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  • DE-73037 Göppingen
  • 05/2015
  • Ergebnis
  • (ID 2-176450)

Bahnhofumfeld


  • Anerkennung Städtebaulicher Ideenteil

    Seite 1, © Hähnig + Gemmeke Freie Architekten BDA, Stefan Fromm Landschaftsarchitekten

    Landschaftsarchitekten
    Stefan Fromm Landschaftsarchitekten, Dettenhausen (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Hähnig + Gemmeke Freie Architekten BDA, Tübingen (DE)

    Preisgeld
    2.650 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Es ist gelungen, die bestehenden Blockstrukturen aus der historischen Altstadt bis hinunter zur abschließenden Kanalstraße fortzuführen. Diese bildet eine sinnvolle und auch die einzig erforderliche Erschließungsachse.

    Die Ausbildung der Blockstrukturen ermöglicht als positiven Aspekt die selbstverständliche Integration den Erhalt historischer Gebäude wie zum Beispiel Bahnhofstraße Bahnhofstraße 6 und 26. Der Erhalt des Gebäudes der Bundweberei wird vorgeschlagen, zumal dies der Bildung der Blockstrukturen nicht hinderlich wäre. Negativ bewertet wird, dass das Zollamt-Gebäude nicht berücksichtigt wurde und abgebrochen werden müsste. Stellenweise sind die dargestellten großen Gebäudetiefen der Bereiche Wohnen und Arbeiten gebäudetypologisch wenig glaubhaft.

    Die Höhenentwicklung der Gebäude innerhalb der Blöcke wird in verschiedener Ausführung dargestellt und somit eine interessante Stadtsilhouette geschaffen. Im Westen an der Jebenhäuser Brücke erlauben die zwei flankierenden Blöcke die Ausbildung einer Torsituation.

    Die großen begrünten Blockinnenhöfe haben eine große Aufenthaltsqualität. Konsequent sind die äußeren Erschließungsflächen steinern bis an die Gebäudekanten geführt. Die barrierefreie Erschließung der Jebenhäuser Brücke ist nicht gegeben, es gibt nur einen Treppenturm als Aufgang.

    Positiv ist hervorzuheben, dass die Wegeführung vom Bahnhofsplatz zum ZOB sehr eindeutig und sicher dargestellt wird. Ein etwas größerer Gebäudeabstand von der Raumkante des Verwaltungszentrums zum Gebäude der Bahnhofstraße 6 wird angestrebt.

    Es wird für gut befunden, dass die erforderliche Parkierung unter den einzelnen Gebäudeblöcken in Tiefgaragen dargestellt werden kann. Diese Parkierung ermöglicht im Zweifel die Darstellung von weiteren Parkierungsflächen, welche im Zuge von Baumpflanzungen im Bereich des Bahnhofsvorplatz es erforderlich würden. Gut ist auch, dass die Erschließung der einzelnen Gebäudeblöcke von der Außenseite her auch folgen kann, zum Beispiel durch die Ausbildung von einzelnen Gebäudeeingängen.dies ermöglicht auch eine heterogene Eigentümerstruktur.

    Positiv ist an diesem Entwurf, dass für städtische Verwaltungszentrum ein Baufeld zur Verfügung steht, dass vielfältige bauliche Ausformulierungen zulässt. Die exemplarisch dargestellte Form fügt sich in die bereits benannte Blockstrukturen hervorragend ein. Die in der Plandarstellung aufgeführten Gebäude Tiefen des Verwaltungszentrums ermöglichen eine wirtschaftliche Einteilung mit Büroflächen. Die Wegeverbindung vom Bahnhof zum ZOB ist nicht eindeutig und wäre deutlicher herauszuarbeiten.


INFO-BOX

Angelegt am 07.05.2015, 14:46
Zuletzt aktualisiert 14.11.2017, 14:57
Beitrags-ID 4-102682
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