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  • DE-80807 München
  • 03/2015
  • Ergebnis
  • (ID 2-194196)

Bauquartier MK3 am Bauhausplatz


  • 3. Preis

    kein Bild vorhanden
    TGA-Fachplaner
    SCHIMMEL Beratende Ingenieure, Berlin (DE), Unterföhring (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: O&O Baukunst, Berlin (DE), Köln (DE), Wien (AT)
    Landschaftsarchitekten: TOPOTEK 1, Berlin (DE)
    Bauphysiker: Ingenieurbüro Axel C. Rahn GmbH, Berlin (DE), Hamburg (DE)
    Modellbauer: Architekturmodellbau Shortcut - Modellbau, Frässervice, Laserservice, Berlin (DE)
    Visualisierer: Finest-Images, Berlin (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Verfasser haben das Raumprogramm in zwei Baukörpern mit einer durch Geschäfte flankierten offenen und gassenartigen Passage angeordnet. Die gut proportionierten Baumassen zum Bauhausplatz hin besetzen positiv den Stadtraum, die Anordnung der Passage seitlich von der Gebäudefuge ist allerdings wenig verständlich und wird als ungünstig beurteilt. Nach Westen hin öffnet sich die Bebauung als freundliches Entrée in das Areal.

    Der Gestaltungsansatz eines durchfließenden, offenen Freiraums wird anerkannt, seine reduzierte Ausgestaltung, vor allem der westliche Übergang zur Tramhaltestelle, hat jedoch geringe Aufenthaltsqualitäten. Sowohl das Fehlen von Bepflanzung als auch die Wahl von Holz als Belagsmaterial werden als problematisch angesehen und scheinen der sonstigen architektonischen Qualität nicht angemessen zu sein. Auch Art und Ausgestaltung der Dachterrassen im 1. Obergeschoss lassen keine hohe Akzeptanz durch die Nutzer erwarten.

    Die funktionelle Zweiteilung von Büro/Gewerbe und Wohnen wird positiv bewertet. Das Erschließungskonzept, die Grundrisse und die Baukörperandienung sind gut durchgearbeitet. Die Adressbildung ist gut.

    Die vorgesehene Materialwahl der Fassade verleiht dem Gebäudeensemble einen positiven Eindruck. So wohl proportioniert das Gebäude mit der Büronutzung erscheint, so wenig ist die Ausgestaltung der überhohen Attika des Wohnhauses zu verstehen.

    Insgesamt kann das Konzept als Bindeglied zwischen Trambahnhaltestelle und Quartiersplatz durchaus überzeugen. Dieser Ansatz wird allerdings durch einige städtebauliche und freiraumplanerische Maßnahmen, die sich nicht vermitteln, überschattet.