• 5e prix


    Architectes paysagistes
    Keller Damm Roser Landschaftsarchitekten Stadtplaner GmbH, München (DE) Büroprofil

    En coopération avec::
    Architectes: KRUG GROSSMANN ARCHITEKTEN, München (DE), Rosenheim (DE)

    Récompense pécuniaire/Honoraires
    17.000 EUR

    Texte explicatif
    N'existe pas.

    Appréciation par le jury

    Der Entwurf soll sich als freie architektonische Form auszeichnen und zusammen mit der Grundschule ein skulpturales Ensemble bilden. Die Erkennbarkeit der Entwurfsabsicht wird im Preisgericht widersprüchlich diskutiert.
    Durch die Z-Form entsteht ein abwechslungsreiches stadträumliches Spiel mit Gebäudeteilen und Freiflächen. Die Höhenentwicklung mit Erdgeschoss und zwei Obergeschossen bindet das Gebäude verträglich in den städtebaulichen Kontext ein. Kritisch hinterfragt wird neben der Länge des Gebäuderiegels entlang der Markgrafenstraße die Situierung der Sporthalle und die hieraus resultierende wenig definierte öffentliche Erschließung der Sporthalle, insbesondere bei nicht schulischer Nutzung der Sporthalle.
    Entlang der Markgrafenstraße wird die Eingangssituation von einem Vorplatz aus angeboten. Die Lage des Haupteingangs wird kritisch gesehen, da kein städtebaulicher Bezug für die Orientierung in Richtung der Markgrafenstraße erkennbar ist. Ebenfalls am Vorplatz entlang der Markgrafenstraße befindet sich die Tiefgaragenabfahrt. Die Abfahrt liegt in der Straßenerweiterungsfläche und muss überarbeitet werden. Es ist davon auszugehen, dass die Tiefgaragenabfahrt in Abhängigkeit von dem Lärmschutzgutachten noch zusätzlich eingehaust werden muss und als Baukörper somit in Erscheinung tritt.

    Bei der Gestaltung der Freiflächen wird eine Ein- und Anbindung an den Grünzug im Nordosten vermisst bzw. findet kein Zusammenspiel der Freiflächen des Entwurfs mit der „Weite“ des Grünzugs statt. Die horizontale Gliederung der Fassaden wird positiv bewertet.

    Positiv wird beim dem Entwurf die klare Strukturierung der Funktionen bewertet. Der Eingangsbereich ist im Zusammenspiel mit der Aula, dem Ganztagesbereich, dem Mehrzweckraum und dem Musiksaal optimal gelöst. Die zentrale Erschließungstreppe ist gut auffindbar und erschließt die Obergeschosse. Der Verwaltungsbereich ist günstig situiert und bildet mit dem Lehrerbereich eine sinnvolle Einheit. Die Erschließungszonen, vor allem im 2.OG bieten eine gute Aufenthaltsqualität. Die Vielfältigen Blickbeziehungen in den Obergeschossen zu dem Pausenhof werden positiv gesehen. Die angebotenen Sportflächen müssen überprüft werden.

    Die Erschließung und Ausbildung der Tiefgarage mit Anbindung an die Sporthalle erfolgt mit einem überproportionalen Aufwand. Die Höhendifferenz in der Tiefgarage zwischen dem Untergeschoss Schule und dem Niveau der Sporthalle von 60 cm ist nicht gelöst.

    Die Kennwerte der Investitions- und Betriebskosten sowie des Primärenergiebedarfs liegen aufgrund der günstigen Kubatur und des kompakten Baukörpers günstiger als der Durchschnitt. Das Sonnenschutzkonzept ist nachzuweisen.