Aufgabenstellung/ Grundlagen:
Durch den Auftraggeber, der WBG “Glück Auf“ Gera eG, wird beabsichtigt auf einem
bestehendem innerstädtischen Grundstück eine Wohnanlage mit ca. 42 Wohneinheiten
zu errichten. Die vorliegende Planung ergänzt als 3. Bauabschnitt die bereits realisierten
Bauvorhaben Berliner Straße 11 und Berliner Straße 7/9
und rundet den Wohnpark Berliner Straße baulich ab.
städtebauliche Einordnung:
Das vorhandene Grundstück befindet sich im Innenstadtbereich von Gera mit...
Aufgabenstellung/ Grundlagen:
Durch den Auftraggeber, der WBG “Glück Auf“ Gera eG, wird beabsichtigt auf einem
bestehendem innerstädtischen Grundstück eine Wohnanlage mit ca. 42 Wohneinheiten
zu errichten. Die vorliegende Planung ergänzt als 3. Bauabschnitt die bereits realisierten
Bauvorhaben Berliner Straße 11 und Berliner Straße 7/9
und rundet den Wohnpark Berliner Straße baulich ab.
städtebauliche Einordnung:
Das vorhandene Grundstück befindet sich im Innenstadtbereich von Gera mit direkter
Anbindung an den ÖPNV (Straßenbahn) und den in unmittelbarer Nähe liegenden
Bahnhof. Die in der Umgebung vorhandenen Verkaufseinrichtungen, die großzügigen
Grünbereiche und nicht zuletzt die Nähe zum Stadtzentrum sichern eine hohe Wohnqualität des Quartiers.
Die Bebauung orientiert sich in Kubatur und Geschossigkeit an der umgebenden Bebauung und reagiert auf die vorhandene topographische Situation durch einen Höhenversatz der beiden Häuser. Wesentliche Vorgabe der Gebäudeeinordnung war der vorgegebene Respektabstand zur, als schutzwürdig eingestuften, Grotte an der Nordostecke des Grundstücks durch das Thüringer Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie. Vor diesem Hintergrund wurden die beiden Häuser lageversetzt angeordnet so dass zwei Wohnhöfe mit differenzierter Freiraumqualität entstehen.
Die städtebauliche Einordnung wurde in intensiver Abstimmung mit den zuständigen
Behörden entwickelt und einer Neubebauung des Grundstückes zugestimmt. Die Hinweise des Fachdienstes Bauvorhaben zur Verteilung der Baumassen wurde in der vorliegenden Planung berücksichtigt.
Die Ver- und Entsorgung des Grundstücks ist Teil eines medientechnischen
Gesamtkonzeptes für das Quartier Zabelstraße, Berliner Straße, Goethestraße und ist in
Teilen bereits realisiert.
Funktionskonzept:
Bei dem geplanten Geschoßwohnungsbau handelt es sich um zwei Einzelhäuser mit einer funktionalen Verbindung im Kellergeschoß. Die interne Erschließung der beiden Gebäude erfolgt über zentral liegende Treppenhäuser. Über den Aufzug mit jeweils fünf/ sechs Haltepunkten ist der barrierefreie Zugang zu allen Wohnungen, sowie der Abstellbereiche, Waschmaschinen und Trockenräume im Kellergeschoß möglich. Alle Wohneinheiten werden mit einem Balkon ausgestattet der ebenfalls barrierefrei begangen werden kann.