• LU-1475 Luxembourg
  • 12/2010
  • Résultat
  • (ID 36463)

Bâtiment Jean Monnet 2 de la Commission européenne à Luxembourg

Concours restreint
  • 1er prix


    Architectes
    JSWD Architekten, Köln (DE) Büroprofil

    En coopération avec::
    Architectes: Atelier d'architecture Chaix & Morel et associés, Paris (FR)
    Architectes: architecture et aménagement – Bertrand Schmit, Luxembourg (LU)
    Architectes paysagistes: club L94, Köln (DE)
    Ingénieurs structures gros œuvre/Ingénieurs BTP: IDK Kleinjohann GmbH & Co.KG Köln, Köln (DE), Berlin (DE)
    Ingénieurs structures gros œuvre/Ingénieurs BTP: Professor Pfeifer und Partner, Darmstadt (DE)
    Concepteurs d'équipements techniques de bâtiment: ZWP Ingenieur-AG, Köln (DE), München (DE), Stuttgart (DE), Wiesbaden (DE), Berlin (DE)
    Planificateurs en matière de circulation: BSV Büro für Stadt- und Verkehrsplanung Dr.-Ing. Reinhold Baier GmbH, Aachen (DE)

    Récompense pécuniaire/Honoraires
    150.000 EUR

    Texte explicatif
    Das Bâtiment Jean Monnet 2 folgt den Leitgedanken des Masterplanes für das Gebiet des Plateau de Kirchberg. Die 6-8 Geschosse hohe Bebauung des 1. Bauabschnitts schafft dabei große Qualitäten hinsichtlich der Gestaltung des öffentlichen Raumes. Der 24 - geschossige Hochpunkt und der 8 – geschossige gegenüberliegende Baukörper wird im 2. Bauabschnitt realisiert. Vor dieser Kulisse entsteht ein großzügiger, verkehrsberuhigter Platzraum. Im Innenbereich definiert die flache Mantelbebauung zusammen mit dem Turm eine langestreckte “Freiraum - Achse“ mit einer spannungsvollen Abfolge von Terrassen, Plätzen und Höfen. Diese Achse ist das Herzstück des neuen Gebäudes. Sie ist ein besonderer Erlebnisraum von eindrucksvoller Klarheit, mit großer atmosphärischer Ausstrahlung in das direkte öffentliche Umfeld und in die angrenzenden Büros.
    Ein besonderes Augenmerk richtet der Entwurf auf die neuen Arbeitswelten der Mitarbeiter im Bâtiment Jean Monnet 2. Die Gestaltung der Büroebenen ist darauf angelegt, die Kommunikation unter den Mitarbeitern zu fördern. Hierfür sorgt eine Vielzahl von Atrien, die natürliches Licht in die Mittelzonen der Büros lenken und die Blickbeziehungen über mehrere Etagen erlauben. Die Perspektiven zeigen eindrucksvoll, dass es gelingt, eine Büroatmosphäre zu kreieren, die zukunftsorientiertes Arbeiten im Dialog fördert.
    Auch die Konferenzzone, das Gästerestaurant, die Bibliothek und das Mitarbeitercasino, mit einem Bereich für sportliche Aktivitäten, setzen das Prinzip „Kommunikation im direkten Arbeitsumfeld“ fort. Die Sonderfunktionen sind für jeden Mitarbeiter schnell erreichbar, denn sie sind unmittelbar an die zentrale Freiraumachse angekoppelt.
    Den hohen Standards der Auslobung im Bezug auf Nachhaltigkeit stehen kluge Konzepte der Architekten und Ingenieure gegenüber. Das Ziel ist es den sogenannten Passivhausstandard, bei dem der Energiehaushalt des Gebäudes auf ein Minimum begrenzt wird, zu erreichen. Bei der Verfolgung dieser Ziele stehen die Nutzerbedürfnisse im Vordergrund. Die Klimatisierung der Büroräume ist beispielsweise weitgehend passé. Die Frischluftzufuhr erfolgt über Fensterlüftung, über die auch die passive Nachtauskühlung des Gebäudes bewerkstelligt wird. Die Erzeugung von Wärme aus Primärenergie ist nur noch bedingt erforderlich. Anstatt dessen werden beispielsweise die hohen Wärmelasten aus dem Rechenzentrum genutzt. Regenerative Energien werden über Solarkollektoren auf den Dachflächen gewonnen.
    Die Architekten legen großen Wert darauf, dass die Elemente der Gestaltung sich mit den Gedanken zum Energiekonzept verbinden. Ein Beispiel hierfür ist der äußere Sonnenschutz, der das Gebäude vor Überhitzung im Sommer schützt, gleichzeitig aber Wärmegewinne im Winter durch das einfallende Sonnenlicht zulässt. In gestalterischer Hinsicht vermittelt der Sonnenschutz den Eindruck eines filigranen und kleinteiligen Fassadenmantels der die Gebäudestruktur sanft umhüllt und ihr einen Maßstab gibt.

    Appréciation par le jury
    N'existe pas.