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  • DE-95028 Hof/Saale
  • 04/2015
  • Ergebnis
  • (ID 2-183550)

Neubau eines Studierendenwohnheims


  • 2. Preis

    kein Bild vorhanden
    Modellbauer
    Hauck.Modelle Konzept + Realisation, Haßfurt (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Hetterich Architekten BDA, Würzburg (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der schneckenförmige Baukörper wird selbstbewusst auf dem Grundstück positioniert und nutzt die gesamte Grundstücksfläche aus.
    Die Thematik des Hochschulcampus wird fortgeführt. Der Baukörper schiebt sich bewusst in die südliche Erschließungsachse ein.
    Der Haupteingang befindet sich im Südwesten des Gebäudes und lädt mit großzügiger Geste ein. Ein großer, geschützter Innenhof dient als zentraler Freibereich und als Vorzone für die Gemeinschaftsräume. Er bietet den Studierenden gute Möglichkeiten zum Treffen und Verweilen.
    Über zwei verglaste Treppenhäuser gelangt man in die Obergeschosse. Die Appartements sind über offene, gut belichtete Laubengänge erschlossen. Hier kann Kommunikation stattfinden. Die Einheiten sind als Standardappartements konzipiert und durch das große Achsraster gut proportioniert. Die dafür angebotene Möblierung ist jedoch nicht überzeugend. Ein Großteil der Nasszellen wird natürlich belichtet und belüftet.
    Die rollstuhlgerechten Zimmer sind im Erdgeschoss vorgesehen. Der ebenerdige Gemeinschaftsraum ist auf kurzem Wege erreichbar und flexibel nutzbar. Die Nebenräume versperren jedoch den Blick in die Landschaft. Alle anderen Gemeinschaftseinrichtungen und Nebenräume befinden sich in unmittelbarer Nähe.
    Für die Fassade werden hinterlüftete Faserzementplatten vorgeschlagen. Holzelemente akzentuieren die Fensterbereiche. Die Innenräume werden durch die großen Fensterflächen gut belichtet. Die Übertragung des Fassadenduktus in den nördlichen Innenbereich wird kritisch gesehen. Kostenmäßig liegt die Fassade im mittleren bis hohen Bereich.
    Die PKW‐Stellplätze sind richtig entlang der Ostgrenze angeordnet, die Zufahrt erfolgt auf kurzem Wege. Dadurch wird der Großteil der Anlage nicht durch den Autoverkehr belastet. Die Fahrradabstellplätze sind in entsprechenden Boxen entlang der südlichen Erschließungsstraße angeordnet und stören in keinster Weise das studentische Leben im Inneren. Insgesamt handelt es sich um eine sehr gelungene Arbeit mit eigenständigem Ansatz.