Auf dem Freifeld der ehemaligen Kasernenanlage an der Heideallee sollen in den nächsten 5 Jahren insgesamt drei Neubauten für zentrale Einrichtungen der Universität Halle realisiert werden. Mit den anstehenden Neubauten besteht die große Chance den Bereich zu einem harmonischen Ganzen zu entwickeln.
Das zusammenbindenden Gestaltungselementen sind die zentrale Erschließungsachse und die rechteckigen Frei- flächen innerhalb der Feldwiesenstruktur. Sie machen den historische „Fußabdruck“ der...
Auf dem Freifeld der ehemaligen Kasernenanlage an der Heideallee sollen in den nächsten 5 Jahren insgesamt drei Neubauten für zentrale Einrichtungen der Universität Halle realisiert werden. Mit den anstehenden Neubauten besteht die große Chance den Bereich zu einem harmonischen Ganzen zu entwickeln.
Das zusammenbindenden Gestaltungselementen sind die zentrale Erschließungsachse und die rechteckigen Frei- flächen innerhalb der Feldwiesenstruktur. Sie machen den historische „Fußabdruck“ der ehemaligen Kasernenanlage ablesbar.
Für die Mensa wird ein quadratischer zweigeschossige Baukörper vorgeschlagen, der durch die optische Geschoß-teilung hohe Signifikanz erhält und aufgrund des sehr günstigen Faktors von Außenwand- zu Nutzfläche wirtschaftliche Erstellungs- und Baunnutzungskosten verspricht.
Die Vorgabe, die einzelnen Nutzungsbereiche Mensa, Cafébar und Abendgaststätte mit individuellen Aufenthalts- qualitäten auszustatten möchten wir mit der Frage nach dem geeigneten Raum kombinieren. Die Atmosphäre von individueller Aufenthaltsqualität für jeden Tisch und Bereich innerhalb eines Großraums findet sich im Bereich der Gastronomie überzeugend in den Ratskellern und Kneipen in historischen Gewölben. Diese Typologie aus individuellen Raumkompartimenten, die sich zu einem gestalterischen Ganzen addieren wird im vorliegenden Entwurf in eine moderne Lösung übersetzt. Wie schon bei den Gewölbekellern übernehmen die raumbildenden Elemente gleichzeitig die Statik des Gebäudes.