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  • DE-23701 Eutin
  • 06/2013
  • Ergebnis
  • (ID 2-128018)

Stadtentwicklung Eutin 2016+


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    Entscheidung 10.06.2013 Entscheidung
    Verfahren Offener Wettbewerb, Zweiphasig nach RPW
    Berufsgruppen Landschaftsarchitekten, Architekten, Stadtplaner
    Teilnehmer Tatsächliche Teilnehmer: 15
    Tatsächliche Teilnehmer 2. Phase: 9
    Federführung Landschaftsarchitekten
    Gebäudetyp Landschaft und Freiraum
    Art der Leistung Objektplanung Freianlagen / Stadt-/ Gebietsplanung
    Sprache Deutsch
    Preisgelder/Honorare 95.000 EUR zzgl. USt.
    Auslober/Bauherr Stadt Eutin, Eutin (DE)
    Betreuer D&K drost consult GmbH, Hamburg (DE) Büroprofil
    Preisrichter Prof. Bertel Bruun, Sabine Kling, Axel Lohrer [Vorsitz], Klaus-H Petersen, Bernd Rubelt, Moritz Schneider, Prof. Christiane Sörensen, Tonio Trüper , Dr.-Ing. Margita M. Meyer, Klaus-Dieter Schulz, Norbert Scharbach, Dr. Juliane Moser, Elgin Lohse, Gabriele Appel, Monika Obieray, Margret Möller, Thomas Koebke
    Kammer Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein (Reg.-Nr.: 394/12)
    Aufgabe
    Nachhaltige städtebauliche landschaftsarchitektonische Entwicklung der innenstadtnahen Freianlagen und historischen Gartenflächen am Großen Eutiner See - u.a. zur Erarbeitung der der Planungsgrundlagen für die Landesgartenschau 2016
    Leistungsumfang
    Eutin hat sich seit dem 12. Jahrhundert zwischen dem Großen und Kleinen Eutiner See entwickelt. Im Bewusstsein der Bevölkerung ist dieser Schatz jedoch nicht verankert. Am Stadtufer erstrecken sich verschiedene Grünflächen: der Seepark, ein in die Jahre gekommener Bürgergarten, die städtische Promenade an der Stadtbucht, der naturnahe Seescharwald, der denkmalgeschützte Schlossgarten und landwirtschaftlich genutzte Flächen. Für diese Flächen bestehen enorme Entwicklungspotenziale für die Stadtentwicklung, die insbesondere auch durch die „Landesgartenschau Eutin 2016“ beschleunigt aktiviert werden sollen.

    Für 12 räumliche Teilbereiche wurden im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) städtebauliche und funktionale Mängel identifiziert, in denen konkrete Maßnahmen erarbeitet werden. Fünf räumliche Handlungsschwerpunkte mit einer Größe von insgesamt ca. 16,6 ha sind nun Teil des Ausstellungskonzeptes für die Landesgartenschau und sollen daher als integraler Bestandteil einer nachhaltigen Stadtentwicklung für den Standort Eutin vorrangig behandelt werden:

    1. Seepark (6,7 ha)
    2. Stadtbucht (1,6 ha)
    3. Schlossgarten/Tempelgarten (0,5 ha)
    4. Bauhofareal (5,1 ha)
    5. Eingangsbereich Süd (2,7 ha)

    Darüber hinaus sollen Ideen einer nachhaltigen Stadtentwicklung für einen übergeordneten Betrachtungsraum von 33,8 ha entwickelt werden, die auch für das Ausstellungskonzept Beachtung finden sollen. Mit der Landesgartenschau besteht die Chance, die vorhandenen Potenziale deutlicher und zügiger herauszuarbeiten und zu stärken. Im Ergebnis soll unter Berücksichtigung der vorhandenen Bau- und Gartendenkmäler ein Gesamtkonzept für die Parkanlagen und den Landschaftsraum gefunden werden, das eine Qualitätssteigerung für die Bevölkerung und Besucher der Stadt Eutin bietet und insbesondere über den Zeitraum der Landesgartenschau hinaus Bestand hat.
    Projektadresse DE-23701 Eutin
    TED Dokumenten-Nr. 401454-2012
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  • Anzeigentext Ausschreibung

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    • Wettbewerbsbekanntmachung
      Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
      Stadt Eutin, Fachbereich Bauen
      Lübecker Straße 17
      Zu Händen von: Bernd Rubelt
      23701 Eutin
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 45217930
      E-Mail: MjExW1ciV1ZqWmM1WmppXmMjWVo=
      Fax: +49 4521794301
      Internet-Adresse(n): 
      Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers:
      http://www.eutin.de
      Weitere Auskünfte erteilen: D&K drost consult GmbH
      Kajen 10
      Zu Händen von: Frau Birthe Ohmsen
      20459 Hamburg
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 4036098412
      E-Mail: MjIwThpbVFlfUVosUF5bX2AZT1taX2FYYBpQUQ==
      Fax: +49 4036098411
      Internet-Adresse: www.drost-consult.de
      Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
      den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)
      verschicken: D&K drost consult GmbH
      Kajen 10
      Zu Händen von: Frau Birthe Ohmsen
      20459 Hamburg
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 4036098412
      E-Mail: MjIwThpbVFlfUVosUF5bX2AZT1taX2FYYBpQUQ==
      Fax: +49 4036098411
      Internet-Adresse: www.drost-consult.de
      Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: D&K drost consult GmbH
      Kajen 10
      Zu Händen von: Frau Birthe Ohmsen
      20459 Hamburg
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 4036098412
      E-Mail: MTFhLW5nbHJkbT9jcW5ycyxibm1ydGtzLWNk
      Fax: +49 4036098411
      Internet-Adresse: www.drost-consult.de

      I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Lokalbehörde
      1.3) Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung
      1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber /
      anderer Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer
      öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts

      II.1) Beschreibung

      II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
      Auftraggeber / den Auftraggeber:
      Stadtentwicklung Eutin 2016+, Nachhaltige städtebauliche
      landschaftsarchitektonische Entwicklung der innenstadtnahen Freianlagen
      und historischen Gartenflächen am Großen Eutiner See - u.a. zur
      Erarbeitung der der Planungsgrundlagen für die Landesgartenschau 2016.

      II.1.2) Kurze Beschreibung:
      Eutin hat sich seit dem 12. Jahrhundert zwischen dem Großen und Kleinen
      Eutiner Sees entwickelt. Im Bewusstsein der Bevölkerung ist dieser Schatz
      jedoch nicht verankert. Am Stadtufer erstrecken sich verschiedene
      Grünflächen: der Seepark, ein in die Jahre gekommener Bürgergarten, die
      städtische Promenade an der Stadtbucht, der naturnahe Seescharwald, der
      denkmalgeschützte Schlossgarten und landwirtschaftlich genutzte Flächen.
      Für diese Flächen bestehen enorme Entwicklungspotenziale für die
      Stadtentwicklung, die insbesondere durch die „Landesgartenschau Eutin
      2016“ beschleunigt aktiviert werden sollen.
      Für 12 räumliche Teilbereiche wurden im Rahmen des Integrierten
      Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) städtebauliche und funktionale Mängel
      identifiziert, in denen konkrete Maßnahmen erarbeitet werden. Fünf
      räumliche Handlungsschwerpunkte mit einer Größe von insgesamt ca. 16,6 ha
      sind nun Teil des Ausstellungskonzeptes für die Landesgartenschau und
      sollen daher als integraler Bestandteil einer nachhaltigen
      Stadtentwicklung für den Standort Eutin vorrangig angegangen werden:
      1. Seepark (6,7 ha)
      2. Stadtbucht (1,6 ha)
      3. Schlossgarten/Tempelgarten (0,5 ha)
      4. Bauhofareal (5,1 ha)
      5. Eingangsbereich Süd (2,7 ha)
      Darüber hinaus sollen Ideen einer nachhaltigen Stadtentwicklung für einen
      übergeordneten Betrachtungsraum von 33,8 ha entwickelt werden, die auch
      für das Ausstellungskonzept Beachtung finden sollen.
      Mit der Landesgartenschau besteht die Chance, die vorhandenen Potenziale
      deutlicher und zügiger herauszuarbeiten und zu stärken. Im Ergebnis soll
      unter Berücksichtigung der vorhandenen Bau- und Gartendenkmäler ein
      Gesamtkonzept für die Parkanlagen und den Landschaftsraum gefunden werden,
      das eine Qualitätssteigerung für die Bevölkerung und Besucher der Stadt
      Eutin bietet und insbesondere über den Zeitraum der Landesgartenschau
      hinaus Bestand hat.

      II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71420000

      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
      Angaben

      III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
      Der Zulassungsbereich umfasst die Mitgliedsstaaten des Europäischen
      Wirtschaftsraums (EWR) sowie Staaten der Vertragsparteien des
      WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA).
      Teilnahmeberechtigt sind Landschaftsarchitektinnen/Landschaftsarchitekten.
      Arbeitsgemeinschaften von Teilnahmeberechtigten sind zugelassen und müssen
      als solche in der Verfassererklärung kenntlich gemacht werden (siehe
      Anlage 2 der Auslobung - Verfassererklärung). Ein federführender
      Ansprechpartner muss dabei benannt werden. Im Falle einer
      Arbeitsgemeinschaft ist gemeinsam ein Wettbewerbsbeitrag abzugeben. Zudem
      ist eine gemeinsame Erklärung der Teilnehmenden zu unterzeichnen (siehe
      Anlage 1 der Auslobung). Nichtvorliegen kann zum Ausschluss des
      Wettbewerbsbeitrags der Arbeitsgemeinschaft führen.
      Die erste Phase des Wettbewerbs ist offen. Sie beschränkt sich auf die
      Darstellung eines grundsätzlichen Lösungsansatzes in Form einer
      Ideenskizze (siehe Punkt VI.2 der Bekanntmachung und Punkt 6.9.1 der
      Auslobung).
      Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich ab dem 17.12.2012 bis zum
      30.1.2013 auf der Homepage des wettbewerbsbetreuenden Büros D&K drost
      consult GmbH für das Verfahren registrieren (www.drost-consult.de, über
      die Projektsuche: Stadtentwicklung Eutin). Mit der Registrierung erhalten
      die Teilnehmenden Zugangsdaten für den Projektbereich des Wettbewerbs, in
      dem die Auslobungsunterlagen und die zur Bearbeitung der ersten
      Wettbewerbsphase erforderlichen Anlagen zum Download zur Verfügung stehen.
      Die Teilnehmer sind verpflichtet, die vorgenannte Internetseite während
      des Verfahrens bis zu dessen Abschluss regelmäßig auf neue Inhalte zu
      überprüfen.
      Die Unterlagen der ersten Phase des Wettbewerbs inklusive dem
      Teilnahmeantrag müssen bis zum 1.2.2013 um 17:30 Uhr bei folgender Adresse
      eingereicht werden (siehe Auslobung Punkt 6.8.1): D&K drost consult GmbH,
      Kajen 10, 20459 Hamburg.
      Die Unterlagen und müssen innerhalb der o.g. Frist bei D&K drost consult
      GmbH eingehen. Der Poststempel gilt nicht!
      Die Verpackungen der Wettbewerbsbeiträge müssen zur Wahrung der Anonymität
      in verschlossenem Zustand, mit Kennzahl und ohne Absender oder sonstige
      Hinweise auf die Verfasserinnen und Verfasser mit dem Vermerk
      „Stadtentwicklung Eutin 2016+ - erste Phase“ eingereicht werden.
      Zur Wahrung der Anonymität ist bei der Zusendung durch Post, Bahn oder
      andere Transportunternehmen als Absender die Anschrift der Ausloberin zu
      verwenden. Die Einlieferung muss für den Empfänger porto- und
      zustellungsfrei erfolgen.
      Die Beurteilung der eingereichten Lösungsansätze erfolgt anhand der unter
      Punkt IV.3 formulierten Beurteilungskriterien.
      Für die zweite Wettbewerbsphase werden nach der Beurteilung des in der
      Auslobung unter Punkt 6.6 aufgeführten Preisgerichts bis zu 15
      Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die nicht aufgrund der formalen Kriterien
      oder der Nichterfüllung der Teilnahmeberechtigung ausgeschlossen wurden,
      anonym durch das Preisgericht für die zweite, nicht offene Phase
      ausgewählt.
      Für die Teilnahme ist ein Teilnahmeantrag auszufüllen, zu unterschreiben
      und die darin geforderten Anlagen mit abzugeben. Für die Teilnahme an der
      ersten Phase sind folgende Angaben/Nachweise zu erbringen, Nichterfüllung
      kann zum Ausschluss führen: (1.1) Name und Adresse des Teilnehmers; (1.2)
      Nachweis der beruflichen Qualifikation des Teilnehmers, insbesondere durch
      die Vorlage der Eintragung in einem zuständigen Berufsregister
      (Mitgliedschaft in einer Architektenkammer – Anlage A); (1.3) Nachweis der
      Unterschriftenberechtigung im Falle einer Kapitalgesellschaft, z.B. durch
      die Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszuges – Anlage B; (1.4)
      Eidesstattliche Erklärung über das Nichtvorliegen von
      Verurteilungen/möglichen Ausschlussgründen gemäß VOF i.d.F. 2009 und
      Teilnahmehindernissen gemäß RPW 2008 §4 (2) - Anlage C.
      Folgende Mindestanforderungen an die Leistungsfähigkeit sind zu erbringen:
      (1.5) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung von mind. 1,5 Mio. Euro
      pro Schadensfall für Personenschäden und 500.000 Euro pro Schadensfall für
      sonstige Schäden (nicht älter als 1 Jahr). Versicherungsnachweise bei
      Arbeitsgemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und die
      Deckungssummen in voller Höhe nachgewiesen werden – Anlage D (der Nachweis
      kann auch über eine Erklärung durch den Versicherer über eine
      entsprechende Erhöhung im Auftragsfall erfolgen). Darüber hinaus ist die
      Leistungsfähigkeit des Teilnehmers durch mindestens ein vergleichbares
      Projekt in der Freiraumplanung nachzuweisen (siehe Punkt 2. des
      Teilnahmeantrags). Das Projekt, das nicht älter als acht Jahre sein darf,
      ist unter Angabe der Projektbezeichnung, der Art der Nutzung, des
      Auftraggebers, des Projektleiters, des Leistungsbilds (Angabe der
      Leistungsphasen nach HOAI), des Leistungszeitraums, der Baukosten (KG 500)
      und der Projektgröße (Grundstücksfläche in m²) zu benennen.
      Folgende Mindestanforderungen sind mit dem Referenzprojekt zu erfüllen:
      Erfahrung in der Freiraumplanung, Projektgröße mindestens 2 Mio. Euro
      (netto) Baukosten (KG 500), Leistungsbild mindestens Leistungsphasen 2 bis
      8.
      Die Ausloberin beabsichtigt auch junge Büros zum Verfahren zuzulassen.
      Bewerber, die sich als „junges Büro“ bewerben, haben dies im
      Bewerbungsbogen anzugeben und dürfen zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht
      länger als 5 Jahre in eine Kammerliste als Landschaftsarchitekt/in
      eingetragen sein. Ein entsprechender Nachweis ist durch jeden Partner des
      „jungen Büros“, bzw. durch jedes Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft zu
      führen. Bewerber, die sich als „junges Büro“ bewerben, können anstatt
      bereits in eigenem Namen realisierter Projekte den Leistungsnachweis durch
      verantwortliche Projektleitung für durchgeführte Projekte in den o.g.
      Größenordnung nachweisen; Nachweis durch eine schriftliche Bestätigung
      durch das Büro - Anlage E.
      Um die fachliche und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der „jungen Büros“
      zur gewährleisten ist eine Eigenerklärung des "jungen Büros", sich im
      Auftragsfall mit einem erfahrenen Büro, welches die finanzielle und
      wirtschaftliche Leistungsfähigkeit erfüllt, in Absprache mit dem
      Auftraggeber zu verstärken, erforderlich - Anlage F.
      Jeder Teilnehmer darf nur eine Bewerbung einreichen. Mehrfachbewerbungen
      führen zum Ausschluss.
      Bei Nichtvollständigkeit der geforderten Anlagen behält sich die
      Ausloberin vor, diese nachzufordern.

      III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
      Als Berufsqualifikation wird der Beruf der Landschaftsarchitektin/des
      Landschaftsarchitekten gefordert. Teilnahmeberechtigt ist jeder, der nach
      den Architektengesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung
      Landschaftarchitektin/Landschaftsarchitekt zu tragen oder nach den
      EG-Richtlinien, insbesondere der Berufsanerkennungsrichtlinie (2005/36/EG)
      berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als
      Landschaftarchitektin/ Landschaftsarchitekt tätig zu werden.
      Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der
      Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß vorangegangenem
      Satz benennen.
      Die Fachberatung durch eine Stadtplanerin/einen Stadtplaner oder eine
      Architektin/einen Architekten wird durch die Ausloberin vorausgesetzt. Die
      Nennung des/der beratenden Büros erfolgt in der Verfassererklärung.

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1) Art des Wettbewerbs
      Offen

      IV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:
      Die Beurteilung erfolgt nach den Kriterien:
      — Formalleistungen,
      — Freiraumplanerische Qualität,
      — Städtebauliche Qualität,
      — Wirtschaftlichkeit.
      Eine detaillierte Aufstellung der Unterkriterien wird im Verfahrensteil
      der Auslobung bekannt gegeben. Die dargestellte Reihenfolge der Aspekte
      ist nicht als Wertung oder Gewichtung zu betrachten.

      IV.4) Verwaltungsangaben

      IV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:
      622-18/01

      IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden
      Unterlagen
      Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
      30.1.2013 - 17:30
      Kostenpflichtige Unterlagen: nein

      IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
      Tag: 1.2.2013 - 17:30

      IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
      Teilnahmeanträge verfasst werden können
      Deutsch.

      IV.5) Preise und Preisgericht

      IV.5.1) Angaben zu Preisen:
      Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
      Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: In der ersten Phase des
      Wettbewerbs werden keine Bearbeitungshonorare und Preisgelder
      ausgeschüttet.
      Für die zweite Phase des Verfahrens stellt die Ausloberin die
      Wettbewerbssumme von 95 000 EUR (netto) bereit; 48 000 EUR (netto) werden
      in Form eines Bearbeitungshonorars ausgeschüttet (siehe 
      IV.5.2). Es sollen
      4 Preise und Anerkennungen vergeben werden:
      1. Preis: 15 500 EUR (netto)
      2. Preis: 10 350 EUR (netto)
      3. Preis: 7 050 EUR (netto)
      4. Preis: 4 700 EUR (netto)
      Anerkennungen: 9 400 EUR (netto)
      Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss eine andere
      Aufteilung der Preisgelder vorzunehmen.

      IV.5.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer
      Die an der zweiten Phase des Wettbewerbs teilnehmenden Büros erhalten
      jeweils ein Bearbeitungshonorar von 3 200 EUR (netto), sofern Sie in der
      zweiten Phase eine vollständige Wettbewerbsarbeit fristgerecht einreichen.

      IV.5.3) Folgeaufträge
      Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. an
      einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja

      IV.5.4) Entscheidung des Preisgerichts
      Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber /
      den Auftraggeber bindend: nein

      IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
      1. siehe Punkt 
      VI.2)

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
      Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: ja
      Angabe der Vorhaben und/oder Programme: ZPW Zukunftsprogramm Wirtschaft -
      Nachhaltige Stadtentwicklung.

      VI.2) Zusätzliche Angaben:
      PREISGERICHT (voraussichtlich):
      Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter
      — Bernd Rubelt, Fachbereichsleiter Bauen, Stadt Eutin
      — Sabine Kling, Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein,
      — Dr.-Ing. Margita M. Meyer, Landesamt für Denkmalpflege
      Schleswig-Holstein,
      — Axel Lohrer, Landschaftsarchitekt, lohrer.hochrein
      Landschaftsarchitekten BDLA, München
      — Berthel Bruun, Landschaftsarchitekt, Breimann & Bruun Garten- u.
      Landschaftsarchitekten, Hamburg
      — Tonio Trüper, Landschaftsarchitekt, Trüper Gondesen Partner
      Landschaftsarchitekten BDLA, Lübeck
      — Prof. Christiane Sörensen, Landschaftsarchitektin, Sörensen
      Landschaftsarchitektur, Hamburg
      — Klaus Petersen, Stadtplaner/Architekt, petersen pörksen partner
      architekten + stadtplaner, Lübeck
      — Karin Loosen, Stadtplanerin/Architektin, LRW Architekten und Stadtplaner
      GbR, Hamburg
      Stellvertretende Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter
      — Susanne Stange, Fachbereich Bauen, Stadt Eutin
      — Dr. Ing. Jörn Wagner, Landschaftsarchitekt, Kiel
      — Moritz Schneider, Stadtplaner/Architekt, APB. Architekten BDA, Hamburg
      Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter
      — Klaus-Dieter Schulz, Bürgermeister der Stadt Eutin
      — Norbert Scharbach, Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein,
      — Dr. Juliane Moser, Stiftung Schloss Eutin, GF
      — Elgin Lohse, Vertreter Politik, Fraktion CDU
      — Gabriele Appel, Vertreter Politik, Fraktion SPD
      — Monika Obieray, Vertreter Politik, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
      — Margret Möller, Vertreter Politik, Fraktion FDP
      — NN, Vertreter Politik, Fraktion FWE
      Stellvertretende Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter
      — NN, Stadt Eutin
      — NN, Stiftung Schloss Eutin
      — Heiko Godow, Vertreter Politik, Fraktion CDU
      — Karlheinz Jepp, Vertreter Politik, Fraktion SPD
      — Jürgen Stange, Vertreter Politik, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
      — Jens-Uwe Dankert, Vertreter Politik, Fraktion FDP
      Sachverständige
      — Simone Handschuck, Stadt Eutin
      — Edda Kreidelmeyer, Stadt Eutin
      — Karen Dyck, Stadt Eutin
      — Bianca Brümmer, Stadt Eutin
      — Astrid Hanella, Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und
      ländliche Räume Schleswig Holstein, Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt
      und ländliche Räume
      — Lutz Boucsein, Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume,
      Untere Forstbehörde
      — Bernd Straßburger, Kreis Ostholstein, Fachbereichsleiter Planung, Bau
      und Umwelt
      — NN, Vertreter Gartenbauverband
      Gäste/Berater
      — Harry Heinsen, Vertreter aus dem Bürgerforum
      — Regine Jepp, Vertreterin aus dem Bürgerforum
      — Dr. Udo Klussmann, Vertreter aus dem Bürgerforum
      — Siegfried Liebeck, Vertreter aus dem Bürgerforum
      — Anne Schluck, Vertreterin aus dem Bürgerforum
      Die Ausloberin erklärt, dass sie unter Würdigung der Empfehlungen des
      Preisgerichtes und entsprechend der RPW 2008, § 8 (2) einen oder mehrere
      Preisträger mit der weiteren Bearbeitung der Planungsleistungen gemäß HOAI
      §38 – mindestens Leistungsphasen 2 bis 4 und Teile von 5 (zum Beispiel
      Leitdetails) beauftragen wird (die Beauftragung erfolgt stufenweise),
      sofern das Projekt umgesetzt wird, soweit kein wichtiger Grund einer
      Beauftragung entgegensteht und soweit mindestens eines der
      teilnahmeberechtigten Büros, dessen Arbeit mit einem Preis ausgezeichnet
      wurde, eine einwandfreie Ausführung der zu übertragenden Leistung
      gewährleistet
      Alle mit Preisen und Ankäufen ausgezeichneten Arbeiten werden gem. RPW
      2008 §8 (3) Eigentum der Ausloberin. Das Urheberrecht einschließlich des
      Schutzes gegen Nachbauen und das Recht auf Veröffentlichung der Entwürfe
      bleibt jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer erhalten. Die Ausloberin
      erwirbt gem. RPW 2008 §8 (3) das uneingeschränkte Nutzungsrecht an der
      gesamten Arbeit des mit der weiteren Bearbeitung beauftragten Architekten
      (auch soweit die Arbeit nicht vollständig und/oder nicht allein durch die
      Ausloberin realisiert wird). Die Ausloberin ist berechtigt, das
      Nutzungsrecht zu übertragen. Die Nutzung einer Arbeit ohne weitere
      Beauftragung regelt sich nach §8 (3) RPW 2008.
      GEFORDERTE LEISTUNGEN:
      Eine Konkretisierung der Leistungsbilder der ersten und zweiten Phase ist
      der Auslobung zu entnehmen, die als Download im Projektbereich des
      Wettbewerbs unter www.drost-consult.de nach der Registrierung abrufbar
      ist. Die zur Bearbeitung erforderlichen Unterlagen können hier ebenfalls
      heruntergeladen werden.
      Erste Phase:
      1. Entwurfsplan als Ideenskizze (M 1: /2.500) mit Piktogrammen (M 1:5.000)
      (1 DIN-A0-Blatt, Querformat);
      2. Teilnahmeantrag, Nachweis der Teilnahmeberechtigung;
      3. Verfassererklärung;
      4. Verpflichtungserklärung zur Nutzung digitaler Daten;
      5. Liste der eingereichten Unterlagen;
      6. Digitale Unterlagen.
      Zweite Phase:
      1. Entwurfsplan Gesamtkonzept (inkl. erweiterter Betrachtungsraum) mit
      Piktogrammen (M 1:5.000);
      2. Entwurfsplan Teilbereich Seepark (Zwischennutzung LGS) M 1:500;
      3. Entwurfsplan Teilbereich Stadtbucht M 1:500;
      4. Entwurfsplan Teilbereich Bauhof und Tempelgarten (Zwischennutzung LGS)
      M 1:500;
      5. Entwurfsplan Teilbereich Eingangsbereich Süd (Zwischennutzung LGS) M
      1:500;
      6. Entwurfsplan Nachhaltige Stadtentwicklung M 1:2.500;
      7. Flächenberechnungen;
      8. Kostenübersicht;
      9. Erläuterungsbericht;
      10. Prüfpläne;
      11. Verfassererklärung;
      12. Liste der eingereichten Unterlagen;
      13. Digitale Unterlagen.
      VORAUSSICHTLICHE TERMINE DES VERFAHRENS:
      Erste Phase Ideenskizze
      Veröffentlichung der Unterlagen: ab 14.12.2012
      Registrierung unter www.drost-consult.de: vom 17.12.2012 bis zum
      30.1.2013, 17:30 Uhr
      Abgabe der Wettbewerbsarbeiten: 1.2.2013, 17:30 Uhr
      Preisgerichtssitzung: 22.2. 2013
      Zweite Phase – Freiraumplanerisches und städtebauliches Konzept
      Schriftliche Rückfragen: bis 4.3. 2013, 12:00 Uhr
      Rückfragenkolloquium/Ortsbesichtigung: 7.3.2013
      Abgabe der Wettbewerbsarbeiten: 15.5.2013, 17:30 Uhr
      Preisgerichtssitzung: 10.6.2013

      VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

      VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer Schleswig-Holstein, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit,
      Verkehr und Technologie Schleswig-Holstein
      Düsternbrooker Weg 94
      24105 Kiel
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: MTVxYG1iXF1gZlxoaGBtO3JkaGQpZ1xpX25jKV9g
      Telefon: +49 4319884640
      Internet-Adresse: http://www.schleswig-holstein.de
      Fax: +49 4319884702

      VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      14.12.2012

    © European Union, http://ted.europa.eu
  • Gewährleistung

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