• DE-Hanau
  • 02/2004
  • Résultat
  • (ID 197)

Neuordnung und Teilbebauung des Freiheitsplatzes

Begrenzt offener, einstufiger Ideenwettbewerb mit Realisierungsteil mit vorgeschaltenem Losverfahren
  • 4e prix

    Leitidee

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    Architectes paysagistes
    Hanke + Partner Landschaftsarchitekten, Berlin (DE), Berlin (DE)

    Collaboration
    Dipl. Ing. Saara Hanke, Dipl. Ing. Marek Jahnke, Moritz Hanke

    En coopération avec::
    Architectes: KSV Krüger Schuberth Vandreike, Planung und Kommunikation GmbH, Berlin (DE)

    Texte explicatif


    Der Freiheitsplatz in Hanau ist heute durch eine einseitige durch den Verkehr dominierte Nutzung wie Parkplatz und Busbahnhof gekennzeichnet.
    Ziel des Konzeptes ist es, den Freiheitsplatz als einen attraktiven, grünen Stadtplatz in der Innenstadt herauszustellen und seine konzeptionelle, räumliche Gliederung einerseits auf die besondere Lage im städtebaulichen Gefüge auszurichten - als Mittler an der Schnittstelle zwischen der historischen, kleingliedrigen Altstadt im Norden und den durch Wiederaufbau geprägten großmaßstäblichen heterogenen Quartieren der Neustadt im Süden - und andererseits die Ansprüche des ÖPNV in die Gestaltung zu integrieren.

    Das Konzept entwickelt in diesem Sinne eine Gesamtplatzsituation, die durch eine klare räumliche Gliederung in zwei Richtungen, unterschiedlicher Atmosphäre und Nutzung zoniert wird:

    1. der Stadtplatz im Westen, geprägt durch einen großzügigen, offenen Grünbereich, dem Rasenparterre.

    2. der Busterminal im Osten, der die intensiven Nutzungsansprüche hinsichtlich der Abwicklung des Busverkehrs im Bereich des Freiheitsplatzes bündelt.

    Es wird eine Neubebauung in zwei Hausgruppen vorgeschlagen, die die funktionell definierten Bereiche voneinander abgrenzt ohne den Gesamtzusammenhang aufzugeben. Die südliche Hausgruppe trennt den Busterminal vom neu geschaffenen Stadtplatz. Sie bildet die Fassade für beide Platzbereiche und ist somit von besonderer Bedeutung für den Entwurf.
    Die nördliche Hausgruppe besteht aus drei Solitärbauten, die gemeinsam mit der sich nach Westen anschließenden vegetativen Kulisse die nördliche Raumkante im Übergangsbereich zur Altstadt markiert.
    Maßgebendes Bindeglied zwischen den Zonen ist die in Ost- West- Richtung verlaufende Mittelpromenade mit städtischem Forum.
    Durch die klare räumliche Trennung der unterschiedlichen Funktionen und Nutzungen entsteht einerseits Raum und Ruhe, vor dem sich der Freiheitsplatz als Stadtplatz mit eigenem Charakter entwickeln kann, andererseits können die Anforderungen an den Busverkehr zentral und mit kurzen
    Verbindungen erfüllt werden.

    Appréciation par le jury
    N'existe pas.

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