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  • DE-22047 Hamburg
  • 11/2010
  • Ergebnis
  • (ID 2-54709)

Konzernzentrale Jungheinrich AG


  • 1. Rang

    kein Bild vorhanden
    Landschaftsarchitekten
    arbos Freiraumplanung GmbH, Hamburg (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: architekten prof. klaus sill, Hamburg (DE)
    TGA-Fachplaner: KLIMAhaus Klima- und Gebäudetechnik GmbH, Quickborn-Heide (DE)
    TGA-Fachplaner: Ingenieurbüro Grimm, Hamburg (DE)
    Bauingenieure: ASSMANN BERATEN + PLANEN AG, Berlin (DE), Braunschweig (DE), Dortmund (DE), Dresden (DE), Frankfurt (DE), Hamburg (DE), Leipzig (DE), Magdeburg (DE), München (DE), Stuttgart (DE), Moskau (RU), Teheran (IR)
    Brandschutzplaner: Ingenieurbüro T. Wackermann GbR, Hamburg (DE)
    Energieplaner: IPJ Ingenieurbüro P. Jung GmbH, Köln (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Entwurf bietet einen überzeugenden Ansatz zur Lösung der gestellten Aufgabe. Die gewählte Kammstruktur ermöglicht es, das Gebäude zum Friedrich-Ebert-Damm eindeutig zu positionieren und mit den Höfen nach Westen qualitätvolle, gut belichtete Arbeitsplatzsituationen zu erzeugen, wobei eine ggf. mögliche Einschränkung durch die verglasten Verbindungsbrücken zu hinterfragen wäre. Diese Verbindungsbrücken können jedoch ein wichtiges Element darstellen, um funktionale kurze Betriebsabläufe zu gewährleisten.

    Positiv beurteilt die Jury die Angemessenheit in der Erscheinung des Neubaus. So wir auf starke Gesten verzichtet und eine innovative, aber nicht aufdringliche, einfache und klare Formen- und Materialsprache gefunden, die dem Image der JUNGHEINRICH AG in hervorragender Weise entspricht. Auch wird ein offener und einladender Eindruck durch die doppelte Glasfassade (Prallscheibe) zum Friedrich-Ebert-Damm erzeugt.

    Die dargestellte Wertigkeit der Metallfassade muss bei einer Realisierung bewahrt und in Hinblick auf ihre Farbintensität geprüft werden. Auch ist ein wirtschaftliches Konzept für die Fassadenreinigung erforderlich. Insgesamt stellt sich der Neubau als helles, lichtdurchflutetes Gebäude dar.

    Der repräsentativ gestaltete Vorplatz bildet wirkungsvoll das Entree für die Konzernzentrale und besitzt auch Strahlkraft für die angrenzende Cafeteria-
    Nutzung im Gebäude.

    Die Sonderflächen im Erdgeschoss sind im südlichen Abschnitt sinnvoll angeordnet und ergeben eine großzügige Raumfolge. Der rückwärtige Bereich mit der integrierten großflächigen Technikzentrale ist noch optimierbar. Die Grundrissstruktur in den Obergeschossen lässt eine funktionelle Büroorganisation erwarten.