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  • DE-30169 Hannover
  • 01/2012
  • Ergebnis
  • (ID 2-91219)

Diakoniekrankenhaus Friederikenstift - Standortzentralisierung an der Humboldtstraße


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  • Projektdaten

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    Entscheidung 25.01.2012 Entscheidung
    Achtung Änderung am Nov 28, 2011
    Verfahren Offener Wettbewerb, Zweiphasig nach RPW
    Berufsgruppen Architekten
    Teilnehmer Tatsächliche Teilnehmer: 31
    Tatsächliche Teilnehmer 2. Phase: 10
    Gebäudetyp Gesundheitswesen
    Art der Leistung Objektplanung Gebäude
    Zulassungsbereich EWR, GPA/ GATT
    Sprache Deutsch
    Preisgelder/Honorare 60.000 EUR zzgl. USt.
    Auslober/Bauherr Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH Hannover, Hannover (DE)
    Betreuer D&K drost consult GmbH, Hamburg (DE) Büroprofil
    Preisrichter Uwe Bodemann, Prof. Ingrid Burgstaller, Dr. Michael Ludes, Elisabeth Meyer-Pfeffermann, Prof. Manfred Schomers [Vorsitz], Guido von den Benken
    Aufgabe
    Das Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH ist ein freigemeinnütziges Krankenhaus in Trägerschaft der Diakonischen Dienste Hannover gGmbH. Die Unternehmensgruppe besteht unter anderem aus den Diakoniekrankenhäusern Annastift, Friederikenstift und Henriettenstiftung und hat sich dem Diakonischen Werk der Ev.-luth. Landeskirche Hannover als Dachverband angeschlossen. Das Friederikenstift hat enge Bindungen zu den Berufsgenossenschaften und behandelt u.a. auch Patienten mit Berufsunfällen.
    Im Friederikenstift sind die folgenden Kliniken vertreten: Allgemein-, Visceral- und Gefäßchirurgie, Anästhesie und Intensivmedizin, Geburtshilfe und Gynäkologie, HNO-Belegabteilung, Plastische-, Hand- und Mikrochirurgie, Innere Medizin, Neurochirurgie, Neurologie, Radiologie, Strahlentherapie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Urologie. In Kooperation mit einer im Haus angesiedelten Röntgenpraxis werden darüber hinaus die Bereiche Nuklearmedizin, MRT, Strahlentherapie und Angiographie abgedeckt.
    Das Friederikenstift hat den Wettbewerb betreffend zwei relevante Standorte: einerseits den Standort Humboldtstraße 5, 30169 Hannover, mit 384 Planbetten, andererseits den Standort Marienstraße 37, 30171 Hannover, mit 60 Planbetten.
    Um auch zukünftig eine optimale Versorgung der Patienten des Friederikenstifts unter medizinischen, funktionalen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten garantieren zu können, soll der Standort Marienstraße an den Standort Humboldtstraße verlagert werden – Stichwort Einhäusigkeit. Zusätzlich soll die Frauenklinik des Diakoniekrankenhauses Henriettenstiftung – ein Haus aus der Unternehmensgruppe – vom Standort in Hannover-Kirchrode in den Standort Humboldtstraße integriert werden. In diesem Zusammenhang sollen auch die Leistungsbereiche der Radiologie des Diakoniekrankenhauses Henriettenstiftung, die für das Brustzentrum der DDH erbracht werden, an den Standort Humboldtstraße verlagert werden.
    Gegenstand der ersten Phase des Wettbewerbs ist in diesem Zusammenhang die Entwicklung einer übergeordneten Ziel- und Konzeptplanung für das Diakoniekrankenhaus Friederikenstift in der Humboldtstraße. Diese Planung bildet die Grundlage für die weitere (städte-)bauliche und funktionale Entwicklung des Friederikenstifts, die in der anschließenden zweiten Wettbewerbsphase konkretisiert bzw. ausformuliert werden soll.
    Folgende Komponenten sind in die Entwurfsplanungen einzubeziehen, wobei die Reihenfolge der für die Weiterentwicklung des Friederikenstifts erforderlichen Maßnahmen nicht als Wertung bezüglich ihrer Priorität zu betrachten ist:
    — Neubau von Allgemein-Pflegestationen zur Aufnahme der Betten aus den Standorten Marienstraße und der Frauenklinik des Diakoniekrankenhauses Henriettenstiftung, in Summe 110 Stellbetten,
    — Erweiterung der Kapazität Intensivmedizin, InterMediateCare und Stroke Unit um 9 Betten,
    — Ausbau der OP-Kapazität (Sanierung und Erweiterung im Bestand oder Neubau), so dass elf OPs für den stationären Betrieb verfügbar sind. Es sollte eine Erweiterungsmöglichkeit vorgesehen werden, um die OP-Kapazität zu einem späteren Zeitpunkt aufstocken zu können,
    — Schaffung einer Anbindung zur Belieferung und Pufferung von Sterilgut. Der Standort der Zentralsterilisation am Standort Humboldtstraße wird ca. Mitte 2014 aufgegeben; für die Sicherung der Versorgung sind Interimslösungen zu entwickeln,
    — Integration eines genehmigungsfähigen Hubschrauber(dach)landeplatzes als Anforderung des überregionalen Traumazentrums,
    — Erweiterung/Optimierung der Liegendvorfahrt/Notaufnahme,
    — Schaffung eines zentralen Aufnahme-/Untersuchungsbereichs für elektive Patienten. In diesem Zusammenhang – und mit dem Punkt "Liegendvorfahrt/Notfallaufnahme" – ist vermutlich der komplette Eingangsbereich des Friederikenstifts zu überplanen. In diesem Fall ist eine angemessene, moderne und klar strukturierte Eingangssituation zu schaffen, die allen Nutzern eine schnelle Orientierung ermöglicht und zusätzlich Serviceelemente wie zum Beispiel ein Café enthält,
    — Bauliche Umstrukturierung der Diagnostikeinrichtungen Radiologie, Funktionsdiagnostik, Endoskopie im Sinne eines Diagnostikzentrums mit zentralisierter Ablauforganisation,
    — Sanieren des bisher unsanierten Pflegebereichs und Umbau in wirtschaftliche Stationsgrößen,
    — Schaffen eines Brustzentrums, das optimale Abläufe der beteiligten Disziplinen ermöglicht,
    — Insbesondere der Aspekt der neu zu schaffenden gemeinsamen Frauenklinik, die sich aus dem Bestand des Diakoniekrankenhauses Friederikenstifts und der zu integrierenden Einheit aus dem Diakoniekrankenhaus Henriettenstiftung entwickeln wird, hat innerhalb der gesamten DDH-Unternehmensgruppe einen hohen Stellenwert. Schon heute sind die beiden Standorte durch eine Führungsspitze aus zwei Chefärzten besetzt, die standortübergreifend zum einen das Fachgebiet Geburtshilfe und zum anderen das Fachgebiet Gynäkologie verantworten. Bei einer Verschmelzung der beiden Standorte an den Standort Friederikenstift wird die größte niedersächsische Frauenklinik mit schon heute über 3 200 Geburten p.a. entstehen. Dabei wird das Diakoniekrankenhaus Henriettenstiftung auf einen hochattraktiven Stadtrand-Standort verzichten, so dass bezüglich der Ausgestaltung am Standort Friederikenstift sehr hohe Ansprüche gestellt werden. Es wird eine in sich geschlossene, hocheffiziente Einheit angestrebt, die einen eigenen Charakter an präsenter Stelle entwickeln und überregional Patientinnen anziehen soll. Dazu ist es unter anderem auch notwendig, die vom Kinderkrankenhaus auf der Bult betriebene neonatologische Intensivstation (Perinatalzentrum Level I), die ca. 20 Beatmungsplätze umfasst, an den Standort Humboldtstraße zu verlagern.
    Im Rahmen der Planungen (1. und 2. Phase) wird ein Stufenkonzept erwartet, das die Planungsvorgaben in einer sinnvollen Reihenfolge einer Lösung zuführt. Dabei darf die Betriebsfähigkeit des Hauses zu keinem Zeitpunkt eingeschränkt sein.
    Als Grundlage für die Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe wird ein Funktions- und Raumprogramm für die betrieblich-bauliche Weiterentwicklung des Diakoniekrankenhauses Friederikenstift zur Verfügung gestellt. Demzufolge wurde ein zusätzlicher Flächenbedarf von in Summe ca. 6 700 m² NF ermittelt (siehe Anlage zur Wettbewerbsauslobung). Dem sind noch Flächen für krankenhausergänzende Leistungen, wie zum Beispiel die ambulante Versorgung von Patienten in Tageskliniken, hinzuzurechnen.
    Die Architektenkammer Niedersachsen hat Kenntnis vom Inhalt der Bekanntgabe sowie der Art des Verfahrens und der Wettbewerbssumme erhalten und bei diesen Punkten beratend mitgewirkt. Das Verfahren wird bei der Architektenkammer registriert. Die Bekanntgabe sowie die Inhalte des Verfahrens sind abgestimmt mit der Leitung der Beratungs- und Prüfstelle Krankenhausbau bei der Oberfinanzdirektion Niedersachsen.
    Informationen

    Anmeldung über: www.drost-consult.de, über die Projektsuche: Diakoniekrankenhaus Friederikenstift

    Projektadresse Humboldtstraße
    DE-30169 Hannover
    TED Dokumenten-Nr. 356427-2011
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    • Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH Hannover,
      Standortzentralisierung an der Humboldtstraße, Humboldtstraße 5, attn:
      Herrn Michael Glugla, DEUTSCHLAND-30169Hannover. Tel. +49 5111292217.
      E-mail: MTdmYlxhWl5lJ2BlbmBlWjldXWEmYGtuaWleJ11e. Fax +49 5111292432.
      (Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 15.11.2011, 2011/S
      219-356427)
      Anstatt:

      VI.2) sonstige informationen:
      Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter:
      — Guido von den Benken, Niedersächsisches Ministerium für Soziales,
      Frauen, Familie, Gesundheit undIntegration, Referent für
      Krankenhausbauplanung und Finanzierung,
      — Elisabeth Meyer-Pfeffermann, OFD Niedersachsen, Bau und Liegenschaften,
      ReferatsleiterinKrankenhausbau, Baudirektorin,
      — Uwe Bodemann, Landeshauptstadt Hannover, Stadtbaurat,
      — Professor Manfred Schomers, architekten schomers.schürmann, Bremen,
      — Professorin Ingrid Burgstaller, MORPHO_LOGIC Architektur und
      Stadtplanung, München,
      — NN.
      Stellvertretende Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter:
      — Dr. Tim Wameling, OFD Niedersachsen, Bau und Liegenschaften, Referat
      Krankenhausbau,
      — Michael Heesch, Landeshauptstadt Hannover, Leiter Fachbereich Planen und
      Stadtentwicklung,
      — NN,
      — NN (...).
      muss es heißen:

      VI.2) Sonstige Informationen:
      Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter:
      — Guido von den Benken, Niedersächsisches Ministerium für Soziales,
      Frauen, Familie, Gesundheit undIntegration, Referent für
      Krankenhausbauplanung und Finanzierung,
      — Elisabeth Meyer-Pfeffermann, OFD Niedersachsen, Bau und Liegenschaften,
      ReferatsleiterinKrankenhausbau, Baudirektorin,
      — Uwe Bodemann, Landeshauptstadt Hannover, Stadtbaurat,
      — Professor Manfred Schomers, architekten schomers.schürmann, Bremen,
      — Professorin Ingrid Burgstaller, MORPHO_LOGIC Architektur und
      Stadtplanung, München,
      — Dr.-Ing. Michael Ludes, LUDES Architekten + Ingenieure, Recklinghausen.
      Stellvertretende Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter:
      — Dr. Tim Wameling, OFD Niedersachsen, Bau und Liegenschaften, Referat
      Krankenhausbau,
      — Michael Heesch, Landeshauptstadt Hannover, Leiter Fachbereich Planen und
      Stadtentwicklung,
      — Klaus gr. Beilage, FAC´T GmbH, Münster,
      — Linus Hofrichter, sander.hofrichter architekten, Ludwigshafen (...).
      Weitere zusätzliche Informationen
      Die entsprechenden Ausschreibungsunterlagen sind geändert worden. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
  • Anzeigentext Ausschreibung

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    • Wettbewerbsbekanntmachung
      Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
      Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH Hannover,
      Standortzentralisierung an der Humboldtstraße
      Humboldtstraße 5
      Zu Händen von: Herrn Michael Glugla
      30169 Hannover
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 5111292217
      E-Mail: MTZnY11iW19mKGFmb2FmWzpeXmInYWxvampfKF5f
      Fax: +49 5111292432
      Weitere Auskünfte erteilen: D&K drost consult GmbH
      Kajen 10
      Zu Händen von: Frau Anniki Stuhr
      20459 Hamburg
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 40360984-28
      E-Mail: MTNeK3BxcmVvPWFvbHBxKmBsa3ByaXErYWI=
      Fax: +49 40360984-11
      Internet-Adresse: www.drost-consult.de
      Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
      den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)
      verschicken: D&K drost consult GmbH
      Kajen 10
      Zu Händen von: Frau Anniki Stuhr
      20459 Hamburg
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 40360984-28
      E-Mail: MjIwTRpfYGFUXixQXltfYBlPW1pfYVhgGlBR
      Fax: +49 40360984-11
      Internet-Adresse: www.drost-consult.de
      Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: D&K drost consult GmbH
      Kajen 10
      Zu Händen von: Frau Anniki Stuhr
      20459 Hamburg
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 40360984-28
      E-Mail: MjEwVyRpamteaDZaaGVpaiNZZWRpa2JqJFpb
      Fax: +49 40360984-11
      Internet-Adresse: www.drost-consult.de

      I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
      Sonstige: gGmbH
      1.3) Haupttätigkeit(en)
      Gesundheit
      1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber /
      anderer Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer
      öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts

      II.1) Beschreibung

      II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
      Auftraggeber / den Auftraggeber:
      2-phasiger, hochbaulicher Wettbewerb mit Konzeptplanung als offener
      Wettbewerb in der ersten Phase und bis zu 10 ausgewählten Teilnehmern in
      der zweiten Phase "Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH Hannover,
      Standortzentralisierung an der Humboldtstraße".

      II.1.2) Kurze Beschreibung:
      Das Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH ist ein freigemeinnütziges
      Krankenhaus in Trägerschaft der Diakonischen Dienste Hannover gGmbH. Die
      Unternehmensgruppe besteht unter anderem aus den Diakoniekrankenhäusern
      Annastift, Friederikenstift und Henriettenstiftung und hat sich dem
      Diakonischen Werk der Ev.-luth. Landeskirche Hannover als Dachverband
      angeschlossen. Das Friederikenstift hat enge Bindungen zu den
      Berufsgenossenschaften und behandelt u.a. auch Patienten mit
      Berufsunfällen.
      Im Friederikenstift sind die folgenden Kliniken vertreten: Allgemein-,
      Visceral- und Gefäßchirurgie, Anästhesie und Intensivmedizin, Geburtshilfe
      und Gynäkologie, HNO-Belegabteilung, Plastische-, Hand- und
      Mikrochirurgie, Innere Medizin, Neurochirurgie, Neurologie, Radiologie,
      Strahlentherapie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Urologie. In
      Kooperation mit einer im Haus angesiedelten Röntgenpraxis werden darüber
      hinaus die Bereiche Nuklearmedizin, MRT, Strahlentherapie und Angiographie
      abgedeckt.
      Das Friederikenstift hat den Wettbewerb betreffend zwei relevante
      Standorte: einerseits den Standort Humboldtstraße 5, 30169 Hannover, mit
      384 Planbetten, andererseits den Standort Marienstraße 37, 30171 Hannover,
      mit 60 Planbetten.
      Um auch zukünftig eine optimale Versorgung der Patienten des
      Friederikenstifts unter medizinischen, funktionalen und wirtschaftlichen
      Gesichtspunkten garantieren zu können, soll der Standort Marienstraße an
      den Standort Humboldtstraße verlagert werden – Stichwort Einhäusigkeit.
      Zusätzlich soll die Frauenklinik des Diakoniekrankenhauses
      Henriettenstiftung – ein Haus aus der Unternehmensgruppe – vom Standort in
      Hannover-Kirchrode in den Standort Humboldtstraße integriert werden. In
      diesem Zusammenhang sollen auch die Leistungsbereiche der Radiologie des
      Diakoniekrankenhauses Henriettenstiftung, die für das Brustzentrum der DDH
      erbracht werden, an den Standort Humboldtstraße verlagert werden.
      Gegenstand der ersten Phase des Wettbewerbs ist in diesem Zusammenhang die
      Entwicklung einer übergeordneten Ziel- und Konzeptplanung für das
      Diakoniekrankenhaus Friederikenstift in der Humboldtstraße. Diese Planung
      bildet die Grundlage für die weitere (städte-)bauliche und funktionale
      Entwicklung des Friederikenstifts, die in der anschließenden zweiten
      Wettbewerbsphase konkretisiert bzw. ausformuliert werden soll.
      Folgende Komponenten sind in die Entwurfsplanungen einzubeziehen, wobei
      die Reihenfolge der für die Weiterentwicklung des Friederikenstifts
      erforderlichen Maßnahmen nicht als Wertung bezüglich ihrer Priorität zu
      betrachten ist:
      — Neubau von Allgemein-Pflegestationen zur Aufnahme der Betten aus den
      Standorten Marienstraße und der Frauenklinik des Diakoniekrankenhauses
      Henriettenstiftung, in Summe 110 Stellbetten,
      — Erweiterung der Kapazität Intensivmedizin, InterMediateCare und Stroke
      Unit um 9 Betten,
      — Ausbau der OP-Kapazität (Sanierung und Erweiterung im Bestand oder
      Neubau), so dass elf OPs für den stationären Betrieb verfügbar sind. Es
      sollte eine Erweiterungsmöglichkeit vorgesehen werden, um die OP-Kapazität
      zu einem späteren Zeitpunkt aufstocken zu können,
      — Schaffung einer Anbindung zur Belieferung und Pufferung von Sterilgut.
      Der Standort der Zentralsterilisation am Standort Humboldtstraße wird ca.
      Mitte 2014 aufgegeben; für die Sicherung der Versorgung sind
      Interimslösungen zu entwickeln,
      — Integration eines genehmigungsfähigen Hubschrauber(dach)landeplatzes als
      Anforderung des überregionalen Traumazentrums,
      — Erweiterung/Optimierung der Liegendvorfahrt/Notaufnahme,
      — Schaffung eines zentralen Aufnahme-/Untersuchungsbereichs für elektive
      Patienten. In diesem Zusammenhang – und mit dem Punkt
      "Liegendvorfahrt/Notfallaufnahme" – ist vermutlich der komplette
      Eingangsbereich des Friederikenstifts zu überplanen. In diesem Fall ist
      eine angemessene, moderne und klar strukturierte Eingangssituation zu
      schaffen, die allen Nutzern eine schnelle Orientierung ermöglicht und
      zusätzlich Serviceelemente wie zum Beispiel ein Café enthält,
      — Bauliche Umstrukturierung der Diagnostikeinrichtungen Radiologie,
      Funktionsdiagnostik, Endoskopie im Sinne eines Diagnostikzentrums mit
      zentralisierter Ablauforganisation,
      — Sanieren des bisher unsanierten Pflegebereichs und Umbau in
      wirtschaftliche Stationsgrößen,
      — Schaffen eines Brustzentrums, das optimale Abläufe der beteiligten
      Disziplinen ermöglicht,
      — Insbesondere der Aspekt der neu zu schaffenden gemeinsamen Frauenklinik,
      die sich aus dem Bestand des Diakoniekrankenhauses Friederikenstifts und
      der zu integrierenden Einheit aus dem Diakoniekrankenhaus
      Henriettenstiftung entwickeln wird, hat innerhalb der gesamten
      DDH-Unternehmensgruppe einen hohen Stellenwert. Schon heute sind die
      beiden Standorte durch eine Führungsspitze aus zwei Chefärzten besetzt,
      die standortübergreifend zum einen das Fachgebiet Geburtshilfe und zum
      anderen das Fachgebiet Gynäkologie verantworten. Bei einer Verschmelzung
      der beiden Standorte an den Standort Friederikenstift wird die größte
      niedersächsische Frauenklinik mit schon heute über 3 200 Geburten p.a.
      entstehen. Dabei wird das Diakoniekrankenhaus Henriettenstiftung auf einen
      hochattraktiven Stadtrand-Standort verzichten, so dass bezüglich der
      Ausgestaltung am Standort Friederikenstift sehr hohe Ansprüche gestellt
      werden. Es wird eine in sich geschlossene, hocheffiziente Einheit
      angestrebt, die einen eigenen Charakter an präsenter Stelle entwickeln und
      überregional Patientinnen anziehen soll. Dazu ist es unter anderem auch
      notwendig, die vom Kinderkrankenhaus auf der Bult betriebene
      neonatologische Intensivstation (Perinatalzentrum Level I), die ca. 20
      Beatmungsplätze umfasst, an den Standort Humboldtstraße zu verlagern.
      Im Rahmen der Planungen (1. und 2. Phase) wird ein Stufenkonzept erwartet,
      das die Planungsvorgaben in einer sinnvollen Reihenfolge einer Lösung
      zuführt. Dabei darf die Betriebsfähigkeit des Hauses zu keinem Zeitpunkt
      eingeschränkt sein.
      Als Grundlage für die Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe wird ein
      Funktions- und Raumprogramm für die betrieblich-bauliche Weiterentwicklung
      des Diakoniekrankenhauses Friederikenstift zur Verfügung gestellt.
      Demzufolge wurde ein zusätzlicher Flächenbedarf von in Summe ca. 6 700 m²
      NF ermittelt (siehe Anlage zur Wettbewerbsauslobung). Dem sind noch
      Flächen für krankenhausergänzende Leistungen, wie zum Beispiel die
      ambulante Versorgung von Patienten in Tageskliniken, hinzuzurechnen.
      Die Architektenkammer Niedersachsen hat Kenntnis vom Inhalt der
      Bekanntgabe sowie der Art des Verfahrens und der Wettbewerbssumme erhalten
      und bei diesen Punkten beratend mitgewirkt. Das Verfahren wird bei der
      Architektenkammer registriert. Die Bekanntgabe sowie die Inhalte des
      Verfahrens sind abgestimmt mit der Leitung der Beratungs- und Prüfstelle
      Krankenhausbau bei der Oberfinanzdirektion Niedersachsen.

      II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71221000

      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
      Angaben

      III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
      Der Zulassungsbereich umfasst die Mitgliedsstaaten des Europäischen
      Wirtschaftsraumes (EWR) sowie Staaten der Vertragsparteien des
      WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA).
      Teilnahmeberechtigt sind Architektinnen/Architekten.
      Arbeitsgemeinschaften sind zugelassen und müssen als solche im Anschreiben
      bzw. im Teilnahmeantrag kenntlich gemacht werden. Ein federführender
      Ansprechpartner muss dabei benannt werden. Im Falle einer
      Arbeitsgemeinschaft ist der Teilnahmeantrag gemeinsam auszufüllen. Zudem
      ist im Falle einer Arbeitsgemeinschaft eine gemeinsame Erklärung zu
      unterzeichnen (Teilnahmeantrag – Punkt 4B). Nichtvorliegen kann zum
      Ausschluss der Arbeitsgemeinschaft führen.
      Die erste Phase des Wettbewerbs ist offen. Sie beschränkt sich auf die
      Darstellung einer Konzeptplanung in Form von Funktionsschemata und
      Piktogrammen (siehe Punkt VI.2 der Bekanntmachung und Punkt 6.10.1 der
      Auslobung).
      Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich vom 15.11. bis zum 21.12.2011
      (12:00 Uhr) auf der Homepage des wettbewerbsbetreuenden Büros D&K drost
      consult GmbH für das Verfahren registrieren (www.drost-consult.de, über
      die Projektsuche: Diakoniekrankenhaus Friederikenstift). Alternativ können
      Registrierungsanfragen über MThhZl5nOFxqZ2tsJVtnZmttZGwmXF0= gestellt werden. Mit der
      Registrierung erhalten die Teilnehmenden Zugangsdaten für den
      Projektbereich des Wettbewerbs, in dem die Auslobungsunterlagen und die
      zur Bearbeitung der ersten Wettbewerbsphase erforderlichen Anlagen zum
      Download zur Verfügung stehen. Die Teilnehmer sind verpflichtet, die
      vorgenannte Internetseite während des Verfahrens bis zu dessen Abschluss
      regelmäßig auf neue Inhalte zu überprüfen.
      Die Unterlagen der ersten Phase des Wettbewerbs inklusive des
      Teilnahmeantrags sowie den notwendigen Anlagen müssen bis zum 22.12.2011
      um 15:00 Uhr bei folgender Adresse eingereicht werden: D&K drost consult
      GmbH, Kajen 10, 20459 Hamburg. Es gilt nicht der Poststempel! Arbeiten,
      die nach dem genannten Termin eingeliefert werden, können nicht
      berücksichtigt werden. Bei Abgabe durch einen Zustelldienst tragen die
      Teilnehmenden Sorge dafür, dass sie den Nachweis über die rechtzeitige
      Einlieferung führen können.
      Die Verpackungen der Wettbewerbsbeiträge müssen zur Wahrung der Anonymität
      in verschlossenem Zustand, mit Kennzahl und ohne Absender oder sonstige
      Hinweise auf die Verfasserinnen und Verfasser mit dem Vermerk
      "Diakoniekrankenhaus Friederikenstift - erste Phase" eingereicht werden.
      Der Teilnameantrag sowie die darin geforderten Anlagen sind in einem
      separaten, verschlossenen Umschlag beizufügen und ebenfalls mit der oben
      genannten Kennzahl zu versehen.
      Zur Wahrung der Anonymität ist bei der Zusendung durch Post, Bahn oder
      andere Transportunternehmen als Absender die Anschrift der Ausloberin zu
      verwenden. Die Einlieferung muss für den Empfänger porto- und
      zustellungsfrei erfolgen.
      Die Beurteilung der eingereichten Lösungsansätze erfolgt anhand der unter
      Punkt
      IV.3) formulierten Beurteilungskriterien.
      Für die zweite Wettbewerbsphase werden nach der Beurteilung des in der
      Auslobung unter Punkt 6.7 aufgeführten Preisgerichts – unter Wahrung der
      Anonymität – bis zu 10 teilnehmende Büros, die nicht aufgrund der formalen
      Kriterien oder der Nichterfüllung der Teilnahmeberechtigung ausgeschlossen
      wurden, durch das Preisgericht ausgewählt.
      Für die Teilnahme ist ein Teilnahmeantrag auszufüllen, zu unterschreiben
      und die darin geforderten Anlagen mit abzugeben. Für die Teilnahme an der
      ersten Phase sind folgende Angaben/Nachweise zu erbringen, Nichterfüllung
      kann zum Ausschluss führen:
      (1.1) Name und Adresse des Teilnehmers,
      (1.2) Nachweis der beruflichen Qualifikation des Teilnehmers, insbesondere
      durch die Vorlage der Eintragung in einem zuständigen Berufsregister
      (Mitgliedschaft in einer Architektenkammer – Anlage 3.1),
      (1.3) Nachweis der Unterschriftenberechtigung im Falle einer
      Kapitalgesellschaft, z.B. durch die Vorlage eines aktuellen
      Handelsregisterauszuges – Anlage 3.2,
      (1.4) Eidesstattliche Erklärung über das Nichtvorliegen von
      Verurteilungen/möglichen Ausschlussgründen gemäß VOF i.d.F. 2009 und
      Teilnahmehindernissen gemäß RPW 2008 § 4 (2).
      Folgende Mindestanforderungen an die Leistungsfähigkeit sind zu erbringen:
      (1.5) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung von mind. 1 500 000 EUR
      pro Schadensfall (nicht älter als 1 Jahr) – Anlage 3.3 (der Nachweis kann
      auch über eine Erklärung durch den Versicherer über eine entsprechende
      Erhöhung im Auftragsfall erfolgen). Darüber hinaus ist die
      Leistungsfähigkeit des Teilnehmers durch mindestens ein vergleichbares
      Projekt im Krankenhausbau nachzuweisen (siehe Punkt 2 des
      Teilnahmeantrags) – Anlage 3.4. Das Projekt, das nicht älter als acht
      Jahre sein darf, ist unter Angabe der Projektbezeichnung, der Art der
      Nutzung, des Auftraggebers, des Projektleiters, des Leistungsbilds (Angabe
      der Leistungsphasen nach HOAI), des Leistungszeitraums, der Baukosten (KG
      200 - 400) und der Projektgröße (NF in m² nach DIN 277) zu benennen. Ein
      Referenzschreiben des Auftraggebers ist beizufügen – Anlage 3.5.
      Folgende Mindestanforderungen sind mit dem Referenzprojekt zu erfüllen:
      Erfahrung im Krankenhausbau, Erfahrung mit Bauen im laufenden
      Krankenhausbetrieb, Erfahrung mit Sanierung/Einrichtung von OP-Bereichen,
      Projektgröße mindestens 10 000 000 EUR Baukosten (KG 300 + 400),
      Leistungsbild mindestens Leistungsphasen 2 bis 8, Referenzschreiben des
      Auftraggebers.
      Jeder Teilnehmer darf nur eine Bewerbung einreichen. Mehrfachbewerbungen
      führen zum Ausschluss.
      Bei Nichtvollständigkeit der geforderten Anlagen behält sich die
      Ausloberin vor, diese nachzufordern.

      III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
      Als Berufsqualifikation wird der Beruf der Architektin/des Architekten
      gefordert. Teilnahmeberechtigt ist jeder, der nach den Gesetzen der Länder
      berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt bzw. Architektin zu tragen
      oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinie für die
      gegenseitige Anerkennung der Diplome auf dem Gebiete der Architektur,
      berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als
      Architekt/Architektin tätig zu werden.
      Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der
      Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß vorangegangenem
      Satz benennen.

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1) Art des Wettbewerbs
      Offen

      IV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:
      Die Beurteilung erfolgt nach den Kriterien:
      — Formale Leistungen (1. und 2. Phase),
      — Städtebauliches Konzept (1. und 2. Phase),
      — Hochbauliches Konzept (2. Phase),
      — Funktionales Konzept (1. und 2. Phase),
      — Nachhaltigkeit (2. Phase),
      — Wirtschaftlichkeit (2. Phase).
      Eine detaillierte Aufstellung der Unterkriterien wird im Verfahrensteil
      der Auslobung bekannt gegeben. Die dargestellte Reihenfolge der Aspekte
      ist nicht als Wertung oder Gewichtung zu betrachten.

      IV.4) Verwaltungsangaben

      IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden
      Unterlagen
      Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
      21.12.2011 - 12:00
      Kostenpflichtige Unterlagen: nein

      IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
      Tag: 22.12.2011 - 15:00

      IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte
      Bewerber
      Tag: 27.1.2012

      IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
      Teilnahmeanträge verfasst werden können
      Deutsch.

      IV.5) Preise und Preisgericht

      IV.5.1) Angaben zu Preisen:
      Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
      Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: In der ersten Phase des
      Wettbewerbs werden keine Bearbeitungshonorare und Preisgelder
      ausgeschüttet.
      Für die zweite Phase stellt die Ausloberin die Wettbewerbssumme von 140
      000 EUR (netto) bereit. Die Summe von insgesamt 60 000 EUR (netto) wird
      für die Erfüllung der in der Auslobung geforderten Leistungen in Form von
      Bearbeitungshonoraren ausgeschüttet (siehe
      IV.5.2)). Es sollen vier Preise
      und zudem Anerkennungen vergeben werden:
      1. Preis: 27 000 EUR (netto),
      2. Preis: 18 000 EUR (netto),
      3. Preis: 12 500 EUR (netto),
      4. Preis: 10 000 EUR (netto),
      Anerkennungen: 12 500 EUR (netto).
      Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss eine andere
      Verteilung der Preisgelder vorzunehmen.

      IV.5.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer
      Die ausgewählten Teilnehmer, die zur zweiten Phase des
      Wettbewerbsverfahrens aufgefordert werden und teilnehmen, erhalten ein
      Bearbeitungshonorar von jeweils 6 000 EUR (netto), sofern Sie eine
      vollständige Wettbewerbsarbeit fristgerecht einreichen.

      IV.5.3) Folgeaufträge
      Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. an
      einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja

      IV.5.4) Entscheidung des Preisgerichts
      Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber /
      den Auftraggeber bindend: nein

      IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
      1. siehe Punkt VI.2

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
      Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein

      VI.2) Zusätzliche Angaben:
      Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter:
      — Guido von den Benken, Niedersächsisches Ministerium für Soziales,
      Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, Referent für
      Krankenhausbauplanung und Finanzierung,
      — Elisabeth Meyer-Pfeffermann, OFD Niedersachsen, Bau und Liegenschaften,
      Referatsleiterin Krankenhausbau, Baudirektorin,
      — Uwe Bodemann, Landeshauptstadt Hannover, Stadtbaurat,
      — Professor Manfred Schomers, architekten schomers.schürmann, Bremen,
      — Professorin Ingrid Burgstaller, MORPHO_LOGIC Architektur und
      Stadtplanung, München,
      — NN.
      Stellvertretende Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter:
      — Dr. Tim Wameling, OFD Niedersachsen, Bau und Liegenschaften, Referat
      Krankenhausbau,
      — Michael Heesch, Landeshauptstadt Hannover, Leiter Fachbereich Planen und
      Stadtentwicklung,
      — NN,
      — NN.
      Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter:
      — Dr. med. Utz Wewel, Diakonische Dienste Hannover gGmbH, Sprecher der
      Geschäftsführung,
      — Mathias Winkelhake, Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH,
      Kaufmännischer Geschäftsführer (Vorsitzender),
      — Prof. Dr. med. Eckhart Sindern, Diakoniekrankenhaus Friederikenstift
      gGmbH, Ärztlicher Geschäftsführer,
      — Oberin Elke Reinfeld, Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH,
      Pflegerische Geschäftsführerin,
      — Pastorin Birgit Löhmann, Ev. Diakoniewerk Friederikenstift, Vorsteherin
      (ab 1.2.2012).
      Stellv. Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter:
      — Christoph Lammers, Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH,
      Bereichsleiter,
      — Prof. Dr. med. HelmutLill, Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH,
      Chefarzt,
      — Sabine Neulinger, Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH, Pfleg.
      Klinikleitung.
      Sachverständige:
      — Andreas Zunft, Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Planen und
      Stadtentwicklung,
      — Astrid Linkersdörfer, Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Planen und
      Stadtentwicklung,
      — Michael Glugla, Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH,
      Bereichsleiter,
      — Reiner Messerschmied, Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH,
      Abteilungsleiter,
      — Ernst-Berndt Botscher, EBB Expertisen und Beratung zur Bauplanung im
      Gesundheitswesen, Mettmann.
      Die Ausloberin beabsichtigt, unter Würdigung der Empfehlungen des
      Preisgerichts und entsprechend der § 8 Abs. 2 RPW 2008 eine/n oder mehrere
      Preisträgerinnen/Preisträger der zweiten Phase mit der weiteren
      Bearbeitung der Planungsleistungen gemäß HOAI §33 – mindestens
      Leistungsphasen 2 bis 5 – zu beauftragen, sofern das Projekt umgesetzt
      wird, soweit kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht und
      soweit mindestens eines der teilnahmeberechtigten Büros, dessen Arbeit mit
      einem Preis ausgezeichnet wurde, eine einwandfreie Ausführung der zu
      übertragenden Leistung gewährleistet. Die Beauftragung erfolgt stufenweise
      und in Abhängigkeit zu den Bauabschnitten.
      Alle mit Preisen ausgezeichneten Arbeiten werden gem. § 8 Abs. 3 RPW 2008
      Eigentum der Ausloberin. Das Urheberrecht einschließlich des Schutzes
      gegen Nachbauen und das Recht auf Veröffentlichung der Entwürfe bleibt
      jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer erhalten. Die Ausloberin erwirbt
      gem. § 8 Abs. 3 RPW 2008 das uneingeschränkte Nutzungsrecht an der
      gesamten Arbeit (oder in Auszügen) des mit der weiteren Bearbeitung
      beauftragten Architekten. Die Ausloberin ist berechtigt, das Nutzungsrecht
      zu übertragen. Die Nutzung einer Arbeit ohne weitere Beauftragung regelt
      sich nach § 8 Abs. 3 RPW 2008.
      Geforderte Leistungen:
      Eine Konkretisierung der Leistungsbilder der ersten und zweiten Phase ist
      der Auslobung zu entnehmen, die als Download im Projektbereich des
      Wettbewerbs unter www.drost-consult.de abrufbar ist. Die zur Bearbeitung
      erforderlichen Unterlagen können hier ebenfalls heruntergeladen werden.
      Erste Phase:
      1. Nachweis der Teilnahmeberechtigung,
      2. Konzeptplanung mit farbiger Kennzeichnung der Funktionsbereiche (M1:500
      über alle Geschosse),
      3. Lageplan mit Kennzeichnung der Bauabschnitte (M1:1.000),
      4. Lageplan mit Kennzeichnung Abriss/Neubau (M1:1.000),
      5. Funktion diagramm mit Kennzeichnung der Raum- und Wegebeziehungen,
      6. Flächenliste zu den Funktionsbereichen,
      7. Verfassererklärung,
      8. Liste der eingereichten Unterlagen,
      9. Digitale Unterlagen.
      Zweite Phase:
      1. Lageplan (M1:1.000),
      2. Grundrisse (M.: 1:200),
      3. Ansichten und Schnitte (M.: 1:200),
      4. Konzeptplanung mit farbiger Kennzeichnung der Funktionsbereiche (M1:500
      über alle Geschosse),
      5. Lageplan mit Kennzeichnung der Bauabschnitte (M1:1.000),
      6. Lageplan mit Kennzeichnung Abriss/Neubau (M1:1.000),
      7. Funktionsdiagramm mit Kennzeichnung der Raum- und Wegebeziehungen,
      8. Liberoblatt,
      9. Erläuterungsbericht,
      10. Flächenberechnungen,
      11. Prüfpläne,
      12. Verfassererklärung,
      13. Verpflichtungserklärung zur Nutzung digitaler Daten,
      14. Liste der eingereichten Unterlagen,
      15. Digitale Unterlagen,
      16. Einsatzmodell (M.: 1:500).
      Voraussichtliche Termine des Wettbewerbs.
      Erste Phase:
      — Registrierung/ Bereitstellung der Auslobungsunterlagen: 15.11. bis
      21.12.2011 (12:00 Uhr),
      — Abgabe Ziel- und Konzeptplanung: 22.12.2011 (15:00 Uhr),
      — Preisgerichtssitzung: 25.1.2012.
      Zweite Phase:
      — Ggf. Versand ergänzender Informationen: 3.2.2012,
      — Schriftliche Rückfragen: bis 9.2.2012 (12:00 Uhr),
      — Ortsbesichtigung/Rückfragenkolloquium: 17.2.2012,
      — Abgabe der Entwurfspläne: 10.4.2012 (16:00 Uhr),
      — Abgabe der Modelle: 17.4.2012 (16:00 Uhr),
      — Preisgerichtssitzung: 19. KW 2012.

      VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

      VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für
      Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
      Auf der Hude 2
      21339 Lüneburg
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: MTFMYG10ZGtgLUdkaHJkLEpgcWNobWBnaz9xdSxrZi1taGRjZHFyYGJncmRtLWNk
      Telefon: +49 4131151334/1335
      Internet-Adresse: http://www.mw.niedersachsen.de

      VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      10.11.2011

    © European Union, http://ted.europa.eu
  • Gewährleistung

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INFO-BOX

Ausschreibung veröffentlicht 15.11.2011
Ergebnis veröffentlicht 11.06.2012
Zuletzt aktualisiert 16.10.2018
Wettbewerbs-ID 2-91219 Status
Seitenaufrufe 7872





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