WETTBEWERBSBEKANNTMACHUNG
Dieser Wettbewerb fällt unter Richtlinie 2004/18/EG
ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER/AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH
Moltkestrasse 90
Kontakt: Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH, Geschäftsbereich 6,
Moltkestr. 90, 76133 Karlsruhe
z. H. Frau Keilus
76133 Karlsruhe
DEUTSCHLAND
Tel. +49 721-9741540
E-Mail: sabine.keilus@klinikum-karlsruhe.de
Fax +49 721-9741509
Internet-Adresse(n)
http://www.klinikum-karlsruhe.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei:
den oben genannten Kontaktstellen
Angebote, Anträge auf Teilnahme oder Interessenbekundungen sind zu richten
an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Sonstiges gGmbH
Gesundheit
ABSCHNITT II: GEGENSTAND DES WETTBEWERBS/BESCHREIBUNG DES PROJEKTS
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
Auftraggeber/den Auftraggeber
Nichtoffener, einphasiger Planungswettbewerb nach RPW 2008 § 3 Abs. 2 mit
vorgeschaltetem, qualifiziertem Auswahlverfahren im Rahmen eines
VOF-Vergabeverfahrens für die Neubauvorhaben der Zielplanung 2015 des
Städtischen Klinikums Karlsruhe.
II.1.2) Kurze Beschreibung
Das Städtische Klinikum Karlsruhe ist das größte Krankenhaus in der Region
Mittlerer Oberrhein. Es ist im Krankenhausbedarfsplan des Landes
Baden-Württemberg als Haus der Maximalversorgung für die Region „Mittlerer
Oberrhein“ ausgewiesen und Lehrkrankenhaus der Universität Freiburg.
Um dauerhaft leistungs- und wettbewerbsfähig zu bleiben, beabsichtigt das
Städtische Klinikum Karlsruhe gGmbH die Umsetzung von Neubauvorhaben im
Rahmen einer „Zielplanung Klinikum 2015“. Die Neubauvorhaben umfassen
einen „Betten- und Funktionsbau“ (Haus M) in Campusmitte mit rund 400
Normalpflegebetten mit Anschlüssen an angrenzende Bestandsgebäude.
Zusätzlich sollen 5 Intensivstationen mit insgesamt rund 100 Betten sowie
die zentrale Operationsabteilung mit ca. 24 Operationsräumen im Gebäude
untergebracht werden. Funktionsräume der Kopfkliniken, der operativen
Kliniken und der Anästhesie sowie die zentrale Sterilgutversorgung (ZSVA)
und die Erweiterung der zentralen Notaufnahme (ZNA) sind ebenfalls in
diesem Gebäude vorgesehen.
Weitere Neubauten sind ein „Institutszentrum“ u. a. mit Zentrallabor,
Blutbank, Pathologie und Apotheke sowie eine „Produktionsküche“ am
Logistikhof mit Küchenproduktion und Kantine. Zusätzlich sind teilweise
vorbereitende Maßnahmen an der Infrastruktur Bestandteil des Projektes.
Alle 3 Neubaumaßnahmen zusammen umfassen ca. 24.000 m² NF. Dies entspricht
etwa einem Fünftel der aktuellen Nutzfläche des Klinikums.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71000000, 71200000, 71240000, 71242000
ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
INFORMATIONEN
III.1) KRITERIEN FÜR DIE AUSWAHL DER TEILNEHMER
Dem Planungswettbewerb ist ein qualifiziertes Bewerbungsverfahren nach VOF
zur Auswahl der Teilnehmer vorgeschaltet. Die Gesamtteilnehmerzahl ist auf
max. 15 Teilnehmer begrenzt. 2 Teilnehmer werden durch den Auslober vorab
ausgewählt. Die weiteren Teilnehmer werden aus 2 Gruppen bestimmt, zu
denen sich alternativ beworben werden kann. Aus Gruppe 1 („junge Büros“)
wird maximal 1 Bewerber ausgewählt, aus Gruppe 2 („übrige Bewerber“)
werden bis zu 13 Teilnehmer ausgewählt. Bei mehreren qualifizierten
Bewerbungen werden die Teilnehmer aus Gruppe 1 und aus Gruppe 2 über die
Rangfolge in ihrer Gruppe mit ggf. anschl. Losentscheid ausgewählt.
Zusätzlich wird aus Gruppe 1 max. ein Nachrücker und aus Gruppe 2 zwei
Nachrücker ausgewählt bzw. ausgelost.
Die Bewertung und Auswahl der Teilnehmer für den Planungswettbewerb
erfolgt anhand der eingereichten Bewerbungsunterlagen im Rahmen des
VOF-Bewerbungsverfahrens.
Gruppenaufteilung:
Gruppe 1 – „junge Büros“ / Berufsanfänger:
Architekten, die aufgrund einer geringen Berufserfahrung die geforderte
Leistungsfähigkeit für eine Bewerbung in Gruppe 2 noch nicht nachweisen
können. Berufsanfänger / „junge Büros“ sind Architekten, deren Diplom oder
sonstiger Befähigungsnachweis, dessen Anerkennung nach der Richtlinie
2005/36/EG gewährleistet ist, am Tag der Bekanntmachung des Wettbewerbs
nicht länger als 7 Jahre zurückliegt. Bewerber geben dies im
Bewerbungsbogen an und belegen dies mit der Kopie ihrer Diplomurkunde oder
entsprechenden anderen Urkunden und fügen diese dem Bewerbungsbogen bei.
Gruppe 2 – übrige Bewerber:
Informationen zum Bewerbungsverfahren:
Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt über einen auszufüllenden
Bewerbungsbogen (für beide Gruppen identisch, jedoch sind die Hinweise für
„junge Büros“ zu beachten), der dann im Original (Schnellhefter, DIN A4)
bei unter I.1 angegebener Adresse einzureichen ist. Bewerbungsunterlagen
per Fax oder E-Mail sind unzulässig. Der Bewerbungsbogen kann unter I.1
angegebener Adresse schriftlich angefordert werden und wird dann per
E-Mail bzw. bei Bedarf in Papierform zur Verfügung gestellt. Die Ausgabe
des Bewerbungsbogens ist für die Bewerber kostenfrei. Die eingereichten
Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auslober und werden nicht zurück
gesandt.
Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Mehrfachbewerbungen oder
Mehrfachteilnahmen natürlicher oder juristischer Personen von Mitgliedern
einer Arbeitsgemeinschaft sowie Doppelbewerbungen auf beide Gruppen sind
unzulässig. Verstöße hiergegen können den Ausschluss sämtlicher
Bewerbungen des/der Bewerber zur Folge haben. Arbeitsgemeinschaften sind
zugelassen, wenn alle Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft zugelassen sind.
Die Berechtigung zur Bewerbung aller Mitglieder ist nachzuweisen.
Arbeitsgemeinschaften geben eine gemeinsame Bewerbung ab, verbindliche
Unterschriften sind dabei jeweils von allen Partnern der
Arbeitsgemeinschaft zu leisten.
1. Ausschlusskriterien – nicht Einhaltung/nicht Vorlage der geforderten
Unterlagen und Angaben führt zum Ausschluss des Bewerbers:
1.1 Fristgerechter Eingang der Bewerbung;
1.2 Einreichung der Bewerbung in einem geschlossenen als Teilnahmeantrag
gekennzeichneten Umschlag (Kennzettel wird mit Bewerbungsbogen zur
Verfügung gestellt).
1.3 Verwendung der vorgegebenen Formblätter (Bewerbungsbogen) –
Einreichung des vollständig ausgedruckten, ausgefüllten und verbindlich
unterschriebenen Bewerbungsbogens;
1.4 Bewerber-/Teilnahmeerklärung mit verbindlicher Unterschrift der
Teilnahmeberechtigten (bei ARGEN: verbindliche Unterschrift aller
Mitglieder);
1.5 Erklärung Arbeitsgemeinschaft (sofern erforderlich). Die
Arbeitsgemeinschaft hat mit den Bewerbungsunterlagen eine von allen
Mitgliedern unterzeichnete verbindliche Erklärung mit folgendem Inhalt als
Anlage zum Bewerbungsbogen beizufügen:
Bestätigung Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall, Benennung
eines bevollmächtigten Vertreters, Bestätigung, dass alle Mitglieder
gesamtschuldnerisch haften, Darstellung der Leistungsabgrenzung innerhalb
der Arbeitsgemeinschaft.
1.6 Nachweis berufliche Qualifikation nach § 4 Abs. 3 VOF und § 19 Abs. 1
und Abs. 2 VOF (Anlage zum Bewerbungsbogen, z. B. Kopie der
Eintragungsurkunde inkl. einer evtl. notwendigen, beglaubigten Übersetzung
oder sonstiger Nachweise) – der bevollmächtigte Vertreter und die/der
Verfasser der Wettbewerbsarbeit sind zu benennen;
1.7 Nachweis Berufshaftpflichtversicherung nach § 5 Abs. 4a VOF
(Versicherungssummen – Personenschäden: 5 000 000 EUR, Sachschäden: 5 000
000 EUR) (Anlage zum Bewerbungsbogen). Der schriftliche Nachweis der
geforderten Versicherungssummen bzw. die Absichtserklärung des
Versicherers, dass im Auftragsfall der Versicherungsschutz seines
Versicherungsnehmers entsprechend dem Bekanntmachungstext angepasst wird,
ist als Anlage zum Bewerbungsbogen beizufügen.
1.8 Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien nach § 4 Abs. 6 und
Abs. 9 VOF vorliegen und dass nach § 2 Abs. 3 VOF keine Abhängigkeiten von
Ausführungs- und Lieferinteressen bestehen (durch verbindliche
Unterschrift auf ausgedrucktem Bewerbungsbogen).
1.9 Eigenerklärung zur Verknüpfung bzw. Zusammenarbeit mit anderen
Unternehmen (auftragsbezogen) nach § 4 Abs. 2 VOF (durch Angabe auf
ausgedrucktem Bewerbungsbogen);
1.10 Vorlage Verpflichtungserklärung nach § 5 Abs. 6 VOF (sofern
erforderlich- als Anlage zum Bewerbungsbogen beizufügen).
1.11 Bewerber der Gruppe 1: zusätzlich eine Kopie der Diplomurkunde oder
einer entsprechenden anderen Urkunde zum Nachweis der Zulassung zu Gruppe
1 (Anlage zum Bewerbungsbogen);
2. Auswahlkriterien mit Gewichtung – Nachweis der finanziellen /
wirtschaftlichen und fachlichen Eignung:
2.1 Eigenerklärung zum Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende
Dienstleistung der letzten 3 Jahre (max. 5 Punkte).
2.2 A Projektbezogene Referenzen – Krankenhaus und allgemeine Pflege (max.
2 Referenzen, gesamt max. 40 Punkte) mit folgenden Mindestanforderungen:
Leistungen nach HOAI § 33, Summe Kostengruppe 300 und 400 gem. DIN 276
Fassung 12/2008 ≥ 50 000 000 EUR brutto, Einordnung min. in Honorarzone IV
gem. HOAI § 34 (maßgebend ist die Zuordnung zur Honorarzone nach HOAI §
34, nicht der Vertragsabschluss), Fertigstellung nach dem 1.1.2000.
Weitere Projektangaben:
Projektbezeichnung, Bauherr/Auftraggeber mit Ansprechpartner und
Telefonnummer sowie Typ (öffentlich/privat), Vorlage Referenzschreiben des
Auftraggebers mit Beleg für wirtschaftliche und termintreue Abwicklung,
Bruttogrundfläche (BGF), Bruttorauminhalt (BRI) mit Ausweisung der Flächen
für ZSVA, Intensivpflege, ZNA, OP-Bereich, Apotheke und Pathologie
(jeweils Angabe in m² NF), Honorarzone entsprechend § 34 HOAI, Gesamtsumme
Kostengruppe 300 und 400 in EUR brutto gem. DIN 276 (Fassung 12/2008),
selbst erbrachte Leistungsphasen (gewichtet nach den abgeschlossenen
Leistungsphasen zum 30.6.2011, Leistungsphase 2-4 entspricht 100 %) mit
Angabe des Leistungszeitraums für die einzelnen Leistungsphasen,
Fertigstellungszeitpunkt des Projektes, Projektbeschreibung in Wort und
Bild (max. 2 DIN A4 Seiten pro Projekt als Anlage).
2.3 B Projektbezogene Referenzen – Institutszentrum/Laborgebäude (max. 1
Referenz, gesamt max. 15 Punkte) mit folgenden Mindestanforderungen:
Leistungen nach HOAI § 33, Summe Kostengruppe 300 und 400 gem. DIN 276
Fassung 12/2008 ≥ 10 000 000 EUR brutto, Einordnung min. in Honorarzone IV
gem. HOAI § 34 (maßgebend ist die Zuordnung zur Honorarzone nach HOAI §
34, nicht der Vertragsabschluss), Fertigstellung nach dem 1.1.2000.
Weitere Projektangaben:
Projektbezeichnung, Bauherr/Auftraggeber mit Ansprechpartner und
Telefonnummer sowie Typ (öffentlich/privat), Vorlage Referenzschreiben des
Auftraggebers mit Beleg für wirtschaftliche und termintreue Abwicklung,
Bruttogrundfläche (BGF), Bruttorauminhalt (BRI) mit Ausweisung mind.
S2-Labor (Angabe in m² NF), Honorarzone entsprechend § 34 HOAI,
Gesamtsumme Kostengruppe 300 und 400 in EUR brutto gem. DIN 276 (Fassung
12/2008), selbst erbrachte Leistungsphasen (gewichtet nach den
abgeschlossenen Leistungsphasen zum 30.6.2011, Leistungsphase 2-4
entspricht 100 %) mit Angabe des Leistungszeitraums für die einzelnen
Leistungsphasen, Fertigstellungszeitpunkt des Projektes,
Projektbeschreibung in Wort und Bild (max. 2 DIN A4 Seiten pro Projekt als
Anlage).
2.4 C Projektbezogene Referenzen –
Produktionsküche/Betriebsrestaurant/Mensa/Kantine (max. 1 Referenz, gesamt
ca. 15 Punkte) mit folgenden Mindestanforderungen:
Leistungen nach HOAI § 33, Summe Kostengruppe 300 und 400 gem. DIN 276
Fassung 12/2008 ≥ 3 000 000 EUR brutto, Einordnung min. in Honorarzone III
gem. HOAI § 34 (maßgebend ist die Zuordnung zur Honorarzone nach HOAI §
34, nicht der Vertragsabschluss), Fertigstellung nach dem 1.1.2000.
Weitere Projektangaben:
Projektbezeichnung, Bauherr/Auftraggeber mit Ansprechpartner und
Telefonnummer sowie Typ (öffentlich/privat), Vorlage Referenzschreiben des
Auftraggebers mit Beleg für wirtschaftliche und termintreue Abwicklung,
Bruttogrundfläche (BGF), Bruttorauminhalt (BRI) mit Angabe
Beköstigungstage (mind. 800), Angabe Betriebskonzept cook & serve/hold,
Honorarzone entsprechend § 34 HOAI, Gesamtsumme Kostengruppe 300 und 400
in EUR brutto gem. DIN 276 (Fassung 12/2008), selbst erbrachte
Leistungsphasen (gewichtet nach den abgeschlossenen Leistungsphasen zum
30.6.2011, Leistungsphase 2-4 entspricht 100 %) mit Angabe des
Leistungszeitraums für die einzelnen Leistungsphasen,
Fertigstellungszeitpunkt des Projektes, Projektbeschreibung in Wort und
Bild (max. 2 DIN A4 Seiten pro Projekt als Anlage).
2.5 Technische Leitung inkl. Persönliche Referenzen (max. 2 DIN A4 Seiten
als Anlage) und Angabe berufliche Qualifikation, Berufserfahrung allgemein
und als technische Leitung sowie Erfahrung in der Betreuung von Projekten
der Kategorie A, B und C (max. 10 Punkte).
2.6 Eigenerklärung zur Mitarbeiterstruktur der letzten 3 Jahre (max. 5
Punkte).
2.7 Wettbewerbserfolge/Auszeichnungen seit 2000 (je max. 5 Angaben, gesamt
10 Punkte) (jeweils max. 1 DIN A4 Seite pro Wettbewerbserfolg/Auszeichnung
als Anlage). Bewerber der Gruppe 1 können auch Erfolge bei studentischen
Wettbewerben oder ausgezeichnete Studienarbeiten angeben.
Bei Mehrfachnennungen von Referenzprojekten sind die Anteile für die
jeweilige Referenz A,B oder C auszuweisen (Anteile müssen die
Mindestanforderung erfüllen).
Es werden nur Angaben gewertet, die gefordert sind und die den angegebenen
Umfang nicht übersteigen (Angaben siehe oben bzw. Bewerbungsbogen).
Darüber hinausgehende Unterlagen werden nicht berücksichtigt und nicht
zurück gesandt.
III.2) TEILNAHME IST EINEM BESTIMMTEN BERUFSSTAND VORBEHALTEN
Ja
Teilnahmeberechtigt sind im Zulassungsbereich ansässige –.
— natürliche Personen, die nach den für ihren Wohnsitz oder ihre
Niederlassung geltenden Rechtsvorschriften zur Führung der
Berufsbezeichnung „Architekt“ befugt sind. Ist in dem jeweiligen
Herkunftsmitgliedstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so
erfüllt die fachlichen Anforderungen des Architekten, wer über ein Diplom,
Prüfzeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen
Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36 EG gewährleistet ist,
— Juristische Personen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf
Planungsleistungen ausgerichtet ist, die der Wettbewerbsaufgabe
entsprechen. Der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Personen und
die/der Verfasser der Wettbewerbsarbeit müssen die an die natürliche
Person gestellten Anforderungen erfüllen.
Die Voraussetzungen für die Teilnahmeberechtigung müssen am Tag der
Wettbewerbsbekanntmachung gegeben sein. Jeder Teilnehmer hat seine
Teilnahmeberechtigung eigenverantwortlich zu prüfen. Arbeitsgemeinschaften
Teilnahmeberechtigter sind zugelassen. Alle Mitglieder (nur Architekten)
einer ARGE sind zu benennen.
ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) ART DES WETTBEWERBS
Nichtoffen
Gewünschte Teilnehmerzahl: 15
IV.2) NAMEN DER BEREITS AUSGEWÄHLTEN TEILNEHMER
1. Heinle, Wischer und Partner, Freie Architekten Berlin
2. Woerner und Partner, Frankfurt
3. -
4. -
5. -
6. -
7. -
8. -
9. -
10. -
IV.3) KRITERIEN FÜR DIE BEWERTUNG DER PROJEKTE
Die Beurteilungskriterien werden den Teilnehmern mit den
Auslobungsunterlagen bekannt gegeben. Die Zuschlagskriterien gem. VOF § 11
Abs. 2 und deren Gewichtung werden den Bietern spätestens mit der
Aufforderung zur Verhandlung mitgeteilt.
IV.4) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber
2016-109-11
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
ergänzenden Unterlagen
Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen 8.9.2011
- 10:00
Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte bzw. Anträge auf
Teilnahme
12.9.2011 - 13:00
IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an die
ausgewählten Bewerber
6.10.2011
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte oder Anträge auf Teilnahme
verfasst werden können
Deutsch.
IV.5) PREISE UND PREISGERICHT
IV.5.1) Es werden Preise vergeben
Ja
Zahl und Wert der zu vergebenden Preise Für Preise stehen insgesamt 300
000 EUR netto zur Verfügung.
Als Preise sind vorgesehen:
1. Preis: 120 000 EUR
2. Preis: 75 000 EUR
3. Preis: 45 000 EUR
Für Anerkennungen werden insgesamt 60 000 EUR netto zur Verfügung
gestellt.
Gem. RPW 2008 kann die Aufteilung der Wettbewerbssumme durch einstimmigen
Beschluss des Preisgerichtes neu festgelegt werden.
IV.5.2) Angaben zu den Zahlungen an alle Teilnehmer
Sofern der Teilnehmer für die Leistungen aus diesem Wettbewerb
Umsatzsteuer abführen muß, wird diese zusätzlich zu den Preisen erstattet.
IV.5.3) Folgeaufträge:
Ja. Jeder Dienstleistungsauftrag im Anschluss an den Wettbewerb wird an
den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben
IV.5.4) Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen
Auftraggeber/den Auftraggeber bindend
Nein
IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
1. Herr Udo von Bergmann
2. Herr Prof. Andreas Theilig
3. Frau Prof. Dörte Gatermann
4. Frau Anne Sick
5. Frau Ulrike Schlenker
6. Herr Dr. Harald Ringler
7. Herr Prof. Jan Kleihues
8. Herr Prof. Ludwig Wappner
9. Herr Prof. Dr. Ing. Hanspeter Schmieg
10. -
ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) WETTBEWERB IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS
AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD
Nein
VI.2) SONSTIGE INFORMATIONEN
In Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts ist die Beauftragung im
Anschluss an den Wettbewerb an den bzw. an einen der Gewinner
folgendermaßen vorgesehen:
Betten- und Funktionsbau: Beauftragung HOAI Lph 2-4, optionale
Beauftragung HOAI Lph 5 und Weitere.
Institutszentrum: Beauftragung HOAI Lph 2-4, optionale Beauftragung HOAI
Lph 5 und Weitere.
Produktionsküche: keine Beauftragung, optionale Beauftragung für HOAI Lph
2 und Weitere.
Zur Sicherstellung der Qualität bei der Realisierung ist eine angemessene
Weiterbeauftragung optional vorgesehen.
Vorläufiger terminlicher Ablauf (nicht verbindlich):
Bearbeitungszeitraum: Oktober 2011 – Januar 2012.
Teilnehmerkolloquium: November 2011.
Preisgericht: März 2012.
Auslegung der Untersuchungsergebnisse der Zielplanung 2015 ist beim
Teilnehmerkolloquium vorgesehen.
Der Wettbewerb erfolgt in Abstimmung mit der Architektenkammer
Baden-Württemberg.
Nach Abschluss des Wettbewerbs wird das Verhandlungsverfahren nach VOF mit
allen Preisträgern durchgeführt.
Rückfragen zum Teilnahmewettbewerb können schriftlich per Post, Fax oder
E-Mail bis zum 1.9.2011 (10:00) (Eingang) an das Städtische Klinikum
Karlsruhe gGmbH – Geschäftsbereich 6, Stabsstelle Vergabe, Verträge,
Baurevision, z. H. Fr. Keilus, Moltkestr. 90, 76133 Karlsruhe,
DEUTSCHLAND, Tel. +49721 9741540, Fax +49721 9741509, E-Mail:
sabine.keilus@klinikum-karlsruhe.de gestellt werden. Verbindlicher
Bestandteil der Ausschreibung werden nur die darauf schriftlich
zugesandten Antworten. Mündliche Auskünfte und Erklärungen sind
unverbindlich.
VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN
VI.3.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Karl-Friedrich-Str. 17
76133 Karlsruhe
DEUTSCHLAND
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de
Tel. +49 7219264049
Internet: http://rp-karlsruhe.de
Fax +49 7219263985
VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: In
diesem Zusammenhang wird auf die §§ 101b und 107 Abs. 3 GWB hingewiesen.
Nachfolgend ist der Wortlaut des § 107 Abs. 3 aufgeführt: § 107 Abs. 3,
Antrag.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich
gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des
Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
11.8.2011
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| Appel d'offres publié | 16.03.2012 | ||
| Résultat publié | 16.03.2012 | ||
| Actualisé en dernier | 25.01.2013 | ||
| ID du concours | 3-81997 | ||
| Affichages de la page | 4073 | ||
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