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  • DE-04103 Leipzig
  • 09/2023
  • Ergebnis
  • (ID 2-500636)

Ersatzneubau Multifunktionsgebäude Kita Nordstraße in Leipzig


 
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    Entscheidung 13.09.2023 Entscheidung
    Verfahren Nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RPW
    Teilnehmer Gewünschte Teilnehmerzahl: min. 6 - max. 10
    Gebäudetyp Kindergärten, Vorschulen / Büro-, Verwaltungsbauten
    Art der Leistung Objektplanung Gebäude / Objektplanung Freianlagen
    Sprache Deutsch
    Preisgelder/Honorare 80.000 EUR inkl. USt.
    Auslober/Bauherr LESG Gesellschaft der Stadt Leipzig zur Erschließung, Entwicklung und Sanierung von, Baugebieten mbH, Leipzig (DE)
    Betreuer |u|m|s| STADTSTRATEGIEN, Leipzig (DE)
    Preisrichter Dr. Carlo Becker, Carola Schäfers, Prof. Jörg Springer [Vorsitz], Dr. Brigitta Ziegenbein , Thomas Dienberg, Sebastian Pfeiffer
    Aufgabe
    Gegenstand des Wettbewerbes ist der Bau eines Multifunktionsgebäudekomplexes, welcher Raum für zwei Kindertagesstätten, einen Bereich für Hilfen zur Erziehung und Büroflächen für die Leipziger Stadtverwaltung schaffen soll.
    Das Wettbewerbsgebiet zeichnet sich durch seine zentrale Lage und gute Erschließung aus. Der Leipziger Zoo befindet sich in ca. 200m Entfernung, westlich des Wettbewerbsgebietes und die Leipziger Innenstadt ist in ca. 600m Entfernung Richtung Süden zu erreichen.
    Als Teil der gründerzeitlich geprägten Leipziger Nordvorstadt liegt das Wettbewerbsgebiet im Geltungsbereich der Erhaltungssatzung für das Gebiet "Leipzig- Innenstadt" (vom 12.01.2002, geändert durch Beschluss-Nr.: RBV-2155/14 [Erweiterung I]). Das Areal selbst umfasst die südliche Hälfte eines gründerzeitlichen Blockareals und erstreckt sich in Ost-West-Richtung von der Nordstraße bis zur Pfaffendorfer Straße. Die südliche Grenze wird von der Ernst-Pinkert-Straße markiert. Der nördliche Abschluss des Gründerzeitblocks wird durch eine geschlossene Blockrandbebauung mit grünem Innenhof gebildet.
    Auf dem zu beplanenden Grundstück steht zurzeit eine Kindertageeinrichtung "Kindertagesstätte am Zoo" aus dem Jahr 1969 mit südlich und westlich angrenzender Freifläche inkl. altem Baumbestand. Das Bestandsgebäude der Kindertagesstätte Nordstraße 43 wurde in monolithischer Bauweise errichtet. Der Baukörper, mit einer Grundfläche von 736 m2, verläuft parallel zur Ernst-Pinkert-Straße und ist mittig auf der östlichen Hälfte des insgesamt 4.689 m2 großen Grundstückes angeordnet. Das Bestandsgebäude der KiTa weist jedoch zahlreiche Mängel auf. Die Gebäudehülle, technische Anlagen sowie Sanitär- und Elektroinstallationen sind flächendeckend sanierungsbedürftig.
    Ebenso werden die heutigen Anforderungen an den Wärmeschutz, an die Energieeffizienz, an den Brandschutz, an den Schallschutz sowie an die Barrierefreiheit nicht erfüllt. Aus diesen Gründen ist der Abriss des Gebäudes geplant. Die KiTa-Nutzung wird zukünftig, nach einer Interimslösung, Teil des geplanten Multifunktionsgebäudekomplexes.
    Der geplante Realisierungswettbewerb soll qualitativ hochwertige architektonisch-städtebauliche sowie landschafts-/und freiraumplanerische Ansätze für die Umsetzung eines Multifunktionsgebäudekomplexes mit zwei Kindertagesstätten, einer Wohngruppe und Büroräumen für die Leipziger Stadtverwaltung sowie den dazugehörigen Freiräumen liefern. Mögliche Nutzungssynergien und eine mögliche spätere Umnutzung sind auszuloten bzw. mitzudenken.
    Für die Bearbeitung des Wettbewerbes ist ein Zeitraum von ca. 13 Wochen vorgesehen.
    Leistungsumfang

    Art des Wettbewerbs
    Das Verfahren wird als nicht offener Realisierungswettbewerb für interdisziplinäre Planungsteams der Fachrichtungen Architektur und Landschafts-/Freiraumplanung mit vorgeschaltetem EU-weit ausgeschriebenen Teilnahmewettbewerb und nachgelagertem VgV-Verfahren durchgeführt.
    Das Verfahren ist anonym - die Verfasser der Wettbewerbsarbeiten bleiben bis zum Abschluss der Preisgerichtssitzung anonym.
    Die Kommunikation und Wettbewerbssprache ist deutsch.
    Das Preisgericht lässt alle Wettbewerbsarbeiten zur Beurteilung zu, die
    • fristgerecht eingegangen sind,
    • den formalen Bedingungen der Auslobung entsprechen,
    • keinen absichtlichen Verstoß gegen den Grundsatz der Anonymität erkennen lassen,
    • in wesentlichen Teilen dem geforderten Leistungsumfang entsprechen.
    Beurteilungskriterien
    • Einbindung in den stadträumlichen/städtebaulichen Kontext
    • Gestaltung und Qualität des architektonischen Ausdrucks, Gliederung und Maßstäblichkeit sowie Fassadengestaltung
    • Gestaltung und Qualität der Außenanlagen
    • Erfüllung des Raumprogramms
    • Funktionalität der Gebäudelösung (Zuordnung und Synergien von Nutzungen), Erschließung und Flexibilität
    • Nutzerkomfort und Gesundheit, Atmosphäre
    • Wirtschaftlichkeit
    • Ressourcen und Energie
    • Realisierbarkeit/Genehmigungsfähigkeit
    Ausstellung Die Wettbewerbsarbeiten werden in der unteren Wandelhalle des Neuen Rathauses der Stadt Leipzig noch bis zum 29. September ausgestellt.
    Adresse des Bauherren DE-04103 Leipzig
    TED Dokumenten-Nr. 134101-2023
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    • Deutschland-Leipzig: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

      2023/S 046-134101

      Auftragsbekanntmachung

      Dienstleistungen

      Rechtsgrundlage:
      Richtlinie 2014/24/EU

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1)Name und Adressen
      Offizielle Bezeichnung: LESG Gesellschaft der Stadt Leipzig zur Erschließung, Entwicklung und Sanierung von Baugebieten mbH
      Postanschrift: Salomonstraße 21
      Ort: Leipzig
      NUTS-Code: DED51 Leipzig, Kreisfreie Stadt
      Postleitzahl: 04103
      Land: Deutschland
      Kontaktstelle(n): LESG Gesellschaft der Stadt Leipzig zur Erschließung, Entwicklung und Sanierung von Baugebieten mbH
      E-Mail: MjE0aFdkWVNUV2VmV15eVzJeV2VZIFZX
      Telefon: +49 341/9927755
      Internet-Adresse(n):
      Hauptadresse: https://www.lesg-leipzig.de
      I.3)Kommunikation
      Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-18698329888-3f1921540b370ea
      Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
      Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.evergabe.de
      Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
      I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
      Andere: GmbH
      I.5)Haupttätigkeit(en)
      Andere Tätigkeit: Projektentwicklung

      Abschnitt II: Gegenstand

      II.1)Umfang der Beschaffung
      II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

      Nichtoffener Planungswettbewerb nach RPW 2013-Ersatzneubau Multifunktionsgebäudekomplex Nord

      Referenznummer der Bekanntmachung: 107.03.02
      II.1.2)CPV-Code Hauptteil
      71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
      II.1.3)Art des Auftrags
      Dienstleistungen
      II.1.4)Kurze Beschreibung:

      Nichtoffener interdisziplinärer Planungswettbewerb nach RPW 2013 nach §71 Abs. 3 VgV

      Ersatzneubau Multifunktionsgebäudekomplex Kita Nordstrasse in 04105 Leipzig

      II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
      II.1.6)Angaben zu den Losen
      Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
      II.2)Beschreibung
      II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
      71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
      71420000 Landschaftsgestaltung
      II.2.3)Erfüllungsort
      NUTS-Code: DED51 Leipzig, Kreisfreie Stadt
      Hauptort der Ausführung:

      Nordstrasse in 04105 Leipzig

      II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

      Objektplanung Gebäude und Freianlagenplanung

      Gegenstand des Wettbewerbes ist der Bau eines Multifunktionsgebäudekomplexes,

      welcher Raum für zwei Kindertagesstätten, einen Bereich für Hilfen zur

      Erziehung und Büroflächen für die Leipziger Stadtverwaltung schaffen soll.

      Auswahlverfahren Teilnahmewettbewerb:

      Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden aus der Gesamtzahl der Bewerbungen maximal zehn interdisziplinäre Teams ausgewählt. Die Auswahl erfolgt anhand folgender Kriterien:

      • Fristgerechte und vollständige Abgabe der Bewerbungsunterlagen bis zum 03.04.2023 12:00 Uhr über die Vergabeplattform evergabe Plattform (digital).

      •Teilnahmeantrag mit Unterschrift.

      •Liste und Präsentation der Referenzprojekte (vgl. Anlage 01 zum Teilnahmeantrag)

      •Nachweis der interdisziplinären Zusammensetzung des sich bewerbenden Teams unter Einbeziehung der Fachrichtungen Architektur und Land-schafts- und Freiraumplanung durch Erklärung zur Zusammenarbeit von Bewerbern (vgl. Anlage 02 zum Teilnahmeantrag - Erklärung Bewerbergemeinschaft) bzw. Erklärung Unteraufträge/Eignungsleihe (vgl. Anlage 03 zum Teilnahmeantrag), unterschrieben.

      •Für die Fachrichtungen Architektur und Landschafts-/Freiraumplanung ist die Berechtigung zur Führung der genannten Berufsbezeichnungen nachzuweisen, durch eine entsprechende Bescheinigung einer Architektenkammer der Bundesrepublik Deutschland bzw. ein vergleichbares Dokument aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Union (für jede/-n Projektverantwortliche/-n)

      •Kopie Handelsregisterauszug oder Partnerschaftsregisterauszug (falls vorhanden)

      •Darstellung des vorgesehenen Projektteams unter namentlicher Nennung der Teammitglieder, einschließlich Angaben zur Berufserfahrung (vgl. Teilnahmeantrag und Anlagen zum Teilnahmeantrag).

      •Beiblatt zur Berufshaftpflichtversicherung (vgl. Anlage 04 zum Teilnahmeantrag), ausgefüllt und unterschrieben.

      •Eigenerklärung, ausgefüllt und unterschrieben (vgl. Anlage 05 zum Teilnahmeantrag)

      Kriterium 1 - technische Leistungsfähigkeit (60% Gewichtung)

      Kriterium 2 - wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (40% Gewichtung)

      Siehe Bewertungsmatrix

      Teilnahmeantrag:

      Das Formular für den Teilnahmeantrag ist als Teil der Verfahrensunterlagen über die evergabe Plattform abrufbar. Es ist zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen. Geforderte Nachweise/Erklärungen sind beizufügen. Formlose Bewerbungen und nicht fristgerecht eingegangene Teilnahmeanträge führen zum Ausschluss der Bewerbung.

      Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften.

      Baukostenannahme:

      Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie (2019, inkl. 3 % Kostensteigerung) wurde auf Grundlage der DIN 276 und unter Berücksichtigung der Kostenkennwerte des BKI 2021 Mitte (mittlerer bis hoher Standard) eine Kostenermittlung durchgeführt. Dementsprechend wird ein Gesamtkostenrahmen für die Realisierung des Multifunktionskomplexes von ca. 20 Mio. EUR (brutto) angenommen. Darin enthalten sind folgende Kostengruppen brutto:

      • ca. 11,5 Mio. EUR (KG 300 Gebäudekosten)

      • ca. 3,3 Mio. EUR (KG 400 Haustechnik)

      • ca. 690.000 EUR (KG 500 Außenanlagen)

      In Bezug auf die Neubauplanung sind im Wettbewerbsentwurf die anzuwendenden technischen Regelwerke mit ihren Anforderungen an den Brandschutz, das barrierefreie Bauen sowie die Vorgaben der Sächsischen Bauordnung (SächsBO) einzuhalten. Außerdem sind die Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR) sowie die Baulichen Standards der Stadt Leipzig zu beachten.

      Wettbewerbsbetreuung:

      u/m/s

      Stadtstrategien

      Leibnitzstr. 15

      04105 Leipzig

      Wettbewerbsbedingungen:

      Der Durchführung dieses Wettbewerbs liegt die Richtlinie für Planungswettbewerbe RPW 2013 zugrunde, soweit in der Auslobung nichts ausdrücklich Anderes festgelegt ist. Die Auslobung ist für die Ausloberin, die Teilnehmer sowie alle anderen am Wettbewerb beteiligten verbindlich. Sie erkennen durch ihre Mitwirkung am Verfahren den Inhalt dieser Auslobung als verbindlich an.

      An der Vorbereitung und Auslobung dieses Wettbewerbs hat die Architektenkammer Sachsen beratend mitgewirkt. Die Registrierung bei der Architektenkammer Sachsen ist angefragt.

      Gegenstand des Wettbewerbs:

      Gegenstand des Wettbewerbes ist der Bau eines Multifunktionsgebäudekomplexes,

      welcher Raum für zwei Kindertagesstätten, einen Bereich für Hilfen zur

      Erziehung und Büroflächen für die Leipziger Stadtverwaltung schaffen soll.

      Das Wettbewerbsgebiet zeichnet sich durch seine zentrale Lage und gute Erschließung aus. Der Leipziger Zoo befindet sich in ca. 200m Entfernung, westlich

      des Wettbewerbsgebietes und die Leipziger Innenstadt ist in ca. 600m

      Entfernung Richtung Süden zu erreichen.

      Als Teil der gründerzeitlich geprägten Leipziger Nordvorstadt liegt das Wettbewerbsgebiet im Geltungsbereich der Erhaltungssatzung für das Gebiet "Leipzig- Innenstadt" (vom 12.01.2002, geändert durch Beschluss-Nr.: RBV-2155/14

      [Erweiterung I]). Das Areal selbst umfasst die südliche Hälfte eines gründerzeitlichen

      Blockareals und erstreckt sich in Ost-West-Richtung von der Nordstraße

      bis zur Pfaffendorfer Straße. Die südliche Grenze wird von der Ernst-

      Pinkert-Straße markiert. Der nördliche Abschluss des Gründerzeitblocks wird

      durch eine geschlossene Blockrandbebauung mit grünem Innenhof gebildet.

      Auf dem zu beplanenden Grundstück steht zurzeit eine Kindertageeinrichtung

      "Kindertagesstätte am Zoo" aus dem Jahr 1969 mit südlich und westlich

      angrenzender Freifläche inkl. altem Baumbestand. Das Bestandsgebäude

      der Kindertagesstätte Nordstraße 43 wurde in monolithischer Bauweise

      errichtet. Der Baukörper, mit einer Grundfläche von 736 m2, verläuft parallel

      zur Ernst-Pinkert-Straße und ist mittig auf der östlichen Hälfte des insgesamt

      4.689 m2 großen Grundstückes angeordnet. Das Bestandsgebäude der KiTa

      weist jedoch zahlreiche Mängel auf. Die Gebäudehülle, technische Anlagen

      sowie Sanitär- und Elektroinstallationen sind flächendeckend sanierungsbedürftig.

      Ebenso werden die heutigen Anforderungen an den Wärmeschutz, an

      die Energieeffizienz, an den Brandschutz, an den Schallschutz sowie an die

      Barrierefreiheit nicht erfüllt. Aus diesen Gründen ist der Abriss des Gebäudes

      geplant. Die KiTa-Nutzung wird zukünftig, nach einer Interimslösung, Teil des

      geplanten Multifunktionsgebäudekomplexes.

      Der geplante Realisierungswettbewerb soll qualitativ hochwertige architektonisch-

      städtebauliche sowie landschafts-/und freiraumplanerische Ansätze für

      die Umsetzung eines Multifunktionsgebäudekomplexes mit zwei Kindertagesstätten,

      einer Wohngruppe und Büroräumen für die Leipziger Stadtverwaltung

      sowie den dazugehörigen Freiräumen liefern. Mögliche Nutzungssynergien

      und eine mögliche spätere Umnutzung sind auszuloten bzw. mitzudenken.

      Für die Bearbeitung des Wettbewerbes ist ein Zeitraum von ca. 13 Wochen vorgesehen.

      Art des Wettbewerbs

      Das Verfahren wird als nicht offener Realisierungswettbewerb für interdisziplinäre Planungsteams der Fachrichtungen Architektur und Landschafts-/Freiraumplanung mit vorgeschaltetem EU-weit ausgeschriebenen Teilnahmewettbewerb und nachgelagertem VgV-Verfahren durchgeführt.

      Das Verfahren ist anonym - die Verfasser der Wettbewerbsarbeiten bleiben bis zum Abschluss der Preisgerichtssitzung anonym.

      Die Kommunikation und Wettbewerbssprache ist deutsch.

      Die Kommunikation mit den Wettbewerbsteilnehmern erfolgt per E-Mail.

      Preisgericht

      Die Wettbewerbsarbeiten werden durch ein von der Auslober/-in berufenes Preisgericht beurteilt. Das Preisgericht wurde in folgender Zusammensetzung (in alphabetischer Reihenfolge), vor der endgültigen Abfassung der Auslobung, gebildet.

      Änderungen vorbehalten

      Fachpreisrichter*innen (5) + Stellvertreter*in

      • Prof. Jörg Springer, Springer Architekten, Berlin

      • Judith Burgerova, 03 Arch. GmbH, München

      • Canan Rohde-Can, Rohdecan Architekten GmbH, Dresden

      • Carola Schäfers, Carola Schäfers Architekten BDA

      • Dr. Carlo Becker, BGMR, Berlin

      • Prof. Barbara Hutter, Hutterreimann Landschaftsarchitektur, Berlin

      • Sebastian Pfeiffer, LESG Leipzig

      • Uwe Steudten, LESG Leipzig (Vertretung)

      • Thomas Dienberg, Baubürgermeister Stadt Leipzig

      • Dr. Brigitta Ziegenbein, Leitung Stadtplanungsamt

      Sachpreisrichter*innen (4) + Stellvertreter*in

      • Vicky Felthaus, Beigeordnete für Jugend, Schule und Demokratie, Stadt Leipzig

      • Peter Hirschmann, Amt für Schule, Stadt Leipzig

      • Frau Wichmann, Amt für Schule, Stadt Leipzig

      • Heiner Neu, Stadtplanungsamt Leipzig

      • Nora Gitter, Stadtplanungsamt Leipzig

      • Vertreter/-in FA Stadtentwicklung + Bau

      • Vertreter/-in Stadtbezirksbeirat

      Sachverständige:

      Vertreter/-in Kita-Leitung Kita Nordstraße

      • Vertreter/-in Referat für Verwaltungsunterbringung

      • Vertreter/-in Amt für Jugend und Familie (Trägerschaft HzE)

      • Vertreter/-in Amt für Jugend und Familie (Trägerschaft Kita)

      • Vertreter, Untere Bauaufsicht II

      • Vertreter, LESG mbH

      • Silke Weidner, Tanja Korzer IuImIsI STADTSTRATEGIEN (Vorprüfung)

      Zulassung und Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten:

      Zulassung

      Das Preisgericht lässt alle Wettbewerbsarbeiten zur Beurteilung zu, die

      • fristgerecht eingegangen sind,

      • den formalen Bedingungen der Auslobung entsprechen,

      • keinen absichtlichen Verstoß gegen den Grundsatz der Anonymität erkennen lassen,

      • in wesentlichen Teilen dem geforderten Leistungsumfang entsprechen.

      Beurteilungskriterien

      • Einbindung in den stadträumlichen/städtebaulichen Kontext

      • Gestaltung und Qualität des architektonischen Ausdrucks, Gliederung und Maßstäblichkeit sowie Fassadengestaltung

      • Gestaltung und Qualität der Außenanlagen

      • Erfüllung des Raumprogramms

      • Funktionalität der Gebäudelösung (Zuordnung und Synergien von Nutzungen), Erschließung und Flexibilität

      • Nutzerkomfort und Gesundheit, Atmosphäre

      • Wirtschaftlichkeit

      • Ressourcen und Energie

      • Realisierbarkeit/Genehmigungsfähigkeit

      Rückfragen Kolloquium während des Wettbewerbs:

      Rückfragen Kolloquium mit Vor-Ort-Besichtigung

      KW 20./ 21. Termin wird noch bekannt gegeben

      II.2.5)Zuschlagskriterien
      Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
      II.2.6)Geschätzter Wert
      II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
      Beginn: 04/12/2023
      Ende: 30/04/2025
      Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
      II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
      Geplante Mindestzahl: 6
      Höchstzahl: 10
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

      Der Auftraggeber will mit mindestens 6 und maximal 10 Bewerbern den Planungswettbewerb durchführen.

      Bewerber dürfen sich nicht mehrfach bewerben. Das gilt auch für Bewerbungen in Bewerbergemeinschaften sowie für Niederlassungen des Bewerbers, auch wenn sie wirtschaftlich unabhängig sind.

      Ein Verstoß gegen diese Vorgabe führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.

      Kriterium 1 - technische Leistungsfähigkeit (60% Gewichtung)

      • Nachweis der gestalterisch-konzeptionellen Qualifikation sowie der Planungserfahrung des sich bewerbenden Teams durch max. drei vergleichbare Projekte (durchschnittliche Planungsanforderungen, Honorarzone III bzw. Honorarzone II). Für die Fachrichtung Hochbau muss mindestens ein Projekt eine geplante und/oder umgesetzte Kindertagestätte (bis mind. LP 4) sein. Zwei weitere Referenzprojekte können geplante und nichtrealisierte Projekte aus den Bereichen Wohnungsbau oder Öffentliche Bauten (mind. bis LP 4) sein. Eine Referenz muss ein geplantes und/oder umgesetztes Projekt der Landschafts- und Freiraumplanung zeigen.

      • Die Referenzen sind mit den Bezeichnungen Referenz R/1 bis R/3 zu kennzeichnen und sollten folgende Angaben enthalten (siehe. Anlage 01 zum Teilnahmeantrag):

      - Zusätzlich zu den Angaben im Teilnahmeantrag sind die einzelnen Referenzen (pro Referenz max. drei DIN A4-Seiten) durch weitere Informationen zu untersetzen (in Form von Text, Fotos, Zeichnungen, z. B. Grundrisse).

      •Die Referenzprojekte sollten nicht älter als 10 Jahre sein und die Projekterfahrung in Bezug auf:

      -die Planungsaufgabe Kindergarten bzw. vergleichbare Bauaufgaben der Honorarzo-ne III inkl. klimagerechten und ressourcenschonenden Lösungsansätzen sowie

      Aufgaben im Bereich Landschaftsarchitektur/ Landschaftsplanung einschließlich

      ökologischer Anforderungen nachweisen.

      • Die Bewertung erfolgt quantitativ auf Basis folgender Kriterien für jedes Referenzprojekt. Für ein geplantes Projekt (bis mind. LP 4) wird 1 Punkt vergeben. Ein gebautes Projekt erzielt 2 Punkte. 3 Punkte können erreicht werden, wenn es sich bei der Referenz um ein öffentliches, gebautes Gebäude handelt (vgl. Bewertungskriterien siehe Anlage 07 zum Teilnahmeantrag).

      •Darstellung von Wettbewerbserfolgen: Preise bzw. Anerkennungen in Realisierungs-wettbewerben / Gutachterverfahren o. ä. mit vergleichbaren Aufgabenstellungen. Die Bewertung erfolgt nach dem Grad der Prämierung (Preise, Anerkennung, vgl. Bewertungskriterien siehe Anlage 07 zum Teilnahmeantrag).

      Kriterium 2 - wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (40% Gewichtung)

      Nachweis der Leistungsfähigkeit des sich bewerbenden Teams anhand des ver-fügbaren Fachpersonals in den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäfts-jahren (2020/ 2021/ 2022). Es wird eine Mindestanzahl von 6 Mitarbeiter/-innen erwartet (vgl. Eigenerklärung). Es muss mind. 1 Mitarbeiter/-in ggf. durch die Kooperation mit einem/einer Landschafts-/ Freiraumplaner/-in nachgewiesen werden. Mindestens vier Mitarbeiter/-innen müssen nachgewiesene Architekt/-innen sein (vgl. Teilnahmeantrag). Die Bildung einer Bewerbergemeinschaft oder eine Eignungsleihe (vgl. Teilnahmeantrag und Anlagen zum Teilnahmeantrag) ist ggf. erforderlich.

      Zur Gewährleistung von Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Nachprüfbarkeit wird das Auswahlverfahren dokumentiert.

      Die Bewertung der Nachweise und Referenzen erfolgt nach Punktesystem und Wichtung. Die Kriterien dienen der Differenzierung des Teilnehmer/-innenkreises bei einer großen Teilnehmendenzahl. Ausgewählt werden die Teams mit der höchsten Punktezahl im Ranking.

      Bei gleicher Punktezahl erfolgt die Auswahl durch Losentscheid.

      Es werden drei Nachrückerteams bestimmt.

      II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
      Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
      II.2.11)Angaben zu Optionen
      Optionen: ja
      Beschreibung der Optionen:

      Leistungsphasen 5-9

      Ein Anspruch auf Beauftragung besteht nicht.

      II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
      II.2.14)Zusätzliche Angaben

      Prämierung der Wettbewerbsarbeiten:

      Die Wettbewerbssumme beträgt insgesamt 80.000 EUR inkl. aller Nebenkosten und der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Den ausgewählten Teilnehmern wird eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 3.500 EUR gezahlt.

      Für den Wettbewerb sind folgende Preisgelder vorgesehen:

      1. Preis (50 %) 22.500,00 EUR

      2. Preis (30 %) 13.500,00 EUR

      3. Preis (20%) 9.000,00 EUR

      Bei einer geringeren Anzahl der abgegeben Wettbewerbsarbeiten vergrößert sich die Preisgeldsumme pro Preisträger. Das Preisgericht kann einstimmig unter Beibehaltung der Gesamtsumme eine andere Verteilung der Preisgelder beschließen. Darüber hinaus erfolgt keine weitere Kostenerstattung.

      Maßgebliche Rechtsgrundlagen

      Die Wettbewerbsarbeiten sind unter Beachtung aller bau- und planungsrechtlichen Vorschriften und einschlägigen Gesetze, Normen und Regelwerke der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen sowie dem Stand der Technik anzufertigen.

      Abschluss des Wettbewerbs

      Bekanntmachung des Ergebnisses

      Nach einer fachlichen Vorprüfung findet voraussichtlich am 13. September 2023 die Preisgerichtssitzung statt. Die Wettbewerbsteilnehmer werden zeitnah nach Beendigung der Preisgerichtssitzung über das Ergebnis informiert.

      Die Wettbewerbsteilnehmer/-innen können Verstöße gegen das in der Auslobung festgelegte Verfahren oder das Preisgerichtsverfahren gegenüber dem Auslober rügen. Die Rüge muss innerhalb von 10 Tagen nach Zugang des jeweiligen Preisgerichtsprotokolls beim Auslober eingehen. Der Auslober trifft seine Feststellungen im Benehmen mit dem zuständigen Wettbewerbsausschuss. Einsprüche gegen die vom Preisgericht beschlossene Rangfolge sind nicht möglich.

      Die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten findet im Anschluss an die Preisgerichtssitzung statt. Ausstellungsort und Öffnungszeiten werden rechtzeitig bekannt gegeben.

      Mit Veröffentlichung dieser Ausschreibung auf evergabe, sind die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb hinterlegt und zum Download bereitgestellt.

      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

      III.1)Teilnahmebedingungen
      III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

      Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten ansässige natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortliche/-r zur Führung der Berufsbezeichnung (Architekt/-in, Stadtplaner/-in, Landschaftsarchitekt/-in, Landschafts-/Freiraumplaner/-in) befugt ist. Ist die Berufsbezeichnung am jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als (Architekt/-in, Stadtplaner/-in, Landschaftsarchitekt/-in, Landschafts-/Freiraumplaner/-in, Ingenieur/-in) wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richt-linie 2013/55/EU entspricht.

      III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

      keine Ausschlussgründe nach § 123 +124 GWB

      Der Bewerber muss eine Eigenerklärung abgeben, dass Ausschlussgründe nach § 123 GWB und § 124 GWB nicht vorliegen. Bei Bewerbergemeinschaften kann die Eigenerklärung vom bevollmächtigten Vertreter für die gesamte Bewerbergemeinschaft abgegeben werden. Der Auftraggeber behält sich vor, im weiteren Verlauf des Verfahrens eine Abfrage beim Wettbewerbsregister für eine entsprechende Auskunft zu tätigen.

      Der Bewerber muss den Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von je 3 Mio. € für Personenschäden und 5 Mio € für Sach- und Vermögensschäden führen (z.B. durch Vorlage der Kopie der Versicherungsurkunde). Bei Bewerbergemeinschaften ist das für jedes Mitglied erforderlich.

      Besteht momentan eine Berufshaftpflicht mit einer geringeren Deckungssumme, muss eine Bereitschaftserklärung beigefügt werden, dass im Auftragsfall die Deckungssummen wie gefordert angepasst werden.

      Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

      Es wird eine Mindestanzahl von 6 Mitarbeiter/-innen erwartet (vgl. Eigenerklärung). Es muss mind. 1 Mitarbeiter/-in ggf. durch die Kooperation mit einem/einer Landschafts-/Freiraumplaner/-in nachgewiesen werden. Mindestens vier Mitarbeiter/-innen müssen nach-gewiesene Architekt/-innen sein.

      Nachweis der mindestens 5-jährigen Berufserfahrung des Bevollmächtigten Vertreters der Bewerbergemeinschaft durch Kopie des Studiennachweises

      III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
      Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

      Benennung von 3 vergleichbaren Referenzobjekten, welche nicht älter als 10 Jahre sein sollten.

      siehe II2.9 und III 1.1

      Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

      Mindeststandart:

      Mindestanforderung an die Referenzen

      - Für die Fachrichtung Hochbau muss mindestens ein Projekt eine geplante und/oder umgesetzte Kindertagestätte (bis mind. LP 4) sein.

      - Eine Referenz muss ein geplantes und/oder umgesetztes Projekt der Landschafts- und Freiraumplanung zeigen.

      Sollten die Mindestanforderungen nicht erfüllt sein, wird der Teilnahmeantrag nicht gewertet.

      Ein Anspruch auf Teilnahme am Planungswettbewerb besteht nicht.

      III.2)Bedingungen für den Auftrag
      III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
      Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

      siehe III.1.1

      III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

      falls zutreffend: Bewerbergemeinschaftserklärung

      Eine Bewerbergemeinschaft muss eine Bewerbergemeinschaftserklärung mit Benennung des bevollmächtigten Vertreters vorlegen. Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften müssen zwar keine spezielle Rechtsform aufweisen. Eine Bewerbergemeinschaft besteht im Fall einer Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort. Sie muss sich jedoch im Fall einer Zuschlagserteilung als gesamtschuldnerisch haftende Gesellschaft bürgerlichen Rechts mit bevollmächtigtem Vertreter organisieren.

      III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
      Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1)Beschreibung
      IV.1.1)Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren
      IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
      IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
      Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
      IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
      IV.2)Verwaltungsangaben
      IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
      Tag: 03/04/2023
      Ortszeit: 12:00
      IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
      Tag: 24/04/2023
      IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
      Deutsch
      IV.2.6)Bindefrist des Angebots
      Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/01/2024

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
      Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
      VI.3)Zusätzliche Angaben:

      Die Verfahrensabwicklung des Teilnahmewettbewerbs erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform www.evergabe-sachsen.de.

      Für Rückfragen bezüglich Nutzung der Vergabeplattform wenden sich die Bewerber bitte an die Technische Hotline

      0351 41093-1422

      Die Auskünfte sind kostenlos.

      VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
      VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Offizielle Bezeichnung: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen, DS Leipzig
      Postanschrift: Braustraße 2
      Ort: Leipzig
      Postleitzahl: 04107
      Land: Deutschland
      VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Der Auftraggeber verweist auf § 160 GWB:

      (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

      (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

      (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit

      1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

      2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

      3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

      4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

      Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

      VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      01/03/2023
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INFO-BOX

Ausschreibung veröffentlicht 06.03.2023
Ergebnis veröffentlicht 26.09.2023
Zuletzt aktualisiert 26.09.2023
Wettbewerbs-ID 2-500636 Status Kostenpflichtig
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