loading
  • DE-86161 Augsburg
  • 07/2017
  • Ergebnis
  • (ID 2-259693)

Neubau Elefantenanlage Zoo Augsburg – Objektplanung LPH 7-9


 
  • Projektdaten

    maximieren

    Entscheidung 21.07.2017 Entscheidung
    Verfahren Verhandlungsverfahren
    Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: min. 3 - max. 5
    Tatsächliche Teilnehmer: 2
    Gebäudetyp Landschaft und Freiraum
    Art der Leistung Objektplanung Gebäude / Ausschreibung, Vergabe / Bauleitung, Objektüberwachung / Kostenmanagement
    Sprache Deutsch
    Auslober/Bauherr Zoo Augsburg GmbH, Augsburg (DE)
    Betreuer Meixner + Partner Projektentwicklung Projektsteuerung GmbH, Augsburg (DE) Büroprofil
    Aufgabe
    Der Zoo Augsburg plant den Neubau einer Elefantenanlage. Im Anschluss an das bestehende Elefantenhaus soll ein neues Haus für eine Gruppe von Asiatischen Elefanten gebaut werden. Geplant ist die Haltung von 4-5 Tieren im Protected Contact. Eine große Freilaufhalle und angrenzende Boxen sollen eine moderne Elefantenhaltung nach den derzeit gültigen Richtlinien (z. B. sog. „Säugetiergutachten“, Wildtierhaltung der DGUV) ermöglichen.
    Die Ausführung der Freianlage ist nicht Gegenstand der Ausschreibung. Natürlich soll aber das Haus unter Berücksichtigung der vorgegebenen Außenanlage gebaut werden.
    Leistungsumfang
    Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Objektplanung gem. § 34 HOAI, Stand 2013, LPH 7-9, mit stufenweiser Beauftragung, für den Neubau der Elefantenanlage auf dem Grundstück des Zoos Augsburg, Brehmplatz 1, 86161 Augsburg. Ggf. werden auch verschiedene besondere Leistungen beauftragt werden.
    Dabei sind folgende generelle Vorgaben an das Bauprojekt zu berücksichtigen:
    Den Zoo Augsburg besuchen jährlich 600 000 Personen, er beherbergt auf 22 ha Fläche derzeit 1 300 Individuen in etwa 260 Arten. Ein Schwerpunkt des Zoos ist das Thema Wasser mit mehreren Teichanlagen und Bachläufen, als Lebensraum von Tieren und als Gehegeabgrenzung.
    Im Anschluss an das bestehende Elefantenhaus (auf der ehemaligen Bison- und Barasinghaanlage) soll ein neues Haus für eine Gruppe von Asiatischen Elefanten gebaut werden. Geplant ist die Haltung von vier bis fünf Tieren im Protected Contact.
    Eine große Freilaufhalle und angrenzende Boxen sollen eine moderne Elefantenhaltung nach den derzeit gültigen Richtlinien ermöglichen.
    Die Ausführung der Freianlage ist nicht Gegenstand der Ausschreibung. Natürlich soll aber das Haus unter Berücksichtigung der vorgegebenen Außenanlage gebaut werden.
    Die im Zoo gehaltenen Tiere fungieren als Botschafter für die im Freiland lebenden Artgenossen. Im Neubau sollen daher Räumlichkeiten für Umweltbildung, und Begleittierarten realisiert werden. Unser Ziel ist es, den Besuchern anhand der Elefanten anschaulich deren Biologie, deren Nutzen, die Bedrohung und die erforderlichen Schutzmaßnahmen näher zu bringen. Darüber hinaus soll mit Tafeln, Ausstellungen und auch interaktiven Elementen den Besuchern ein Wissen zur Verfügung gestellt werden, mit dem sie ihr Konsumverhalten hinterfragen und Handlungskompetenz entwickeln.
    Großen Wert legt der Auftraggeber auf die tiergärtnerische Kompetenz und Erfahrung beim Bau einer Elefantenanlage mit Protected Contact.
    Ein Büro hat bereits Planungsleistungen der LPH 1-2 erbracht. Dieses Büro gilt als vorbefasster Bewerber.
    Sollte der Fall eintreten, dass sich das vorbefasste Büro bewerben und zur Vergabeverhandlung eingeladen werden sollte, so werden die Unterlagen vom Auftraggeber allen Teilnehmern der Vergabeverhandlung zur Verfügung gestellt werden, um alle Bieter auf denselben Informationsstand zu bringen.
    Die Leistungen der LPH 3-6 werden in einem zeitgleich stattfindenden Vergabeverfahren derzeit ebenfalls ausgeschrieben.
    Die Vergabeverhandlung findet voraussichtlich Ende Mai 2017 statt.
    Auftragsvergabe ist aller Voraussicht nach im Juni 2017.
    Der Baubeginn ist für Frühjahr 2018 vorgesehen, die Inbetriebnahme und der Abschluss der Maßnahme für Sommer/Herbst 2019.
    Adresse des Bauherren DE-86161 Augsburg
    TED Dokumenten-Nr. 105959-2017
      Ergebnis anzeigen

  • Anzeigentext Ausschreibung

    maximieren

    • Deutschland-Augsburg: Dienstleistungen von Architekturbüros

      2017/S 057-105959

      Auftragsbekanntmachung

      Dienstleistungen

      Richtlinie 2014/24/EU

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1)Name und Adressen
      Zoo Augsburg GmbH
      Brehmplatz 1
      Augsburg
      86161
      Deutschland
      Kontaktstelle(n): Dr. Barbara Jantschke
      E-Mail: MjE1Z1hnMV5WWmlfVmMeYVJjZV9WYx9VVg==
      NUTS-Code: DE271

      Internet-Adresse(n):

      Hauptadresse: http://www.zoo-augsburg.de

      I.2)Gemeinsame Beschaffung
      I.3)Kommunikation
      Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.meixner-partner.de
      Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
      Meixner + Partner GmbH
      Gögginger Str. 93
      Augsburg
      86199
      Deutschland
      Kontaktstelle(n): Meixner + Partner GmbH
      Telefon: +49 82150105-22
      E-Mail: MjEySltKNGFZXWxiWWYhZFVmaGJZZiJYWQ==
      Fax: +49 82150105-10
      NUTS-Code: DE271

      Internet-Adresse(n):

      Hauptadresse: http://www.meixner-partner.de

      Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
      I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
      Andere: Zoo Augsburg GmbH
      I.5)Haupttätigkeit(en)
      Bildung

      Abschnitt II: Gegenstand

      II.1)Umfang der Beschaffung
      II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

       

      Neubau Elefantenanlage – Objektplanung LPH 7-9.

       

      II.1.2)CPV-Code Hauptteil
      71200000
      II.1.3)Art des Auftrags
      Dienstleistungen
      II.1.4)Kurze Beschreibung:

       

      Der Zoo Augsburg plant den Neubau einer Elefantenanlage. Im Anschluss an das bestehende Elefantenhaus soll ein neues Haus für eine Gruppe von Asiatischen Elefanten gebaut werden. Geplant ist die Haltung von 4-5 Tieren im Protected Contact. Eine große Freilaufhalle und angrenzende Boxen sollen eine moderne Elefantenhaltung nach den derzeit gültigen Richtlinien (z. B. sog. „Säugetiergutachten“, Wildtierhaltung der DGUV) ermöglichen.

      Die Ausführung der Freianlage ist nicht Gegenstand der Ausschreibung. Natürlich soll aber das Haus unter Berücksichtigung der vorgegebenen Außenanlage gebaut werden.

       

      II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
      II.1.6)Angaben zu den Losen
      Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
      II.2)Beschreibung
      II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
      II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
      II.2.3)Erfüllungsort
      NUTS-Code: DE271
      Hauptort der Ausführung:

       

      Zoogelände Augsburg.

       

      II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

       

      Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Objektplanung gem. § 34 HOAI, Stand 2013, LPH 7-9, mit stufenweiser Beauftragung, für den Neubau der Elefantenanlage auf dem Grundstück des Zoos Augsburg, Brehmplatz 1, 86161 Augsburg. Ggf. werden auch verschiedene besondere Leistungen beauftragt werden.

      Dabei sind folgende generelle Vorgaben an das Bauprojekt zu berücksichtigen:

      Den Zoo Augsburg besuchen jährlich 600 000 Personen, er beherbergt auf 22 ha Fläche derzeit 1 300 Individuen in etwa 260 Arten. Ein Schwerpunkt des Zoos ist das Thema Wasser mit mehreren Teichanlagen und Bachläufen, als Lebensraum von Tieren und als Gehegeabgrenzung.

      Im Anschluss an das bestehende Elefantenhaus (auf der ehemaligen Bison- und Barasinghaanlage) soll ein neues Haus für eine Gruppe von Asiatischen Elefanten gebaut werden. Geplant ist die Haltung von vier bis fünf Tieren im Protected Contact.

      Eine große Freilaufhalle und angrenzende Boxen sollen eine moderne Elefantenhaltung nach den derzeit gültigen Richtlinien ermöglichen.

      Die Ausführung der Freianlage ist nicht Gegenstand der Ausschreibung. Natürlich soll aber das Haus unter Berücksichtigung der vorgegebenen Außenanlage gebaut werden.

      Die im Zoo gehaltenen Tiere fungieren als Botschafter für die im Freiland lebenden Artgenossen. Im Neubau sollen daher Räumlichkeiten für Umweltbildung, und Begleittierarten realisiert werden. Unser Ziel ist es, den Besuchern anhand der Elefanten anschaulich deren Biologie, deren Nutzen, die Bedrohung und die erforderlichen Schutzmaßnahmen näher zu bringen. Darüber hinaus soll mit Tafeln, Ausstellungen und auch interaktiven Elementen den Besuchern ein Wissen zur Verfügung gestellt werden, mit dem sie ihr Konsumverhalten hinterfragen und Handlungskompetenz entwickeln.

      Großen Wert legt der Auftraggeber auf die tiergärtnerische Kompetenz und Erfahrung beim Bau einer Elefantenanlage mit Protected Contact.

      Ein Büro hat bereits Planungsleistungen der LPH 1-2 erbracht. Dieses Büro gilt als vorbefasster Bewerber.

      Sollte der Fall eintreten, dass sich das vorbefasste Büro bewerben und zur Vergabeverhandlung eingeladen werden sollte, so werden die Unterlagen vom Auftraggeber allen Teilnehmern der Vergabeverhandlung zur Verfügung gestellt werden, um alle Bieter auf denselben Informationsstand zu bringen.

      Die Leistungen der LPH 3-6 werden in einem zeitgleich stattfindenden Vergabeverfahren derzeit ebenfalls ausgeschrieben.

      Die Vergabeverhandlung findet voraussichtlich Ende Mai 2017 statt.

      Auftragsvergabe ist aller Voraussicht nach im Juni 2017.

      Der Baubeginn ist für Frühjahr 2018 vorgesehen, die Inbetriebnahme und der Abschluss der Maßnahme für Sommer/Herbst 2019.

       

      II.2.5)Zuschlagskriterien
      Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
      II.2.6)Geschätzter Wert
      II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
      Beginn: 01/07/2017
      Ende: 31/12/2019
      Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
      II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
      Geplante Mindestzahl: 3
      Höchstzahl: 5
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

       

      — wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit,

      — technische und berufliche Leistungsfähigkeit.

      Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen dargestellten Bewertungsmatrix.

      Hinweis Losverfahren:

      Konkretisierung Losverfahren in Ergänzung zu § 75 (6) VgV: Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, so wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden.

      Hinweis Nachnominierung:

      Im Falle einer Absage eines Teilnehmers der Vergabeverhandlung behält sich die Vergabestelle vor, der Rangfolge des Auswahlverfahrens entsprechend das nächst platzierte Büro zur Teilnahme an der Vergabeverhandlung einzuladen. Ein Rechtsanspruch auf diese sogenannte Nachnominierung besteht aber nicht. Eine Nachnominierung wird wenn, dann jedoch nur bis spätestens 10 Tage vor Vergabeverhandlung ausgesprochen. Diese Regelung soll einem nachnominierten Teilnehmer eine Mindest-Vorbereitungszeit und somit die Gleichbehandlung aller Teilnehmer sicherstellen.

       

      II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
      Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
      II.2.11)Angaben zu Optionen
      Optionen: ja
      Beschreibung der Optionen:

       

      Beabsichtigt ist eine stufenweise Beauftragung:

      Stufe 1: LPH 7 gem. § 34 HOAI 2013,

      Stufe 2: LPH 8 gem. § 34 HOAI 2013,

      Stufe 3: LPH 9 gem. § 34 HOAI 2013.

      Zunächst wird die Stufe 1 beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der weiteren Stufen besteht nicht.

       

      II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
      II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
      II.2.14)Zusätzliche Angaben

       

      Der bereits vorhandene Vorentwurf eines vorbefassten Bewerbers, der in Lph. 1 und 2 tätig war und einen Vorentwurf sowie eine dreistufige Kostenberechnung nach DIN 276 erstellt hat, bildet die Grundlage der weiteren Bearbeitung.

      Die Leistungen der LPH 3-6 werden in einem zeitgleich stattfindenden Vergabeverfahren derzeit ebenfalls ausgeschrieben.

       

      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

      III.1)Teilnahmebedingungen
      III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

       

      a) Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 und § 124 GWB.

      b) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21 MiLoG.

      c) Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen.

      d) Ist der Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Planungsleistungen gehören, ist diese nur teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers gem. § 43 Abs. 1 VgV i. V. m. § 75 Abs. 3 VgV nachgewiesen wird, dass der tatsächliche Leistungserbringer (Projektleiter) und dessen Stellvertreter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllen.

      e) Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, hat er diese im Teilnahmeantrag zu benennen. Der Bewerber muss außerdem gem. § 36 Abs. 1 VgV und § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV angeben, welche Teile des Auftrags er beabsichtigt als Unterauftrag zu vergeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist abzugeben.

      f) Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gem. § 1 des Verpflichtungsgesetzes abzugeben.

      g) Erklärung des Bewerbers über die Bildung von Bewerbergemeinschaften. Bewerbergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch und haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter benannt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.

       

      III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

       

      a) Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über den Gesamtumsatz des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2014, 2015, 2016) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV. Mindestanforderung ist ein Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 400 000 EUR brutto.

      b) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 bzw. 4 VgV. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR für Personenschäden und über 3 000 000 EUR für Sachschäden bei einem Versicherungsunternehmen, das in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen ist. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die Versicherung kann bereits ständig abgeschlossen sein oder im Auftragsfall projektbezogen abgeschlossen werden.

      Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (d.h. ohne Unterscheidung nach Personen- und Sachschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.

      Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, in der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.

      Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als sechs Monate sein gerechnet vom Tag der Bekanntmachung an und muss der Bewerbung beiliegen. Das Ausstellungsdatum muss aus dem Nachweis ersichtlich sein.

      Bei Bewerbergemeinschaften muss für jedes Mitglied ein entsprechender Versicherungsnachweis vorgelegt werden.

       

      Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

       

      Zu a) Mindestanforderung ist ein Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 400 000 EUR brutto.

      zu b) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR für Personenschäden und über 3 000 000 EUR für Sachschäden.

       

      III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
      Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

       

      a) Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter und der Führungskräfte in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2014, 2015, 2016) gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV. Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von 4 technischen, festangestellten Mitarbeitern inklusive Geschäftsführung.

      b) Angabe der Fachkräfte gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, d. h. eindeutige Benennung des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters. Erklärung des Bewerbers über die Berufsqualifikation des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters gem. § 75 VgV. Die Person des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters erfüllt die fachlichen Anforderungen, wenn sie berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Architekt“ (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV) oder „Ingenieur des Studiengangs Architektur oder Bauingenieurwesens“ (im Sinne des § 75 Abs. 2 VgV) im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen. Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ nicht gesetzlich geregelt sein sollte, sind vergleichbare fachliche Qualifikationen nachzuweisen, also Befähigungsnachweise vorzulegen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist.

      c) Die Berufserfahrung des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters im Leistungsbild Objektplanung ist jeweils durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen. Mindestanforderung sind 8 Jahre Berufserfahrung für den Projektleiter und und fünf Jahre Berufserfahrung für den stellvertretenden Projektleiter im Leistungsbild Objektplanung LPH 7-8.

      d) Angabe von mindestens 3 verschiedenen Referenzen gem. § 75 Abs. 5 VgV. Im Falle einer ARGE ist von jedem ARGE-Partner mindestens eine Referenz einzureichen.

      Für die Referenzprojekte gilt folgende Mindestanforderung:

      Der Referenzzeitraum muss zwischen 2007 und 2017 liegen, die LPH 7 muss in diesem Zeitraum begonnen und die LPH 8 abgeschlossen sein.

      Folgende Angaben sind bei den Referenzprojekten erforderlich:

      — Bezeichnung des beauftragten Büros bzw. ggf. der ARGE;

      — ggf. Benennung der Unterauftragnehmer;

      — Projektbezeichnung;

      — Name des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters;

      — Projektlaufzeit;

      — Projektvolumen brutto (KG 200-700);

      — BGF;

      — beauftragte Leistungsphasen.

      Zusatzpunkte für:

      — Neubau;

      — Wasserbauliche Anlagen;

      — öffentlicher Auftraggeber bzw. Vergaberichtlinien analog eines öffentlichen Auftraggebers.

      Sonstiges:

      — Projektdarstellung des Referenzprojekts auf jeweils höchstens vier DIN A4-Seiten oder 2 DIN A3-Seiten, graphische Darstellung z. B. mit Plänen, Fotos etc. und Beschreibung in Textform.

      e) Der Auftraggeber behält sich vor, Bescheinigungen von öffentlichen und privaten Auftraggebern über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte anzufordern. Bewerber, bei denen im Zuge der Referenzprüfung festgestellt wird, dass die gemachten Angaben nicht korrekt sind, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen.

       

      Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

       

      Zu a) Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von 4 technischen, festangestellten Mitarbeitern inklusive Geschäftsführung.

      Zu b) Mindestanforderung an den Projektleiter: Berufsbezeichnung „Architekt“ (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV) oder „Ingenieur des Studiengangs Architektur oder Bauingenieurwesens“ (im Sinne des § 75 Abs. 2 VgV).

      Mindestanforderung an den Stellvertretenden Projektleiter: Berufsbezeichnung „Architekt“ (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV) oder „Ingenieur des Studiengangs Architektur oder Bauingenieurwesens“ (im Sinne des § 75 Abs. 2 VgV).

      Zu c) Mindestanforderung sind 8 Jahre Berufserfahrung für den Projektleiter und 5 Jahre für den stellvertretenden Projektleiter im Leistungsbild Objektplanung LPH 7-8.

      zu d) Mindestens 3 Referenzprojekte. Der Referenzzeitraum muss zwischen 2007 und 2017 liegen, die LPH 7 muss in diesem Zeitraum begonnen und die LPH 8 abgeschlossen sein.

       

      III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
      III.2)Bedingungen für den Auftrag
      III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
      Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

       

      Es sind Nachweise nach Ziffer III.1.3) b) dieser Bekanntmachung vorzulegen.

       

      III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
      III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
      Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1)Beschreibung
      IV.1.1)Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren
      IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
      IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
      IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
      IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
      IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
      IV.2)Verwaltungsangaben
      IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
      IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
      Tag: 19/04/2017
      Ortszeit: 12:00
      IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
      IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
      Deutsch
      IV.2.6)Bindefrist des Angebots
      Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/07/2017
      IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
      Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
      VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
      VI.3)Zusätzliche Angaben:

       

      a) Die ausgefüllten Teilnahmeanträge sind rechtsgültig zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen, Erklärungen und Anlagen zwingend innerhalb der Bewerbungsfrist in einem verschlossenen Umschlag im Original bei der unter I.1) genannten Anschrift (siehe Rücksendeaufkleber) auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Der Poststempel gilt nicht. Bei Abgabe durch einen Zustelldienst tragen die Bewerber Sorge dafür, dass sie den Nachweis über die rechtzeitige Einlieferung führen können. Nicht unterschriebene bzw. formlose Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Angebote, die nicht form- oder fristgerecht eingegangen sind, werden ausgeschlossen, es sei denn, der Bieter hat dies nicht zu vertreten.

      b) Während der Bewerbungsphase sind Rückfragen ausschließlich in schriftlicher Form an die Kontaktstelle unter MjEwTF1MNmNbX25kW2gjZldoamRbaCRaWw== bis spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten.

      Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen unter der Internetseite www.meixner-partner.de/ausschreibungen bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist veröffentlicht.

      c) Informationspflicht des Bewerbers:

      Die Teilnehmer / die Bewerber verpflichten sich, sich eigenverantwortlich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist auf der zuvor genannten Internetseite zu informieren, ob Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen vorgenommen wurden. Weiter werden die Bewerber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich in besonderen Fällen die Notwendigkeit ergeben kann, die Teilnahmefrist auch noch innerhalb der zuvor genannten 6 Kalendertage abzuändern oder zu verschieben. Entsprechende Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen werden unverzüglich auf zuvor genannter Internetseite veröffentlicht.

      Es wird darauf hingewiesen, dass alle veröffentlichten Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen Bestandteil der Vergabeunterlagen sind. Sollten sich die veröffentlichten Erläuterungen, Aktualisierungen oder Änderungen auf den Teilnahmeantrag auswirken, gelten folgende Regelungen:

      Ist der Teilnahmeantrag bereits versandt worden, so ist dem Auftraggeber bis zum Ende der Teilnahmefrist per E-Mail, an die zu vor genannte E-Mailadresse, mitzuteilen, sofern:

      — Der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und kein neuer Teilnahmeantrag abgegeben wird;

      — Der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und ein neuer Teilnahmeantrag abgegeben wird. Der neue Teilnahmeantrag muss vor Ende der Teilnahmefrist vorliegen;

      — Der alte Teilnahmeantrag –ergänzt um das Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben aufrechterhalten werden soll. Auf die Möglichkeit diese, vom speziellen Einzelfall abhängige Variante wählen zu können, wird in dem betreffenden Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben ausdrücklich hingewiesen. Es wird darauf hingewiesen, dass das unterzeichnete Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben vor Ablauf der Teilnahmefrist dem Auftraggeber vorliegen muss;

      — Der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechterhalten werden soll. In dem Fall wird darauf hingewiesen, dass ein bereits eingereichter Teilnahmeantrag, wenn erforderlich, an die Erläuterungs-, Aktualisierungs- oder Änderungsschreiben angepasst werden muss.

      Sofern keine gesonderte Mitteilung eingeht, wird davon ausgegangen, dass der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechtgehalten wird.

      d) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgesandt.

      e) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen.

       

      VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
      VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
      Maximilianstraße 39
      München
      80534
      Deutschland
      Telefon: +49 892176-2411
      E-Mail: MjE1Z1ZjWFJTVlxSXl5WYx9kZlZVU1JqVmNfMWNWWB5gUx9TUmpWY18fVVY=
      Fax: +49 892176-2847

      Internet-Adresse:http://www.regierung.oberbayern.bayern.de

      VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
      VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

       

      Verstöße im Sinne von § 135 Abs. 1 GWB (Unwirksamkeit des Vertrages) sind in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend zu machen. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 Abs. 2 GWB). Ein Nachprüfungsverfahren ist nur bei Einhaltung nachfolgender Voraussetzungen zulässig: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Bewerber im Vergabeverfahren erkannt hat, sind gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis zu rügen. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist binnen 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, einzureichen (§ 160 Abs. 3 GWB).

       

      VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
      Siehe VI.4.1)
      München
      Deutschland
      VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      17/03/2017
    © European Union, http://ted.europa.eu
  • Protected by Copyscape
  • Gewährleistung

    competitionline übernimmt keine Verantwortung für Fehler, Auslassungen, Unterbrechungen, Löschungen, Mängel oder Verzögerungen im Betrieb oder bei Übertragung von Inhalten. competitionline übernimmt keine Verantwortung für Einbußen oder Schäden, die aus der Verwendung der Internetseiten, aus der Verwendung von Nutzerinhalten oder von Inhalten Dritter, die aus den Internetseiten oder über den Service gepostet oder an Nutzer übertragen werden, oder aus Interaktionen zwischen Nutzer und Internetseiten (online oder offline) resultieren. Bitte lesen Sie hierzu unsere Nutzungsbedingungen.


INFO-BOX

Ausschreibung veröffentlicht 22.03.2017
Ergebnis veröffentlicht 16.08.2017
Zuletzt aktualisiert 23.03.2018
Wettbewerbs-ID 2-259693 Status Kostenpflichtig
Seitenaufrufe 305