Projet
Deutschland – ein nachhaltiges Forschungsland
Étudiants en architecture
Mitko Baramov
Texte explicatif
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
Betreuung: Prof. Anthusa Löffler
Appréciation par le jury
Der Entwurf einer Zukunftsfarm positioniert Deutschland auf der Expo als innovatives Forschungsland. In einem mehrfach gewölbten Plateau stecken drei Pavillons. Im mittleren befinden sich Restaurant und Markt, die beiden äußeren sind als Zukunftsfarm konzipiert. Hier werden Aeroponics angebaut, Pflanzen, die ohne Erde in einem Nährstoffnebel wachsen. An den Fassaden wachsen Mikroalgen, die Kohlendioxid abbauen und Sauerstoff produzieren. Aus ihnen sollen Biomasse und Energie erzeugt werden. Neben den Pavillons bietet das Plateau eine große Fläche zum Anbau unterschiedlichster Lebensmittel im urbanen Kontext. Der Pavillon kann nach der Expo in mehrere Teile zerlegt und auf den Mailänder Stadtraum verteilt werden. Die Zukunftsfarmen und das Konzept des Urban Gardening sollen prototypisch auch auf andere städtische Situationen übertragen werden. Formal, konstruktiv, inhaltlich und hinsichtlich der Nachnutzung liefert der Entwurf ein überzeugendes Konzept, das dem Anlass einer Expo in jeder Hinsicht angemessen erscheint.