Fähigkeiten und Erfolgsfaktoren (20%)
Bewertung der Qualität der Angaben bezüglich Auftragsanalyse, Vorgehenskonzept, Projektorganisation und PQM zur gestellten Aufgabe.
3.8 Geforderte Nachweise
aufgrund der nachstehenden Nachweise:
Die Nachweise der Einhaltung der Teilnahmebedingungen müssen vollumfänglich von den Teilnehmern erfüllt werden, andernfalls ein Ausschluss vom Verfahren zu erfolgen hat.
TN 1: Bestätigungen bzw. Erklärungen betreffend:
- Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben
- Kenntnis und Akzeptanz des Wettbewerbsprogramms
- Bereitschaft zur Durchführung des Geheimschutzverfahrens
- Bereitschaft zur Absolvierung CAD-Test des BBL
TN 2: Selbstdeklaration betreffend Einhaltung der Arbeitsschutzbestimmungen
Eigungsnachweise
EN 1–5: 5 Referenzen der Planungsteams
- Drei Referenzen der Architekten
- Eine Referenz mit Beteiligung des Bauingenieurs
- Eine Referenz mit Beteiligung der Gebäudetechnikingenieure
Gefordert sind Referenzprojekte mit vergleichbarer Aufgabenstellung, welche in den letzten 10 Jahren realisiert wurden. Sie sollen aufzeigen, inwiefern diese mit der gestellten Aufgabe (Verwaltungs- und Bürobauten) vergleichbar, energetisch beispielhaft und allenfalls innovativ waren.
Mindestens ein realisiertes Referenzprojekt soll in der Grössenordnung von 50'000 m2 BGF und zwei in der Grössenordnung von rund 20'000 m2 BGF liegen.
Die Referenzen zeigen vorzugsweise Erfahrungen im Bereich Nachhaltigkeit, MINERGIE®, MINERGIE-P®, Eco-Bau.
EN 6: Auftragsanalyse/Vorgehenskonzept/Projektorganisation/PQM
- Auftragsanalyse:
Aufgabe erfassen, Chancen erkennen, kritische Erfolgsfaktoren etc.
- Vorgehenskonzept:
Aufzeigen der Herangehensweise in Bezug zur Aufgabenstellung, Bestand und Etappierungen.
- Projektorganisation:
Darstellung einer der Aufgabe entsprechenden Projektorganisation und der Sitzungsgremien. Die Planerteams sind mit Angabe der Fachbereiche und den Funktionen aufzuzeigen.
- PQM
QM-Schwerpunkte, Risiken und Gegenmassnahmen, Controlling, Konfliktmanagement
3.9 Entscheidkriterien
aufgrund der nachstehenden Kriterien
Gesellschaft
Städtebau/Gesamtkonzept: - Städtebauliche Gesamtqualität
- Qualität und Potenzial der Etappierung
- Arealerschliessung/Verkehrsführung
- Aussenraumqualität
Architektur: - Architektonische Qualität
- Raumbeziehungen
Nutzungsqualität: - Funktionalität
- Arbeitsplatzqualität
Wirtschaft
Areal: - Etappierung und Ausnutzung
Flexibilität: - Raumstrukturen innerhalb und ausserhalb der Gebäude
Kosten: - Baukosten
- Betriebs- und Unterhaltskosten
Umwelt
Areal: - Umgang mit bestehender Bausubstanz
- Aussenraumgestaltung
Standards: - MINERGIE-P-ECO®-Standard
Energie: - Konzepte Gebäudetechnik
3.10 Bedingungen für den Erhalt der Teilnahmeunterlagen
Anmeldung zum Bezug der Teilnahmeunterlagen bis spätestens : 22.07.2009
Kosten: keine
3.11 Anzahl max. zugelassener Teilnehmer
Bemerkungen: Durch die Präqualifikation werden mindestens 20 bis maximal 24 Bewerber aufgrund ihrer Eignung zur Teilnahme am Projektwettbewerb selektioniert. Die Auswahl erfolgt durch das Preisgericht aufgrund der eingereichten Bewerbungsunterlagen.
3.12 Vorgesehener Termin für die Bestimmung der ausgewählten Teilnehmer
26.08.2009
3.13 Vorgesehene Frist für die Einreichung des Angebotes
22.01.2010
3.14 Sprachen für Teilnahmeanträge
Deutsch
3.16 Bezugsquelle für Wettbewerbsunterlagen
unter www.shab.ch,
oder zu beziehen von folgender Adresse:
Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL)
Öffentliche Ausschreibungen, zu Hdn. von (b912)Wettbewerb Verwaltungszentrum Guisanpl.,Bern, Fellerstrasse 15, 3003 Bern, Schweiz, Fax: +41 31 323 26 98, E-Mail: beschaffung.wto@bbl.admin.ch
Wettbewerbsunterlagen sind verfügbar ab
25.06.2009
bis:
ohne Angaben
Sprache der Wettbewerbsunterlagen: Deutsch
Weitere Informationen zum Bezug der Wettbewerbsunterlagen: Die Ausschreibungsunterlagen für die Phase Präqualifikation zum erwähnten Projekt können auch über die elektronische Plattform www.shab.ch, Rubrik Öffentliches Beschaffungswesen, Ausschreibung Bund heruntergeladen werden.
4. Andere Informationen
4.1 Namen der Mitglieder und der Ersatzleute der Jury sowie allfälliger Experten
Vorsitz/Fachpreisrichter: Hanspeter Winkler, BBL, Leiter Projektmanagement
Fachpreisrichter: Theres Aschwanden, Architektin, Zürich
Dietmar Eberle, Architekt, Lochau (A)
Guido Hager Landschaftsarchitekt, Zürich
Alfred Roth, BBL, Gesamtprojektleiter
Fritz Schumacher, Kantonsbaumeister Basel-Stadt,
Walter Spring, BBL, Portfoliomanager
Sachpreisrichter: Ulrich Appenzeller, VBS, Leiter armasuisse Immobilien
Nicoletta della Valle, EJPD, Stellvertretende Direktorin fedpol
Christian Wiesmann, Stadtplaner Bern
Ersatzpreisrichter:
Fachpreisrichter Ersatz: Ulrike Bahr, Architektin, Zürich
Sachpreisrichter Ersatz: Andreas Brügger, EJPD, Projektleiter Nutzer
Georges Ebneter, VBS, Projektleiter Nutzer
Christian Saner, BBL, Projektleiter Betrieb
Marilen Schlegel, Stadtplanungsamt Bern
Experten ohne Stimmrecht:
Die folgenden Experten mit beratender Stimme werden nach Bedarf beigezogen.
Experten: Martin Baumann, Bauinspektorat, Stadt Bern
Roland Flückiger, Stv. Denkmalpfleger, Stadt Bern
Stephan Moser, Verkehrsplanung, Stadt Bern
Kurt Steinegger, VBS, Leiter Immobilienkompetenzzentrum Bern, armasuisse Immobilien
Der Beizug von weiteren Experten bleibt vorbehalten.
4.2 Ist der Entscheid der Jury verbindlich?
Ja
Bemerkung: Das Preisgericht spricht zuhanden der Auftraggeberin eine Empfehlung aus, insbesondere für die Erteilung eines Auftrages an das siegreiche Team. Das Preisgericht kann beschliessen, dass Wettbewerbsbeiträge, die in wesentlichen Punkten von den Programmbestimmungen abweichen, angekauft und – falls der Beschluss einstimmig ausfällt – rangiert werden. Das Preisgericht hat ferner die Möglichkeit, einen angekauften Wettbewerbsbeitrag im ersten Rang mit einstimmigem Beschluss zur Weiterbearbeitung bzw. zur Erteilung eines Auftrages zu empfehlen. Weiter kann das Preisgericht, sollte es nicht in der Lage sein, einen Beitrag für die Erteilung eines Auftrages zu empfehlen, der Auftraggeberin die anonyme Überarbeitung bzw. Präzisierung der Wettbewerbsbeiträge oder ein anderes Vorgehen empfehlen. Es kann auch subsidiäre Empfehlungen aussprechen für den Fall, dass die Auftraggeberin der primären Empfehlung nicht mehr folgen kann. Die Auftraggeberin ist grundsätzlich an die Empfehlung des Preisgerichtes gebunden. In Ausnahmefällen, d.h. bei Vorliegen triftiger Gründe, kann sie sich gemäss Art. 53 VoeB von dieser Verpflichtung befreien. Als triftige Gründe gelten insbesondere: - Verweigerung der notwendigen bau- und planungsrechtlichen Bewilligungen durch die fachlichen, behördlichen und politischen Instanzen - Nichtbestehen der notwendigen Sicherheitsüberprüfung durch die Abteilung Informations- und Objektsicherheit des VBS - Nichtabschluss des Planervertrages infolge Scheitern der Verhandlungen - Budgetüberschreitungen bezüglich Realisierungs-, Unterhalts- und Betriebskosten - Gewinner erfüllt nach Empfehlung des Preisgerichts Wettbewerbsbedingungen und/oder Eignungskriterien nicht mehr - Wesentliche Projektänderung - Schwerwiegender Verfahrensfehler des Preisgerichts im Rahmen der Ermittlung des Gewinners (bspw. Missachtung der Ausstandsgründe)
4.3 Gesamtpreissumme
Die Gesamtpreissumme beträgt CHF 500'000.– exkl. MWSt. Für jedes zur Beurteilung zugelassene Angebot wird eine feste Entschädigung von total CHF 10'000.– exkl. MWSt., ausgerichtet. Die Restsumme steht für 6 bis 9 Preise und allfällige Ankäufe (in der Höhe von maximal 20% der Gesamtpreissumme) zur Verfügung.
Preise und Entschädigungen sind nicht Bestandteil eines späteren Honorars.
4.4 Besteht ein Anspruch auf feste Entschädigung?
Ja
Betrag: 10'000.00
4.5 Anonymität
Das Präqualifikationsverfahren ist nicht anonym und erfolgt unter voller Namensnennung. Das eigentliche Wettbewerbsverfahren ist anonym.
4.6 Art und Umfang der gemäss Wettbewerbsprogramm zu vergebenden weiteren planerischen Aufträge oder Zuschläge
Die Auftraggeberin beabsichtigt, mit dem aus dem selektiven Projektwettbewerb hervorgegangenen siegreichen Planerteam einen Generalplanervertrag nach KBOB für die Planerleistungen der 1. Etappe, mit Option für weitere Etappen unter Vorbehalt der Neuausschreibung, zu schliessen. Der Zuschlag umfasst Leistungen der Phasen 3 Projektierung, 4 Ausschreibung, 5 Realisierung gemäss SIA LM 112 bzw. LHO 102, 103, 108, wobei in einem ersten Schritt lediglich die Phasen 31 bis 41(Vorprojekt, Bauprojekt, Baubewilligung, Ausschreibung und gestalterische Leitung) frei gegeben werden.
Die Bauherrschaft behält sich gemäss Art. 36 Abs. 2 Bst. e VoeB vor, einen neuen gleichartigen Dienstleistungsauftrag, welcher sich auf den Grundauftrag bezieht, nach dem freihändigen Verfahren zu vergeben.
4.7 Voraussetzungen für nicht dem WTO-Abkommen angehörige Länder
Keine
4.8 Besondere Bedingungen des Wettbewerbsverfahrens
Für die Projektierung und Realisierung muss sichergestellt werden, dass die Sicherheitsanforderungen des Bundes für solche Projekte erfüllt werden. Zu diesem Zweck existiert beim Bund ein standardisiertes Verfahren: Informationen zum Geheimschutzverfahren unter www.aios.ch
Nach der Zuschlagserteilung, vor dem Vertragsabschluss, werden die Mitglieder des Planungsteams, welche für den Empfang und die Bearbeitung von klassifizierten Informationen vorgesehen sind, dem Geheimschutzverfahren unterzogen.
Das Geheimschutzverfahren umfasst die personellen, materiellen, administrativen und Informatik-Massnahmen, mit denen die Geheimhaltung sichergestellt wird. Insbesondere sind das Bestehen der Personensicherheitsüberprüfung und das Vorliegen einer Betriebssicherheitserklärung notwendig.
Die Bewerber bestätigen bereits beim Antrag zur Teilnahme für die Präqualifikation, über das Geheimschutzverfahren Kenntnis zu haben und erklären sich damit einverstanden dieses durchführen zu lassen.
4.9 Sonstige Angaben
Keine
4.10 Offizielles Publikationsorgan
SHAB
4.11 Rechtsmittelbelehrung
Gegen diese Publikation kann gemäss Art. 30 BoeB innert 20 Tagen seit Eröffnung schriftlich Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht, Postfach, 3000 Bern 14 erhoben werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel sowie die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihrer Vertretung zu enthalten. Eine Kopie der vorliegenden Publikation und vorhandene Beweismittel sind beizulegen.
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| Appel d'offres publié | |||
| Résultat publié | 04.06.2010 | ||
| Actualisé en dernier | 25.03.2013 | ||
| ID du concours | 3-19090 | ||
| Affichages de la page | 4495 | ||
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