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  • DE-82340 Feldafing
  • 17.11.2017
  • Ausschreibung
  • (ID 2-279958)

Erstellung eines ISEK für die Gemeinde Feldafing, Weiterführung und Abschluss der Vorbereitenden Untersuchungen zur Konversion der Fernmeldeschule und für den Bereich Ortsmitte.


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  • Projektdaten

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    Bewerbungsschluss 17.11.2017, 14:00 Bewerbungsschluss
    Achtung Änderung am Oct 26, 2017
    Verfahren Verhandlungsverfahren
    Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: min. 4 - max. 4
    Gebäudetyp Städtebauliche Projekte
    Art der Leistung Objektplanung Freianlagen / Objektplanung Verkehrsanlagen / Landschaftsplanung / Stadt-/ Gebietsplanung / Denkmalschutz
    Sprache Deutsch
    Auslober/Bauherr Gemeinde Feldafing, Feldafing (DE)
    Betreuer Landherr Architekten - Walter Landherr Architekt und Stadtplaner BDA, München (DE) Büroprofil
    Aufgabe
    Gegenstand der Vergabe sind die Leistungen zur Erstellung eines Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) für die Gemeinde Feldafing sowie Leistungen zur Weiterführung und Abschluss der Vorbereitenden Untersuchungen gem. § 165 BauGB zur Konversion der Kaserne Fernmeldeschule sowie gem. § 141 BauGB für den Bereich Ortsmitte.
    Die Planungsleistungen Stadt- und Ortsplanung, Landschaftsplanung (mit Ökologie), Objektplanung Freianlagen, städtebaulicher und baulicher Denkmalschutz, Ökonomie, Verkehrsplanung und Moderation sollen im Zuge eines Verhandlungsverfahrens nach VgV vergeben werden.
    Die Auftragsleistungen werden stufenweise beauftragt. Leistungsbausteine und Verfahrensstufen werden, in Abhängigkeit des Ergebnisses für Teilbereiche oder auch für die Gesamtmaßnahme im Ganzen, ebenfalls stufenweise beauftragt. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.
    Leistungsumfang
    Die Gemeinde Feldafing gehört zum Landkreis Starnberg und liegt in landschaftlich sehr attraktiver Lage am Westufer des Starnberger Sees, inmitten des oberbayerischen „Fünfseenlandes“. Die Gemeinde zählt derzeit etwa 4 500 Einwohner und erstreckt sich auf einer Fläche von 914 ha.
    Die Ortsmitte von Feldafing, um die alte Pfarrkirche St. Peter und Paul und weiteren unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden, weist städtebauliche Mängel und Defizite auf. Diese betreffen vor allem den öffentlichen Raum, dem es an Verweil- und Aufenthaltsmöglichkeiten sowie an gestalterischer Qualität fehlt – auch aufgrund der unzureichenden funktionalen Ordnung und Gliederung des fließenden und ruhenden Verkehrs sowie der Fußgängerbereiche. Darüber hinaus betreffen die Mängel und Defizite einige Gebäude, die ihrer Lage in der Ortsmitte nicht gerecht werden. Gewünscht wird auch die Aufwertung des Bereiches entlang des Starzenbaches, eines wichtigen Grünzuges im Bereich der Ortsmitte. Das ca. 40 ha große Untersuchungsgebiet umfasst die Ortsmitte sowie im engen Bezug zur Ortsmitte stehende Bereiche.
    Südlich des alten Ortskerns initiierte die NSDAP in den 1930-er Jahren die Ansiedlung der „Reichsschule der NSDAP“. Die Planung sah eine weitläufige Anlage mit Schulungs- und Unterkunftsgebäuden vor, wovon lediglich acht Sturmblockhäuser realisiert wurden die heute unter Denkmalschutz stehen und in der weiteren Entwicklung städtebaulich wie auch baulich denkmalgerecht behandelt werden müssen. In den 1950er Jahren wurde unter Einbeziehung der bestehenden Sturmblockhäuser eine Kaserne zur Unterbringung der Fernmeldeschule und Fachschule des Heeres für Elektrotechnik errichtet. Durch die Verlegung des Standorts steht ab voraussichtlich 2020 die umfassende Konversion des ca. 30 ha großen, landschaftlich und ökologisch wertvollen Areals an welches das zweite Untersuchungsgebiet darstellt. Im Besonderen sollen für das Gebiet der Konversion Untersuchungen über den Badarf an Wohn- und Arbeitsstätten und an Baulandflächen durchgeführt werden.
    Sowohl für den Untersuchungsbereich der Ortsmitte als auch der Fernmeldeschule wurden bereits erste Teile einer Vorbereitenden Untersuchung (Analysen der Untersuchungsgebiete allgemein) durchgeführt, die jedoch allenfalls als „Zwischenstand“ gewertet werden können und weiterzuführen sind.
    Die Ergebnisse der Vorbereitenden Untersuchungen sollen zusammenhängend in 2 Rahmenplänen dokumentiert werden.
    Um die Entwicklung beider Bereiche – Konversion Kaserne Fernmeldeschule und Ortsmitte – darüber hinaus im Kontext zu den Anforderungen und Bedarfen aus gesamtörtlicher Sicht gewährleisten zu können, ist ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) als belastbare Planungsgrundlage mit den zukünftigen Zielen der Gesamtentwicklung zu erstellen.
    Wichtige inhaltliche Schwerpunkte des ISEK und deren Bedeutung für die Untersuchungsgebiete sind u. a. die Entwicklung der Siedlungsstruktur und Bauflächen, die Entwicklung des Bedarfs an Wohn- und Arbeitsstätten, die Entwicklung von Natur und Landschaft, die Entwicklung von Mobilität und Verkehr und die Sicherung der Nahversorgung.
    Eine detaillierte Beschreibung der Aufgaben mit einer Übersicht der schon bearbeiteten Grundlagen liegt den Bewerbungsunterlagen bei. Ein Imagefilm der Gemeinde Feldafing ist auf der Seite www.feldafing.de (mit weiterführenden Hinweisen) veröffentlicht.
    Adresse des Bauherren DE-82340 Feldafing
    TED Dokumenten-Nr. 393703-2017

  • Anzeigentext Änderungen

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    • Deutschland-Feldafing: Stadtplanung und Landschaftsgestaltung

      2017/S 206-426108

      Berichtigung

      Bekanntmachung über Änderungen oder zusätzliche Angaben

      Dienstleistungen

      (Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 2017/S 192-393703)

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

      I.1)Name und Adressen
      Gemeinde Feldafing
      Bahnhofsplatz 1
      Feldafing
      82340
      Deutschland
      Kontaktstelle(n): Bauamt
      Telefon: +49 8157931160
      E-Mail: MTdpJ2xpa15eZzlfXmVdWl9iZ2AnXV4=
      Fax: +49 8157931123
      NUTS-Code: DE21L

      Internet-Adresse(n):

      Hauptadresse: https://www.feldafing.de

      Abschnitt II: Gegenstand

      II.1)Umfang der Beschaffung
      II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

       

      Erstellung eines ISEK für die Gemeinde Feldafing, Weiterführung und Abschluss der Vorbereitenden Untersuchungen zur Konversion der Fernmeldeschule und für den Bereich Ortsmitte.

       

      II.1.2)CPV-Code Hauptteil
      71400000
      II.1.3)Art des Auftrags
      Dienstleistungen
      II.1.4)Kurze Beschreibung:

       

      Gegenstand der Vergabe sind die Leistungen zur Erstellung eines Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) für die Gemeinde Feldafing sowie Leistungen zur Weiterführung und Abschluss der Vorbereitenden Untersuchungen gem. § 165 BauGB zur Konversion der Kaserne Fernmeldeschule sowie gem. § 141 BauGB für den Bereich Ortsmitte.

      Die Planungsleistungen Stadt- und Ortsplanung, Landschaftsplanung (mit Ökologie), Objektplanung Freianlagen, städtebaulicher und baulicher Denkmalschutz, Ökonomie, Verkehrsplanung und Moderation sollen im Zuge eines Verhandlungsverfahrens nach VgV vergeben werden.

      Die Auftragsleistungen werden stufenweise beauftragt. Leistungsbausteine und Verfahrensstufen werden, in Abhängigkeit des Ergebnisses für Teilbereiche oder auch für die Gesamtmaßnahme im Ganzen, ebenfalls stufenweise beauftragt. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.

       

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      23/10/2017
      VI.6)Referenz der ursprünglichen Bekanntmachung
      Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2017/S 192-393703

      Abschnitt VII: Änderungen

      VII.1)Zu ändernde oder zusätzliche Angaben
      VII.1.2)In der ursprünglichen Bekanntmachung zu berichtigender Text
      Abschnitt Nummer: II.2.5
      Stelle des zu berichtigenden Textes: Zuschlagskriterien
      Anstatt:

       

      Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

       

      muss es heißen:

       

      Die nachstehenden Kriterien:

      Qualitätskriterium – Name: Projektteam – Fachliche Eignung, Bearbeitung der Leistungsbereiche, zeitliche Verfügbarkeit und Präsenz vor Ort / Gewichtung: 3;

      Qualitätskriterium – Name: Aufgabenstellung und Herangehensweise an die Aufgabe / Gewichtung: 4;

      Qualitätskriterium – Name: Arbeitsweise und Methodik – Kosten, Termine, Qualitäten, Kommunikation /Gewichtung: 2;

      Qualitätskriterium – Name: Gesamteindruck der Präsentation / Gewichtung: 2;

      Kostenkriterium – Name: Honorarangebot / Gewichtung: 2.

       

      VII.2)Weitere zusätzliche Informationen:
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    • Deutschland-Feldafing: Stadtplanung und Landschaftsgestaltung

      2017/S 192-393703

      Auftragsbekanntmachung

      Dienstleistungen

      Richtlinie 2014/24/EU

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1)Name und Adressen
      Gemeinde Feldafing
      Bahnhofsplatz 1
      Feldafing
      82340
      Deutschland
      Kontaktstelle(n): Bauamt
      Telefon: +49 8157931160
      E-Mail: 
      MTJuLHFucGNjbD5kY2piX2RnbGUsYmM=
      Fax: +49 8157931123
      NUTS-Code: DE21L

      Internet-Adresse(n):

      Hauptadresse: https://www.feldafing.de

      I.2)Gemeinsame Beschaffung
      I.3)Kommunikation
      Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.landherr-wehrhahn.de
      Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
      Landherr und Wehrhahn Architektenpartnerschaft mbB
      Karlstraße 55
      München
      80333
      Deutschland
      Telefon: +49 89189396723
      E-Mail: 
      MjE3YlRcXFtYXS9bUF1TV1RhYRxmVFdhV1BXXR1TVA==
      Fax: +49 89189396729
      NUTS-Code: DE212

      Internet-Adresse(n):

      Hauptadresse: http://www.landherr-wehrhahn.de

      Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
      Gemeinde Feldafing
      Bahnhofsplatz 1
      Feldafing
      82340
      Deutschland
      Kontaktstelle(n): Bauamt
      Telefon: +49 8157931160
      E-Mail: 
      MTJuLHFucGNjbD5kY2piX2RnbGUsYmM=
      Fax: +49 8157931123
      NUTS-Code: DE21L

      Internet-Adresse(n):

      Hauptadresse: https://www.feldafing.de

      I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Kommunalbehörde
      I.5)Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung

      Abschnitt II: Gegenstand

      II.1)Umfang der Beschaffung
      II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

       

      Erstellung eines ISEK für die Gemeinde Feldafing, Weiterführung und Abschluss der Vorbereitenden Untersuchungen zur Konversion der Fernmeldeschule und für den Bereich Ortsmitte.

       

      II.1.2)CPV-Code Hauptteil
      71400000
      II.1.3)Art des Auftrags
      Dienstleistungen
      II.1.4)Kurze Beschreibung:

       

      Gegenstand der Vergabe sind die Leistungen zur Erstellung eines Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) für die Gemeinde Feldafing sowie Leistungen zur Weiterführung und Abschluss der Vorbereitenden Untersuchungen gem. § 165 BauGB zur Konversion der Kaserne Fernmeldeschule sowie gem. § 141 BauGB für den Bereich Ortsmitte.

      Die Planungsleistungen Stadt- und Ortsplanung, Landschaftsplanung (mit Ökologie), Objektplanung Freianlagen, städtebaulicher und baulicher Denkmalschutz, Ökonomie, Verkehrsplanung und Moderation sollen im Zuge eines Verhandlungsverfahrens nach VgV vergeben werden.

      Die Auftragsleistungen werden stufenweise beauftragt. Leistungsbausteine und Verfahrensstufen werden, in Abhängigkeit des Ergebnisses für Teilbereiche oder auch für die Gesamtmaßnahme im Ganzen, ebenfalls stufenweise beauftragt. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.

       

      II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
      II.1.6)Angaben zu den Losen
      Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
      II.2)Beschreibung
      II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
      II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
      71210000
      II.2.3)Erfüllungsort
      NUTS-Code: DE21L
      Hauptort der Ausführung:

       

      Erfüllungsort für die Leistungen des Auftragnehmers ist der Sitz des Auftraggebers.

       

      II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

       

      Die Gemeinde Feldafing gehört zum Landkreis Starnberg und liegt in landschaftlich sehr attraktiver Lage am Westufer des Starnberger Sees, inmitten des oberbayerischen „Fünfseenlandes“. Die Gemeinde zählt derzeit etwa 4 500 Einwohner und erstreckt sich auf einer Fläche von 914 ha.

      Die Ortsmitte von Feldafing, um die alte Pfarrkirche St. Peter und Paul und weiteren unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden, weist städtebauliche Mängel und Defizite auf. Diese betreffen vor allem den öffentlichen Raum, dem es an Verweil- und Aufenthaltsmöglichkeiten sowie an gestalterischer Qualität fehlt – auch aufgrund der unzureichenden funktionalen Ordnung und Gliederung des fließenden und ruhenden Verkehrs sowie der Fußgängerbereiche. Darüber hinaus betreffen die Mängel und Defizite einige Gebäude, die ihrer Lage in der Ortsmitte nicht gerecht werden. Gewünscht wird auch die Aufwertung des Bereiches entlang des Starzenbaches, eines wichtigen Grünzuges im Bereich der Ortsmitte. Das ca. 40 ha große Untersuchungsgebiet umfasst die Ortsmitte sowie im engen Bezug zur Ortsmitte stehende Bereiche.

      Südlich des alten Ortskerns initiierte die NSDAP in den 1930-er Jahren die Ansiedlung der „Reichsschule der NSDAP“. Die Planung sah eine weitläufige Anlage mit Schulungs- und Unterkunftsgebäuden vor, wovon lediglich acht Sturmblockhäuser realisiert wurden die heute unter Denkmalschutz stehen und in der weiteren Entwicklung städtebaulich wie auch baulich denkmalgerecht behandelt werden müssen. In den 1950er Jahren wurde unter Einbeziehung der bestehenden Sturmblockhäuser eine Kaserne zur Unterbringung der Fernmeldeschule und Fachschule des Heeres für Elektrotechnik errichtet. Durch die Verlegung des Standorts steht ab voraussichtlich 2020 die umfassende Konversion des ca. 30 ha großen, landschaftlich und ökologisch wertvollen Areals an welches das zweite Untersuchungsgebiet darstellt. Im Besonderen sollen für das Gebiet der Konversion Untersuchungen über den Badarf an Wohn- und Arbeitsstätten und an Baulandflächen durchgeführt werden.

      Sowohl für den Untersuchungsbereich der Ortsmitte als auch der Fernmeldeschule wurden bereits erste Teile einer Vorbereitenden Untersuchung (Analysen der Untersuchungsgebiete allgemein) durchgeführt, die jedoch allenfalls als „Zwischenstand“ gewertet werden können und weiterzuführen sind.

      Die Ergebnisse der Vorbereitenden Untersuchungen sollen zusammenhängend in 2 Rahmenplänen dokumentiert werden.

      Um die Entwicklung beider Bereiche – Konversion Kaserne Fernmeldeschule und Ortsmitte – darüber hinaus im Kontext zu den Anforderungen und Bedarfen aus gesamtörtlicher Sicht gewährleisten zu können, ist ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) als belastbare Planungsgrundlage mit den zukünftigen Zielen der Gesamtentwicklung zu erstellen.

      Wichtige inhaltliche Schwerpunkte des ISEK und deren Bedeutung für die Untersuchungsgebiete sind u. a. die Entwicklung der Siedlungsstruktur und Bauflächen, die Entwicklung des Bedarfs an Wohn- und Arbeitsstätten, die Entwicklung von Natur und Landschaft, die Entwicklung von Mobilität und Verkehr und die Sicherung der Nahversorgung.

      Eine detaillierte Beschreibung der Aufgaben mit einer Übersicht der schon bearbeiteten Grundlagen liegt den Bewerbungsunterlagen bei. Ein Imagefilm der Gemeinde Feldafing ist auf der Seite www.feldafing.de (mit weiterführenden Hinweisen) veröffentlicht.

       

      II.2.5)Zuschlagskriterien
      Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
      II.2.6)Geschätzter Wert
      II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
      Beginn: 01/01/2018
      Ende: 01/01/2021
      Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
      II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
      Geplante Anzahl der Bewerber: 4
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

       

      3-fach: Erfahrung in Planung und Ausführung von Referenzprojekten mit vergleichbaren Planungs- und Beratungsanforderungen;

      2-fach: Erfahrung und Qualität bei Referenzprojekte vergleichbarer Komplexität – Bereich Stadt- und Ortsplanung;

      2-fach: Erfahrung und Qualität bei Referenzprojekte vergleichbarer Komplexität – Bereich Landschaftsplanung;

      1-fach: Erfahrung und Qualität bei Referenzprojekte vergleichbarer Komplexität – Bereich Objektplanung Freianlagen;

      1-fach: Erfahrung und Qualität bei Referenzprojekte vergleichbarer Komplexität – Bereich städtebaulicher und baulicher Denkmalschutz;

      1-fach: Erfahrung und Qualität bei Referenzprojekte vergleichbarer Komplexität – Bereich Verkehrsplanung;

      1-fach: Erfahrung und Qualität bei Referenzprojekte vergleichbarer Komplexität – Bereich Ökonomie;

      1-fach: Erfahrung und Qualität bei Referenzprojekte vergleichbarer Komplexität – Bereich Moderation;

      Bei der Bewertung wird der Auftraggeber ein gewichtetes Punktesystem anwenden. In den einzelnen Kriterien werden jeweils 0-5 Punkte vergeben. Die erreichten Punkte werden mit der angegebenen Gewichtung multipliziert, die Summe ergibt die Gesamtbewertung. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach objektiver Auswahl der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird unter diesen Bewerbern die Auswahl per Los getroffen (§ 75 (6) VgV).

       

      II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
      Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
      II.2.11)Angaben zu Optionen
      Optionen: ja
      Beschreibung der Optionen:

       

      Die Gemeinde Feldafing beabsichtigt neben einer optionalen Beauftragung für eine städtebaulich-denkmalpflegerische Machbarkeitsstudie für den Bereich Ortsmitte, ggf. weitere Planungs- und Beratungsleistungen im Bereich Flächenplanung zu beauftragen, die sich im Zuge der Entwicklung der Planungsziele ergeben können. Der Umfang der Leistungen ist im Vorfeld nicht genau definierbar, sondern vom Ergebnis des Gutachtens abhängig. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der weiteren Planungs- oder Beratungsleistungen besteht nicht.

       

      II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
      II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
      II.2.14)Zusätzliche Angaben

      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

      III.1)Teilnahmebedingungen
      III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

       

      A) Eigenerklärung des Bewerbers (natürliche Personen, juristische Personen, Bewerbergemeinschaften) zur beruflichen Befähigung der für die Bereiche Stadt- und Ortsplanung sowie Landschaftsplanung Projektverantwortlichen (siehe Teilnahmeantrag). Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ und „Stadtplaner“ sowie „Landschaftsarchitekt“ für die Projektverantwortlichen gemäß dem Baukammergesetz (BauKaG) vom 9.5.2007. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der o. g. Berufsbezeichnungnach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfall die Vorgaben der Art. 2 BauKaG erfüllt sind.

       

      III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

       

      A) Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung (siehe Teilnahmeantrag). Für die Planungsleistungen ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen über mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden und über 1 000 000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das 2- fache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.

       

      III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
      Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

       

      A) Eigenerklärung zu Referenzprojekten des Bewerbers (siehe Referenzliste). Die Referenzprojekte sollen mit der gestellten Aufgabe hinsichtlich der Planungs- und Beratungsleistungen vergleichbar sein. Es werden alle Referenzprojekte gewertet deren Urheberschaft und / oder Projektbearbeitung (Projektverantwortung / Projektleitung) den sich bewerbenden Personen zuzurechnen ist und deren Projektbearbeitung im Jahr 2007 oder später erfolgt ist. Für die Referenzprojekte sind jeweils die im Formblatt „Referenzliste“ abgefragten Angaben zu machen. Bei Referenzprojekten, deren Urheberschaft bei anderen liegt, sind die Urheber und der Anteil der eigenen Leistung anzugeben. Bewerber- / Bietergemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistungen erbracht hat.

      b) Präsentation von max. 7 Referenzprojekten aus der Referenzliste. Die Referenzprojekte sind auf insgesamt max. 14 Seiten DIN-A4 (einseitig) in Form von Texten, Fotos, Zeichnungen aussagekräftig darzustellen. Aus der Präsentation sollen die Leistungen, Fachkunde und Kompetenzen insbesondere im Hinblick auf die angegebenen Eignungskriterien erkennbar sein. Dabei soll aus jedem Teilbereich (Stadt- und Ortsplanung, Landschaftsplanung, Freianlagenplanung, städtebaulicher und baulicher Denkmalschutz, Ökonomie, Verkehrsplanung und Moderation) mindestens ein Referenzprojekt vorgestellt werden.

      d) Eigenerklärung zur beabsichtigten Weitervergabe von Teilleistungen: Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, die vergeben werden sollen, zu benennen (siehe Anlage Erklärung zu Nachunternehmen). Die Nachunternehmen legen eine eigene Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) vor. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Nachunternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.

      e) Eigenerklärung zur Eignungsleihe: Will der Bewerber für den Nachweis der erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, so hat er diese Unternehmen und die Leistungsteile, welche in Anspruch genommen werden sollen, zu benennen (siehe Anlage Erklärung zur Eignungsleihe). Die Unternehmen legen eine eigene EEE vor. Bei der Prüfung der Eignung des Bewerbers werden Leistungen der Eignungsleihe nur in dem Umfang und für die Bereiche der beabsichtigten Leistungsübertragung bewertet. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.

       

      Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

       

      Siehe II.2.9) dieser Bekanntmachung.

       

      III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
      III.2)Bedingungen für den Auftrag
      III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
      Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

       

      Siehe III.1.1) dieser Bekanntmachung.

       

      III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

       

      A) Eigenerklärung des Bewerbers zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 42 (1) und (2) VgV (siehe EEE).

      b) Grundlage für die Beauftragung wird das Vertragsmuster der Auftraggeberin. Die dort formulierten vertraglichen Vereinbarungen sind als Vorschlag der Auftraggeberin zu verstehen.

       

      III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
      Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1)Beschreibung
      IV.1.1)Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren
      IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
      IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
      IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
      IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
      IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
      IV.2)Verwaltungsangaben
      IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
      IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
      Tag: 17/11/2017
      Ortszeit: 14:00
      IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
      IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
      Deutsch
      IV.2.6)Bindefrist des Angebots
      Laufzeit in Monaten: 6 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)
      IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
      Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
      VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
      VI.3)Zusätzliche Angaben:

       

      A) Mit den Bewerbungsunterlagen sind der „Teilnahmeantrag“ und die Eigenerklärung(en) (EEE) ausgefüllt und unterschrieben einzureichen;

      b) Die Anträge auf Teilnahme sind im verschlossenen Umschlag mit deutlichem Hinweis (Aufkleber auf dem Umschlag) auf das betreffende VgV-Verfahren bei der angegebenen Stelle auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Als Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle;

      c) Formlose Bewerbungen und nicht fristgerecht eingegangene Bewerbungen führen zum Ausschluss. Nicht eingereichte sowie nicht rechtskräftig unterschriebene Teilnahmeanträge und Eigenerklärungen (EEE) führen ebenfalls zum Ausschluss der Bewerbung;

      d) Bewerbungen sind in Papierform, möglichst als lose Blätter einzureichen. Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht;

      e) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben;

      f) Die Nachforderung folgender Unterlagen im Verfahrensverlauf wird vorbehalten: Bescheinigung öffentlicher und privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte sowie weitere Nachweise zu den Erklärungen in den Bewerbungsunterlagen;

      g) Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen;

      h) Hinweis zu Bewerbergemeinschaften: Der Auftrag kann an Einzelunternehmen oder an Bewerber- /Bietergemeinschaften vergeben werden, denen Fachleute aus den Bereichen Architektur bzw. Stadtplanung, Landschafts- und Freianlagenplanung, Denkmalschutz, Ökonomie, Verkehrsplanung und Moderation angehören müssen. Bewerber- / Bietergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag die von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Anlage „Erklärung Bewerber- / Bietergemeinschaft“) abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Alle Mitglieder einer Bewerber- /Bietergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch. Bewerber- / Bietergemeinschaften füllen einen gemeinsamen Teilnahmeantrag aus und legen eine gemeinsame Referenzliste vor. Alle Mitglieder einer Bewerber- / Bietergemeinschaft geben eine separate Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) ab. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerber- / Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerber- / Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren.

       

      VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
      VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
      Maximilianstraße 39
      München
      80538
      Deutschland
      Telefon: +49 8921762411
      E-Mail: 
      MjE3ZVRhVlBRVFpQXFxUYR1iZFRTUVBoVGFdL2FUVhxeUR1RUGhUYV0dU1Q=
      Fax: +49 8921762847

      Internet-Adresse:http://regierung.oberbayern.bayern.de

      VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
      VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

       

      Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt voraus, dass der geltend gemachte Vergabeverstoß spätestens 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurde (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).

       

      VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
      Gemeinde Feldafing
      Bahnhofsplatz 1
      Feldafing
      82340
      Deutschland

      Internet-Adresse:https://www.feldafing.de/

      VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      04/10/2017
    © European Union, http://ted.europa.eu
  • Gewährleistung

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