• 1er prix

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    Architectes
    Felix Schürmann Ellen Dettinger Architekten, München (DE) Büroprofil

    En coopération avec::
    Architectes paysagistes: Lex-Kerfers Landschaftsarchitekten BDLA, Bockhorn bei Erding (DE), München (DE)

    Texte explicatif
    N'existe pas.

    Appréciation par le jury

    Die Verfasser erreichen mit ihrem schmalen dreigeschossigen Baukörper, korrespondierend mit der östlichen bandartigen Siedlungsstruktur, und der Gliederung in 7 ablesbare Baukörper sowie dem vorgelagerten Trakt mit Schulgarten an der Markgrafenstrasse eine gute Integration in die vorhandene Wohnbebauung. Auch ist mit ihrem Gebäude eine wirksame Lärmabschirmung zur südwestlichen Wohnbebauung gewährleistet.
    Über einen an der Friedenspromenade vorgelagerten Platz wird die Schule am vorderen Teil der Markgrafenstrasse gegenüber der Wohnbebauung erschlossen.
    Die TG-Einfahrt ist hier richtig angeordnet.
    Durch Lese-/ Schulgarten und Werkhof wird aus städtebaulicher Sicht ein weicher verträglicher Übergang zur Wohnbebauung im Südwesten geschaffen.

    Die Lage der Pausenhalle ermöglicht eine gute Orientierung zum Ganztagesbereich, zur Aula und zur Schulpromenade. Von dieser werden die Klassentrakte über sogenannte Himmelstreppen erschlossen. Durch die großzügig dimensionierte Promenade wird eine günstige Verteilung der Schülerströme erreicht. Die Aufweitungen vor den Treppenhäusern bieten eine gute Orientierung innerhalb des Klassentrakts. Die Lage der Fachlehrsäle im ersten OG ist im Schulbetrieb günstig. Die Zuordnung der Garderoben im EG zu den Treppen ist sinnvoll. Der Ansatz der flexiblen Klassenzimmernutzung wird positiv anerkannt, und bietet vielfältige Nutzungsvarianten. Das langgestreckte Pausenhofband überzeugt in seiner Ausformung allerdings nicht. Die Fahrradstellplätze sind vom Eingang sehr weit entfernt.

    Die Sporthalle hat nicht die erforderliche Breite, eine Verbreiterung erscheint aber machbar.

    Die Aula ist gut als eigenständige Einheit abgetrennt vom Schulbetrieb nutzbar.
    Durch den gegliederten Baukörper, die Lichtführung innerhalb des Schulgebäudes und die transparenten Holz-Glas-Fassaden überzeugt die Arbeit gestalterisch.

    Die Freisportbereiche sind richtig angeordnet.

    Der Übergang zum öffentlichen Grünzug ist gut gelungen, insbesondere da mit einer zurückhaltenden Gestaltung die Flächen selbst wirken und großzügige Räume entstehen.
    Die Sitzbänke vor dem Eingangsbereich sind ein gutes Angebot für diesen Platz.
    Der regelmäßig mit Bäumen bestandene Vorplatz fügt sich selbstverständlich in den Grünzug der Friedenspromenade ein und betont darüber hinaus, dass hier der Auftakt für die Schule ist.

    Es wird jedoch bedauert, dass der tatsächliche Eingang der Schule nicht darauf reagiert und in der Markgrafenstraße situiert ist.
    Die baurechtlich Anforderungen sind im wesentlichen eingehalten.
    Der Wettbewerbsbeitrag weist niedrige BRI - und BGF - Werte aus, was insgesamt zu günstigen Investitions- und Betriebskosten sowie zu einem niedrigen Primärenergiebedarf führt. Der kompakte Baukörper mit relativ geringem Fassadenanteil wirkt sich ebenfalls günstig aus.

    Der vorgeschlagene Entwurf ist insgesamt ein sehr gelungener Wettbewerbsbeitrag.