• DE-56013 Koblenz
  • 08/2004
  • Résultat
  • (ID 1561)

Entréesituation der Festung Ehrenbreitstein

Concours sur invitation
  • 2e prix

    Lageplan

    Architectes paysagistes
    hutterreimann + cejka Landschaftsarchitekten, Berlin (DE), Zürich (CH) Büroprofil

    Collaboration
    Dipl. Ing. Martin Stokman

    En coopération avec::
    Architectes: Planwerk 590, Koblenz (DE)

    Texte explicatif


    Entree Festung Ehrenbreitstein Koblenz

    Gesamtkonzept

    Der Entreebereich der Festung Ehrenbreitstein wird räumlich großzügig geöffnet, die ursprüngliche Klarheit und Weite der Fläche zurück gewonnen. Die Festungsmauern werden für den sich über den „Ent-deckten“ Weg annähernden Besucher als Horizontlinie frühzeitig erlebbar. Die Raumkanten der umgebenden Waldflächen werden klar ausgebildet. Die Wahrnehmung der Dimension der Festungsanlage, die räumliche Orientierung sowie das Verständnis für die historische Bedeutung des Ortes werden nachhaltig verbessert.

    Der "Ent-deckte“ Weg geleitet PKW, Busse und ÖPNV zur Festung. Es handelt sich um einen materialeinheitlichen, monolitischen Panoramaweg (aus leicht getöntem Beton mit sichtbarer Textur der mineralischen Zuschlagstoffe), seitlich mit einer Sitzmauer gefasst, der die Festung mit dem ehemaligen Schlachtfeld und der Rheinkante verknüpft.

    Beginnend bei den nördlich gelegenen temporären Stellplätzen führt er zunächst zum "Blickpunkt Deutsches Eck“ am Rheinhang und eröffnet hier erstmalig den Sichtbezug zum Rhein mit dem Denkmal, einem wichtigen Orientierungspunkt. Er verläuft weiter entlang des ehemaligen Schlachtfeldes an der Rheinkante, am Forum / Blockhaus gewährt er Einblick in den Festungsgraben, und geleitet abschließend als leichte Rampe zum Empfangsgebäude mit dessen Vorplatz.

    Das Bauwerk ist als Solitär in die vorhandene bauliche Ordnung eingepasst, als orthogonale „Raumplastik“ aus Cortenstahl weist es zum Feldtor hin (Richtungsorientierung). Das Info- und Servicezentrum vermittelt zwischen dem Niveau des Glacis und dem Feldtor. Alle Bereiche sind so angeordnet, dass von allen wesentlichen Bewegungs- und Standpunkten eine visuelle Ausrichtung am Feldtor möglich ist.

    Leichte Rasensenken im Glacis zeichnen den historischen Verlauf der unterirdischen Anti-Minengänge nach. "Video- und Audioskope“ aus Cortenstahl visualisieren / inszenieren das unterirdische Raumsystem der Anti-Minen und vermitteln einen akustischen und visuellen Eindruck des Schlachtgeschehens vergangener Zeiten.

    Die Parkplatzanlage wird direkt am Eingangsgebäude am Feldtor als abgesenkte Rasenpflasterfläche ausgeführt, so dass dieser für die Besucher zunächst unsichtbar bleibt und sich zurückhaltend in den landschaftlichen Charakter der Gesamtanlage einfügt. Der Höhenunterschied zwischen Glacis und Parkplatzniveau wird über Rasenböschungen abgefangen.
    Die temporäre Parkplatzfläche für Groflveranstaltungen aus Schotterrasen befindet sich am Nordrand des Bearbeitungsgebietes.

    Eine Zufahrt für Anlieferungen wird weiterhin entlang der Ostseite des Glacis bis zum Feldtor sowie entlang des bestehenden Weges entlang der Hangkante bis zum Rheintor angeboten.

    Appréciation par le jury
    N'existe pas.

INFOBOX

Créé le
Actualisé en dernier 25.10.2008, 23:19
ID de la contribution 4-3015
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