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  • DE-50668 Köln
  • 12/2015
  • Ergebnis
  • (ID 2-183830)

Campus Hochschule für Musik und Tanz


  • Anerkennung

    Perspektive Neuer Platz, © hjp-archtitekten

    Architekten
    hjp architekten PGmbB _ Prof. Jürgen Hauck, Herbert Osel, Würzburg (DE), Gießen (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    David Hammer, Lukas Bartke, Prof. Jürgen Hauck, Anja Kleinschnitz

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: Lützow 7 Müller Wehberg Landschaftsarchitekten, Berlin (DE)
    Tragwerksplaner: PfeiferINTERPLAN Bauberatung, Darmstadt (DE), Karlsruhe (DE)
    TGA-Fachplaner: b.i.g. bechtold Ingenieurgesellschaft mbH, Oberding (DE), Berlin (DE), Karlsruhe (DE)
    Bauphysiker: Graner + Partner Ingenieure GmbH, Bergisch Gladbach (DE)

    Erläuterungstext
    Die Hochschule für Musik und Tanz in Köln wird um ein neues Carré ergänzt. Ein neuer Campus bildet die städtebauliche Einheit mit dem Stammgebäude. Ziel ist es die beiden Sphären städtebaulich sowohl im Freiraum als auch baulich zu verknüpfen. Zu dem Zweck wird die vorhandene Blockrandbebauung behutsam und dem vorherrschenden Duktus entsprechend ergänzt, um einen adäquaten Eingang in den neuen Campus zu schaffen.
    Der Neubau bildet städtebaulich als ein Solitär das Zentrum der universitären Bebauung innerhalb des neuen Carrés. Das klare und prägnante Volumen, welches sich durch drei klare Quader ablesen lässt, schafft den neuen Platz an der Dagobert-Straße und bezieht sich in seiner Orientierung auf die Bestandsgebäude. Mit seiner Setzung und Proportion greift der Neubau bestehende Fluchten innerhalb des Campus sowie die Formensprache der Musikschule aus klaren, zueinander versetzten Volumina im Allgemeinen auf, ergänzt dieses und schafft einen kraftvollen neuen Mittelpunkt. Dieser bildet einen neuen Platz zur Straße hin, der den Eingang in den Campus markiert, mit dem Eingang des Stammgebäudes korrespondiert und ein Gegenüber bildet. Im Hinblick auf den Bestand lässt sich eine sehr heterogene Bebauung feststellen, daher definiert sich der Neubau als völliges Neutrum, das die Umgebung reflektiert und wiederspiegelt. Das Spiel mit versetzten Kubaturen wird betont, wobei großer Wert auf Belichtung und Proportion der verbleibenden Stadträume gelegt wird.
    Im Süden beherbergt die Ergänzung des Blockrandes den neuen Anlaufpunkt des Campus: das Café im EG. Zwischen dem neuen Café im Anbau, dem Solitär und dem Kopfbau des Bestandes entsteht ein öffentlicher, kommunikativer Platz zur Dagobert-Straße mit hoher stadträumlicher Qualität, nördlich des Solitärs ein studentischer, grüner und parkähnlicher Hof mit flexibler Nutzung (Freiluftbühne usw.). Durch die freigestellte Verortung des Gebäudes wird eine Nord-Süd-Verbindung zwischen Türmchenswall und Dagobert-Straße hin zur Musikschule gewährleistet. Damit wird ein städtischer, parkähnlicher, öffentlicher, attraktiver Raum gebildet, der eine städtebauliche Verzahnung des Ensembles schafft. Mithilfe eines einheitlichen Bodenbelags werden die beiden Gebäude vom neuen Platz aus über die Dagobert-Straße hinweg bis hin zur Ecke Unterkahlenhausen zusätzlich verbunden und gestalterisch zusammengefasst.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.