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  • 1. Preis Zuschlag

    Marseiller Straße wird zur Marseiller Esplanade, © POLA

    Landschaftsarchitekten
    POLA, Berlin (DE), Hamburg (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Anna Dierking, Roberta Serra

    Erläuterungstext
    Die Grundidee für die Erweiterung Planten un Blomen, sowie den Dag-Hammarskjöld-Platz ist eine Gestaltung mit Mitteln der Einfachheit, Klarheit und Bescheidenheit. Einer Gestaltsprache die Vorhandenes als aufnimmt fortsetzt und weiterentwickelt. Einer Bescheidenheit bei der die Hauptakteure „Alter Botanischer Garten“ und „Planten un Blomen“ klar im Zentrum des Geschehens, im Fokus allen Handelns stehen.
    Der Dag-Hammarskjöld-Platz, der CCH-Vorplatz und der Platz an der U-Bahnstation Stephansplatz werden in ihrer Materialität und Charakter in Bezug zueinander gesetzt und in ein räumlich, gestalterisches Kontinuum gebracht.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll:
    Der gestalterischen Vielfalt der beiden denkmalgeschützten Parkteile wird in dieser Arbeit mit einer sehr klugen und zu- rückhaltenden Bescheidenheit begegnet. Dieser konzeptionelle Ansatz überzeugt städtebaulich durch seine Einfachheit und Klarheit.
    Der Arbeit gelingt es, mit wenigen schlichten Gesten die Parks mit den Vorplätzen gekonnt zu verbinden. Räumlich entsteht so eine stimmige Abfolge von Plätzen und Grünbereichen. Durch gestalterische Kontinuität in Form und Material wird ein großzügiges und zusammenhängendes Ensemble entwickelt, in dem sich gleichzeitig ein klares Zentrum einbettet. Terrassen in unterschiedlichen Größen und Winkeln fügen sich zu einem stimmigen Gesamtbild, runden die bestehen- den Einzelteile gekonnt ab und verbinden sie funktional und gestalterisch zu einem harmonischen Ganzen. Die heutige dunkle Atmosphäre wandelt sich so in einen neuen außergewöhnlichen Ort des Lichtes.
    Sonnige Terrassen erweitern selbstverständlich und unprätentiös die vorhandenen Elemente, inszenieren den Blick von und zum CCH und dessen Parkterrasse und lassen vielfältige Sichtbeziehungen zu. Vorhandene Elemente erhalten ei- ne neue Wertigkeit; so bekommt u. a. das Gewächshaus einen neuen attraktiven Vorbereich.