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  • DE-12053 Berlin
  • 11/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-243710)

Generalplaner Sanierung Bornsdorfer Str. 37b


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  • Projektdaten

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    Entscheidung 24.11.2016 Entscheidung
    Verfahren Verhandlungsverfahren
    Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: min. 3 - max. 5
    Gebäudetyp Kindergärten, Vorschulen / Wohnungsbau
    Art der Leistung Objektplanung Gebäude / Bauleitung, Objektüberwachung / Generalplanerleistung / Schallschutz, Raumakustik / Brandschutz
    Sprache Deutsch
    Auslober/Bauherr Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH, Berlin (DE)
    Aufgabe
    Zur Umsetzung der beschriebenen Leistungen wird ein Generalplaner beauftragt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die Leistungen soll ein qualifiziertes Architektur-/Ingenieurbüro mit Erfahrungen sowohl in der Altbausanierung als auch im Neubau und oder Umbau einer Kindertagesstätte (kurz Kita) erarbeiten. Die Ausschreibung der Bauleistung erfolgt gewerkeweise auf der Basis einer Leistungsbeschreibung.
    Die Leistungsbeschreibungen sollen in zwei Teile untergliedert werden, in Wohnen und Gewerbe Kita). Besonders bei der jetzigen gemeinsamen Nutzung des Zugangs- und Eingangsbereiches ist eine mögliche Trennung der Kita zum Treppenhaus in Betracht zu ziehen. Die von der Kita zugängige Wohnung im Erdgeschoss soll der Kita zuzuschlagen werden. Baurechtl. Belange sind zu berücksichtigen.
    Leistungsumfang
    Die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH ist ein kommunales Wohnungsunternehmen im Eigentum des Landes Berlin mit ca. 42.000 Mieteinheiten in Berlin und Brandenburg. Der Wohnungs- und Gewerbebestand erstreckt sich über den Süden, Südosten und Osten Berlins. Im Konzern sind ca. 550 Mitarbeiter beschäftigt. Die STADT UND LAND bewirtschaftet ihre Bestände wirtschaftlich, sozial und ökologisch und übernimmt als kommunales Unternehmen Verantwortung für eine nachhaltige und ausgewogene Entwicklung Berlins.
    Das Objekt Bornsdorfer Str. 37b in Berlin-Neukölln ist ein Hausaufgang mit vier Obergeschossen und wurde als Schwesternwohnheim (40 Wohnungen), mit überwiegend 1-Zimmerwohnungen mit
    Gemeinschaftsbädern, Duschen und WC) genutzt. Das Gebäude wurde 1939/40 errichtet. Im Erdgeschoss befinden sich Räumlichkeiten einer ehemaligen Kindertagesstätte (Kita) mit Hofbereich sowie zwei Wohnungen. Der Aufgang Bornsdorfer 37b ist zurzeit leer stehend. Der Zugang zum Aufgang erfolgt über das Souterrain, der sich auf einer Fläche des Landes Berlin befindet. Es sind Versorgungsmedien vorhanden, die Heizungsversorgung erfolgt über Fernwärme, die vorhandenen Heizungs-, Elektro- und Trinkwasserstränge wurden gekappt. Es ist kein Aufzug vorhanden. In der Kita und in den Wohnungen wurden im Vorfeld die Schadstoffe beseitigt, weitere befinden sich noch im Dach- bzw. Kellerbereich.
    Zur Umsetzung der beschriebenen Leistungen wird ein Generalplaner beauftragt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die Leistungen soll ein qualifiziertes Architektur-/Ingenieurbüro mit Erfahrungen sowohl in der Altbausanierung als auch im Neubau und oder Umbau einer Kindertagesstätte (kurz Kita) erarbeiten. Die Ausschreibung der Bauleistung erfolgt gewerkeweise auf der Basis einer Leistungsbeschreibung. Die Leistungsbeschreibungen sollen in zwei Teile untergliedert werden, in Wohnen und Gewerbe Kita).
    Der Auftraggeber behält sich vor, die Wohnungen an einen Betreiber für zum Beispiel geflüchtete Menschen zu vermieten. Daher kann es für die Kita und besondere Wohnformen unterschiedliche Betreiber geben. Besonders bei der jetzigen gemeinsamen Nutzung des Zugangs- und Eingangsbereiches ist eine mögliche Trennung der Kita zum Treppenhaus in Betracht zu ziehen. Die von der Kita zugängige Wohnung im Erdgeschoss soll der Kita zuzuschlagen werden. Alle baurechtlichen Belange sind zu berücksichtigen, insbesondere die Auflagen und Vorschriften der BauO Bln (Fassung ab 01.01.2017) und der DIN/EN zum vorbeugenden Brandschutz und des Schallschutzes. Die Anordnung der Stränge ist möglichst so zu gestallten, das zwei Wohnungseinheiten unter Berücksichtigung der Belüftung und des Brandschutzes, zusammengefasst werden können. Die Vorgaben des einfachen Standards der STADT UND LAND sind zu berücksichtigen und abzustimmen. Um ein Optimum an räumlicher Gestaltung (Wohnungsschlüssel) und der Kosten zu erhalten, sind unter den Gesichtspunkten des Wohnens Grundrissvarianten für Wohnungen und Kita die für ca. 50 Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren zu erarbeiten. Alle Leitungsphasen schließen mit einer ausführungsbezogenen Kostenermittlung nach DIN 276 mit einer Untergliederung nach Gewerbe (Kita) und Wohnungen ab. Die jeweiligen Ergebnisse der Leistungsphasen sind in geeigneter Form zu präsentieren. Die Beauftragung der Leistungsphasen erfolgt stufenweise. Weitere Hinweise und Beschreibungen sind den Angebotsunterlagen zu entnehmen.
    Informationen
    Der Auftrag/Das Los wird nicht vergeben
    Es sind keine Angebote oder Teilnahmeanträge eingegangen oder es wurden alle abgelehnt
    Adresse des Bauherren DE-12053 Berlin
    TED Dokumenten-Nr. 332081-2016
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  • Anzeigentext Ausschreibung

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    • Deutschland-Berlin: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

      2016/S 185-332081

      Auftragsbekanntmachung

      Dienstleistungen

      Richtlinie 2014/24/EU

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1)Name und Adressen
      Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH
      Werbellinstraße 12
      Berlin
      12053
      Deutschland
      E-Mail: MTVccG5uXmNtYGRdcGliO25vXF9vcGlfZ1xpXylfYA==
      Fax: +49 3068926467
      NUTS-Code: DE3

      Internet-Adresse(n):

      Hauptadresse: www.stadtundland.de

      Adresse des Beschafferprofils: http://www.berlin.de/vergabeplattform/

      I.2)Gemeinsame Beschaffung
      I.3)Kommunikation
      Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.berlin.de/Vergabeplattform/
      Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
      Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: http://www.berlin.de/Vergabeplattform/
      Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
      I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
      Andere: GmbH
      I.5)Haupttätigkeit(en)
      Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

      Abschnitt II: Gegenstand

      II.1)Umfang der Beschaffung
      II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

       

      Generalplaner Sanierung Bornsdorfer Str. 37b.

       

      II.1.2)CPV-Code Hauptteil
      71240000
      II.1.3)Art des Auftrags
      Dienstleistungen
      II.1.4)Kurze Beschreibung:

       

      Zur Umsetzung der beschriebenen Leistungen wird ein Generalplaner beauftragt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die Leistungen soll ein qualifiziertes Architektur-/Ingenieurbüro mit Erfahrungen sowohl in der Altbausanierung als auch im Neubau und oder Umbau einer Kindertagesstätte (kurz Kita) erarbeiten. Die Ausschreibung der Bauleistung erfolgt gewerkeweise auf der Basis einer Leistungsbeschreibung.

      Die Leistungsbeschreibungen sollen in zwei Teile untergliedert werden, in Wohnen und Gewerbe Kita). Besonders bei der jetzigen gemeinsamen Nutzung des Zugangs- und Eingangsbereiches ist eine mögliche Trennung der Kita zum Treppenhaus in Betracht zu ziehen. Die von der Kita zugängige Wohnung im Erdgeschoss soll der Kita zuzuschlagen werden. Baurechtl. Belange sind zu berücksichtigen.

       

      II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
      Wert ohne MwSt.: 266 000.00 EUR
      II.1.6)Angaben zu den Losen
      Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
      II.2)Beschreibung
      II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
      II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
      71240000
      II.2.3)Erfüllungsort
      NUTS-Code: DE30
      Hauptort der Ausführung:

       

      Bornsdorfer Str. 37b, 12053 Berlin-Neukölln.

       

      II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

       

      Die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH ist ein kommunales Wohnungsunternehmen im Eigentum des Landes Berlin mit ca. 42.000 Mieteinheiten in Berlin und Brandenburg. Der Wohnungs- und Gewerbebestand erstreckt sich über den Süden, Südosten und Osten Berlins. Im Konzern sind ca. 550 Mitarbeiter beschäftigt. Die STADT UND LAND bewirtschaftet ihre Bestände wirtschaftlich, sozial und ökologisch und übernimmt als kommunales Unternehmen Verantwortung für eine nachhaltige und ausgewogene Entwicklung Berlins.

      Das Objekt Bornsdorfer Str. 37b in Berlin-Neukölln ist ein Hausaufgang mit vier Obergeschossen und wurde als Schwesternwohnheim (40 Wohnungen), mit überwiegend 1-Zimmerwohnungen mit

      Gemeinschaftsbädern, Duschen und WC) genutzt. Das Gebäude wurde 1939/40 errichtet. Im Erdgeschoss befinden sich Räumlichkeiten einer ehemaligen Kindertagesstätte (Kita) mit Hofbereich sowie zwei Wohnungen. Der Aufgang Bornsdorfer 37b ist zurzeit leer stehend. Der Zugang zum Aufgang erfolgt über das Souterrain, der sich auf einer Fläche des Landes Berlin befindet. Es sind Versorgungsmedien vorhanden, die Heizungsversorgung erfolgt über Fernwärme, die vorhandenen Heizungs-, Elektro- und Trinkwasserstränge wurden gekappt. Es ist kein Aufzug vorhanden. In der Kita und in den Wohnungen wurden im Vorfeld die Schadstoffe beseitigt, weitere befinden sich noch im Dach- bzw. Kellerbereich.

      Zur Umsetzung der beschriebenen Leistungen wird ein Generalplaner beauftragt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die Leistungen soll ein qualifiziertes Architektur-/Ingenieurbüro mit Erfahrungen sowohl in der Altbausanierung als auch im Neubau und oder Umbau einer Kindertagesstätte (kurz Kita) erarbeiten. Die Ausschreibung der Bauleistung erfolgt gewerkeweise auf der Basis einer Leistungsbeschreibung. Die Leistungsbeschreibungen sollen in zwei Teile untergliedert werden, in Wohnen und Gewerbe Kita).

      Der Auftraggeber behält sich vor, die Wohnungen an einen Betreiber für zum Beispiel geflüchtete Menschen zu vermieten. Daher kann es für die Kita und besondere Wohnformen unterschiedliche Betreiber geben. Besonders bei der jetzigen gemeinsamen Nutzung des Zugangs- und Eingangsbereiches ist eine mögliche Trennung der Kita zum Treppenhaus in Betracht zu ziehen. Die von der Kita zugängige Wohnung im Erdgeschoss soll der Kita zuzuschlagen werden. Alle baurechtlichen Belange sind zu berücksichtigen, insbesondere die Auflagen und Vorschriften der BauO Bln (Fassung ab 01.01.2017) und der DIN/EN zum vorbeugenden Brandschutz und des Schallschutzes. Die Anordnung der Stränge ist möglichst so zu gestallten, das zwei Wohnungseinheiten unter Berücksichtigung der Belüftung und des Brandschutzes, zusammengefasst werden können. Die Vorgaben des einfachen Standards der STADT UND LAND sind zu berücksichtigen und abzustimmen. Um ein Optimum an räumlicher Gestaltung (Wohnungsschlüssel) und der Kosten zu erhalten, sind unter den Gesichtspunkten des Wohnens Grundrissvarianten für Wohnungen und Kita die für ca. 50 Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren zu erarbeiten. Alle Leitungsphasen schließen mit einer ausführungsbezogenen Kostenermittlung nach DIN 276 mit einer Untergliederung nach Gewerbe (Kita) und Wohnungen ab. Die jeweiligen Ergebnisse der Leistungsphasen sind in geeigneter Form zu präsentieren. Die Beauftragung der Leistungsphasen erfolgt stufenweise. Weitere Hinweise und Beschreibungen sind den Angebotsunterlagen zu entnehmen.

       

      II.2.5)Zuschlagskriterien
      Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
      II.2.6)Geschätzter Wert
      Wert ohne MwSt.: 266 000.00 EUR
      II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
      Beginn: 15/01/2017
      Ende: 31/12/2019
      Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
      II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
      Geplante Mindestzahl: 3
      Höchstzahl: 5
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

       

      Die geplante Zulassung der Wirtschaftsteilnehmer im Verhandlungsverfahren wird auf drei bis maximal fünf festgelegt. Die Vergabestelle prüft die Teilnahmeanträge in drei Stufen:

      1. Stufe: Prüfung auf Vorliegen der abgeforderten Nachweise und Erklärungen,

      2. Stufe: Vorliegen von vergaberechtlichen Ausschlussgründen,

      3. Stufe: Prüfung der wirtschaftlichen, finanziellen sowie der fachlichen und technischen Leistungsfähigkeit gemessen an der ausgeschriebenen Leistung.

      Sollte die Prüfung ergeben, dass mehr als fünf Bewerber die geforderten Anforderungen erfüllen, so ermittelt die Vergabestelle die maximal fünf zur Abgabe eines Angebotes aufzufordernden Bewerber nach folgenden Kriterien:

      2. Qualifikation des Unternehmens

      2.1. Anzahl der abgegebenen Referenzen Altbausanierung

      — 15 Punkte für 3 oder mehr Nachweise,

      — 10 Punkte für 2 Nachweise,

      — 5 Punkte für 1 Nachweis,

      — 0 Punkte, wenn kein Nachweis erbracht wird.

      2.2. Anzahl der abgegebenen Referenzen in der Kitasanierung oder Neubau

      — 15 Punkte für 3 oder mehr Nachweise,

      — 10 Punkte für 2 Nachweise,

      — 5 Punkte für 1 Nachweis,

      — 0 Punkte, wenn kein Nachweis erbracht wird.

      Der Auftraggeber behält sich jedoch ausdrücklich vor, über die drei besten Bewerber hinaus weitere zwei Wirtschaftsteilnehmer zur Angebotsabgabe aufzufordern, wenn diese ebenfalls insgesamt gute bis sehr gute Referenzen nachgewiesen haben und eine Angebotsaufforderung im Interesse eines breiteren Wettbewerbs sinnvoll erscheint. Ist zwischen gleichwertigen Referenzen eine Auswahl notwendig, entscheidet das Los. Weiterhin behält sich die STADT UND LAND vor, im Falle eines nach Anwendung der veröffentlichten Zuschlagskriterien sofort zuschlagsfähigen Angebotes und unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung der Bieter auf dieses Angebot ohne weitere Verhandlungs- oder Optimierungsphasen zu erteilen.

      Steht nach Wertung der Angebote das wirtschaftlichste, die Zielstellung des AG erfüllende Angebot eines Bieters fest, erhält dieser den Zuschlag). Die übrigen Angebote können für die Zuschlagserteilung nicht berücksichtigt werden. De Vergabestelle informiert die nicht berücksichtigten Bieter gemäß § 134 GWB.

      In den Bewerbungsbedingungen wird auf diesen Punkt explizit hingewiesen, so dass die beteiligten Bieter einen identischen Informationsstand haben.

       

      II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
      Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
      II.2.11)Angaben zu Optionen
      Optionen: nein
      II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
      II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
      II.2.14)Zusätzliche Angaben

       

      Bei Bewerbergemeinschaften ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist.

       

      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

      III.1)Teilnahmebedingungen
      III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

       

      1. Bezeichnung des Bewerbungsunternehmens mit Firma und Anschrift sowie Angabe mindestens eines für dieses Verfahren zuständigen Ansprechpartners mit E-Mail, Telefon- und Faxnummer.

      2. Eigenerklärung des Bewerbers über das Vorliegen einer Eintragung in das Berufsregister (z. B. Handelsregister, Architektenkammer). Die Erklärung ist eine Mindestanforderung.

      3. Eigenerklärung des Bewerbers über das Vorliegen einer Bauvorlageberechtigung gemäß § 66 BauOBln. Die Erklärung ist eine Mindestanforderung.

      4. Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit gemäß §§ 123, 124 GWB – zwingende und fakultative Ausschlussgründe. Die Erklärung ist eine Mindestanforderung.

      5. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 21 Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG) und § 23 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) und § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz (MiLoG) und § 98c Aufenthaltsgesetz (AufenthG). Diese Erklärung ist eine Mindestanforderung. Der Auftraggeber wird über den Teilnehmer, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gemäß § 150a Gewerbeordnung (GewO), § 19 MiLoG anfordern und diesen seiner Entscheidung über die Eignung zugrunde legen.

      6. Eigenerklärung gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG), den ArbeitnehmerInnen bei der Ausführung mindestens diejenigen Arbeitsbedingungen einschließlich des Entgelts zu gewähren, die der nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG) einzuhaltende Tarifvertrag vorgibt oder andere gesetzliche Bestimmungen über Mindestentgelte einhalten, unseren ArbeitnehmerInnen (ohne Auszubildende) bei der Ausführung der Leistungen mindestens den jeweils geltenden Mindestlohn zu bezahlen, die beauftragten Nachunternehmer oder einen von ihm oder einem Nachunternehmer beauftragten Verleiher schriftlich verpflichten, seinen ArbeitnehmerInnen mindestens die Arbeitsbedingungen zu gewähren, die der Auftragnehmer selbst einzuhalten verspricht, sicherzustellen, dass die Verpflichtung auf einen von ihm beauftragten Nachunternehmer oder auf einen von ihm oder einem Nachunternehmer beauftragten Verleiher jeweils schriftlich übertragen wird und dem öffentlichen Auftraggeber auf Verlangen die schriftliche Übertragung nachgewiesen wird, sicherzustellen, dass die beauftragten Nachunternehmer ihrerseits die von ihnen beauftragten Nachunternehmer oder von ihnen beauftragte Verleiher die oben angegebenen Verpflichtungen jeweils schriftlich übertragen und verpflichten, dem öffentlichen Auftraggeber auf Verlangen die schriftlichen Übertragungen nachzuweisen. Die Erklärung ist eine Mindestanforderung.

      7. Erklärung gem. § 9 BerlAVG, § 13 Landesgleichstellungsgesetz (LGG) und § 1 Abs. 2 Frauenförderverordnung (FFV) das geltende Gleichbehandlungsrecht zu beachten, je nach Anzahl der

      Beschäftigten gemäß § 3 FFV eine oder mehrere der in § 2 FFV aufgeführten Maßnahmen der Frauenförderung und/oder der Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie durchzuführen und sicherzustellen, dass zur Vertragserfüllung eingeschaltete Nachunternehmer sich ebenfalls zur Durchführung solcher Maßnahmen bereit erklären. Die Erklärung ist eine Mindestanforderung.

       

      III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

       

      8. Berufshaftpflichtversicherung: Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von 3 000 000 EUR für Personenschäden und 2 500 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden.

      Form des Nachweises: Kopie der Versicherungspolice (diese nicht älter als 6 Monate) bzw. Bauvorhaben bezogene Zusage der Versicherung für den Fall der Beauftragung.

       

      III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
      Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

       

      9. Nachweis über mindestens 10 Mitarbeiter (Projektleiter, Fachplaner Hochbau und TGA sowie Bauleiter). Form des Nachweises: Eigenerklärung.

      Anzugeben sind in tabellarischer Form die berufliche Qualifikation der Mitarbeiter und (in vollendeten Jahren) die Berufserfahrung. Die Qualifikation ist nachzuweisen. Erwartet werden Mitarbeiter mit mehr als 3 Jahren Berufserfahrung.

      10. Mindestens eine Referenz eines Bauvorhabens, bei der die geforderten Planungsleistungen für einen öffentlichen Auftraggeber in Altbausanierung (Baujahre 1920 – 1941) mit mindestens 10 Wohneinheiten erbracht wurden und das Vorhaben in den letzten drei Jahren (2013 bis 2015) abgeschlossen wurde. Ein Bauvolumen von mindestens 2 000 000 EUR netto (KGR 300 – 400) ist da-bei nachzuweisen. Anzugeben ist der Auftraggeber mit Ansprechpartner und Tel.-Nr. für evtl. Rückfragen. Die Qualifikation ist nachzuweisen. Die notwendigen Angaben sind im Bewerberbogen einzutragen.

      11. Mindestens eine Referenz eines Bauvorhabens, bei der die geforderten Planungsleistungen für einen öffentlichen Auftraggeber einer Kitasanierung bzw. eines Kitaneubaus erbracht wurden und das Vorhaben in den letzten drei Jahren (2013 bis 2015) abgeschlossen wurde. Ein Bauvolumen von mindestens 500 000 EUR netto (KGR 300 – 400) ist dabei nachzuweisen. Anzugeben ist der Auftraggeber mit Ansprechpartner und Tel.-Nr. für evtl. Rückfragen. Die notwendigen Angaben sind im Bewerberbogen einzutragen.

       

      III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
      III.2)Bedingungen für den Auftrag
      III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
      Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

       

      1. Eigenerklärung des Bewerbers über das Vorliegen einer Eintragung in das Berufsregister (z. B. Handelsregister, Architektenkammer). Die Erklärung ist eine Mindestanforderung.

      2. Eigenerklärung des Bewerbers über das Vorliegen einer Bauvorlageberechtigung gemäß § 66 BauOBln. Die Erklärung ist eine Mindestanforderung.

       

      III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
      III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1)Beschreibung
      IV.1.1)Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren
      IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
      IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
      IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
      Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
      IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
      IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
      IV.2)Verwaltungsangaben
      IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
      IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
      Tag: 24/10/2016
      Ortszeit: 12:00
      IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
      IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
      Deutsch
      IV.2.6)Bindefrist des Angebots
      IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
      Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
      VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
      VI.3)Zusätzliche Angaben:

       

      1. Die Bewerbung kann nur berücksichtigt werden, wenn die unter III 1.1 bis III. 1.3 genannten Teilnahme-/Mindestbedingungen erfüllt werden und der Nachweis in geeigneter nachvollziehbarer Form, vollständig und fristgerecht bei der unter I.1 genannten Stelle eingeht.

      2. Die Vergabestelle behält sich vor, Eigenerklärungen durch entsprechende Nachweise Dritter von den Bewerbern, die nach der Wertung in der engeren Wahl sind, belegen zu lassen, Die Vergabestelle behält sich weiterhin vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene oder fehlende Nachweise, Erklärungen oder sonstige Angaben der Bewerber nachzufordern. Ein Anspruch der Bewerber auf eine derartige Handhabung besteht jedoch nicht. Insbesondere kann die Vergabestelle aus Gründen der Gleichbehandlung und/oder aus zeitlichen Gründen unvollständige Teilnahmeanträge vom Vergabeverfahren ausschließen. Darüber hinaus behält sich die Vergabestelle vor, weitergehende Nachweise, insbesondere zur Eignung der Bieter oder der Nachunternehmer nachzufordern, sofern sie Hinweise auf eine fehlende Eignung hat. Ein solcher entsprechender Nachweis könnte etwa ein Bundes- oder Gewerbezentralregisternachweis sein. Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten und ggf. nachgeforderten Unterlagen berücksichtigt. Darüber hinaus gehende Unterlagen sind nicht gewünscht.

      Der Auftraggeber stellt Interessenten unter der Internetadresse http://www.berlin.de/vergabeplattform die Formulare zum Teilnahmeantrag zur Verfügung.

      Die Bewerbungsunterlagen sind zum Nachweis der Einhaltung der Teilnahmebedingungen der Bekanntmachung vom Bewerber auszufüllen und mit dem Teilnahmeantrag vom Auftraggeber einzureichen. Der Antrag ist in der wie folgt in der bezeichneten Reihenfolge einzureichen:

      1. ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen

      2. Erklärung Bietergemeinschaft, sofern relevant,

      3. Nachweise/Eigenerklärungen zur persönlichen Leistungsfähigkeit,

      4. Nachweise/Eigenerklärungen zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit,

      5. Nachweise/Eigenerklärungen zur technischen Leistungsfähigkeit,

      6. Versicherungsnachweise.

      Die erforderlichen Angaben, Erklärungen und Nachweise sind in der aufgeführten Reihenfolge abgeheftet und mit beschrifteten Registern getrennt abzugeben. Der Antrag ist in kopierfähiger Form (ohne Prospekthüllen, Spiral- und Klebebindungen etc.) und gelocht einzureichen. Darüber hinaus ist eine virengeprüfte CD-ROM/DVD oder ein virengeprüfter USB-Stick beizufügen. Der Bewerberbogen ist als offene Excel-Datei mitzuliefern.

      Macht ein Bewerber von der Möglichkeit Gebrauch, Nachunternehmer vorzusehen, so ist der auf den Nachunternehmer entfallende Leistungsanteil zu benennen. Der Nachweis der Eignung ist für die Nachunternehmer ebenfalls zu erbringen.

      Der Bewerberbogen ist als zentrales Dokument anzusehen und zwingend einzureichen. Von Nachforderungen des Bewerberbogens wird abgesehen. Liegt der Bewerberbogen nicht vor, gilt der Teilnahmeantrag als unvollständig.

       

      VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
      VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer des Landes Berlin
      Martin-Luther-Str. 105
      Berlin
      10825
      Deutschland
      Telefon: +49 3090138316
      Fax: +49 3090137613
      VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
      VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

       

      Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

      Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 GWB).

      Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gem. § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist.

      Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der EU vergeben hat, ohne dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsabschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU bekannt gemacht, endet die Frist 30 Tage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 GWB).

       

      VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
      VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      21/09/2016
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INFO-BOX

Ausschreibung veröffentlicht 26.09.2016
Ergebnis veröffentlicht 29.11.2016
Zuletzt aktualisiert 29.11.2016
Wettbewerbs-ID 2-243710 Status Kostenpflichtig
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