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  • DE-10179 Berlin
  • 10/2015
  • Ergebnis
  • (ID 2-204411)

Konzeptwettbewerb BDIAußergewöhnlich! 2015


  • Gewinner


    Projekt
    log In_log Out

    Innenarchitekten
    sophiegreen interior architecture, München (DE), Brussels (BE) Büroprofil

    Verfasser
    Sophie Green

    Erläuterungstext
    Man geht nicht mehr unbedingt zur Arbeit – man arbeitet einfach ...

    1. Punkt: „Log in“ - Log out“

    auf dem Spielplatz, am Strand, Zuhause, an der Supermarktkasse, auf dem Bergwipfel, in der U- Bahnstation, im Museum, im Café , Unterwegs im Zug...
    – man loggt sich bei der Arbeit ein – und in dem Moment vom örtlichen Geschehen aus ...

    ... selbst auf der Arbeit/im Büro logt man sich „aus“ und „ein“ – zB. Rückzug für ein skype oder Telefonat dann wieder „log in“ ins Geschehen... oder kurzes „log in“ im Sozialen Netzwerk während der „Arbeitszeit“ = „log out“ Arbeit

    Unabhängig vom Ort - was sich ändert, ist das Niveau der zugewendeten Aufmerksamkeit.

    Die Konstanten hier sind:

    Der Mensch
    Das(Arbeits-)“gerät“ das Strom benötigt

    Die Variablen sind die Aufmerksamkeit – Zuwendung / mentale Präsenz
    und der Ort/ physische Präsenz

    2. Punkt: „Share“ – „Like“ - „Dislike“

    Was will man „teilen“ – mitteilen..? Was gefällt? Was stört?
    Vor allem im öffentlich Raum, kann die Umgebung stören – man kann aber auch seine Umgebung stören ... Manchmal sollte man sie (die Umgebung) oder sich selbst verschwinden lassen können – optisch und akustisch – „the invisible cloak“

    3. Punkt: „Disconnect“

    Den Kopf frei bekommen – das Sortieren / selektieren der Gedanken / des Inputs – Bewegung kann dabei helfen - laufen, schaukeln – oder ein Ort kann dabei helfen, die Umgebung ausblenden, – oder Ruhe – einfach einmal hinlegen sich zudecken und die Augen schließen ... „sich kurz verschwinden lassen ... „

    4. Punkt: Strom
    – momentan/heutzutage braucht man Strom um zu arbeiten – Telefon, Email, Laptop etc.
    Ladepunkte können zu Treffpunkten werden– kurze (Zwangs-)Pause- bevor man weiterarbeiten kann...

    Bewegung erzeugt Strom – aber auch Lärm, Wärme und einiges andere..
    Und: Bewegung versorgt das Gehirn mit Sauerstoff, und hilft beim Denkprozess, bei der Aufmerksamkeit - Zuwendung / mentalen Präsenz

    Bewegung kann verbinden – gemeinsames Ziel – Strom erzeugen / Strom laden

    Die Gelegenheit: Strom erzeugt Begegnung !

    BDIAussergewöhnlich : das „unterstützende Arbeitsumfeld an ungewöhnlichen Orten“

    es ist modular, unendlich erweiterbar – wie ein Netzwerk

    unabhängig von Raum könnte es Strom generieren (zB durch kurbeln, solar, etc.)
    und kann ihn auch wieder abgeben – durch USB-port zum laden von mobilen Geräten/ Licht

    es erlaubt Bewegung – zB verformen, falten, drehen, schaukeln, schwingen
    es erlaubt Begegnung - jemanden „mit-laden“ lassen - einstecken

    es ist formbar und erlaubt so das Einnehmen verschiedener Positionen – sitzen/ stehen /anlehnen und passt sich so auch an unterschiedliche Umwelten an sowie dem Bedürfnis des Benutzers

    und es erlaubt so auch das überziehen /abschirmen / abschotten / ausbreiten...

    und vielleicht ist es verspiegelt / reflektierend und wird so kurz unsichtbar ...

    es basiert auf einem Gitter – „Grid“ – und gewährleistet so seine Erweiterbarkeit Ausrichtbarkeit – und Personalisierbarkeit

    Im öffentlich Raum oder in der Natur ist es nicht nur eine Unterlage – sondern wird durch Falt und Steck Mechanismen vielleicht zu einem Sitz, zu einer Hülle oder zu einem Schirm, zu einem Paravant , zu einem Schattenspendenden Unterschlupf - zu einer gemeinsamen Sitzmöglichkeit zum Teilen - bis hin zu einer Hülle der Unsichtbarkeit...Als Überwurf / Kaputze – „Invisble cloack“...
    Um sich von Umgebung auszublenden, zB um zu Telefonieren ohne gleich alles mitzuteilen – bzw andere zu stören...und um, falls nötig autarg Strom zu erzeugen und diesen auch teilen zu können...

    Man bringt es mit – oder findet es vor, zB aufgelegt auf einem bestehenden Möbel / Sitzmöglichkeit, als unscheinbares, verführerisches Etwas, im Zug, in Flughäfen oder Cafés könnte es auf bestehenden Sitzmöglichkeiten oder an er Wand befestigt sein, zur Hand für seinen Verwender Ansonsten ist das Objekt aber auch ein Element welches körperlich Bewegung zulässt, also an multiplen Orten einsetzbar ist, bzw „mitnehm- oder mitbringbar“..

    wo immer wir auch sind um zu arbeiten – was sich bewegt/ändert, ist das Niveau der zugewendeten Aufmerksamkeit - Arbeit kann überall und nirgends statt finden, und insbesondere auch wenn man sich bewegt, bzw die Umwelt sich bewegt (und man „nur“ aus dem Zugfenster schaut“)

    Ein unterstützendes Arbeitsumfeld an ungewöhnlichem Ort wäre ...
    .... wie eine „Online Plattform“ im echten Raum: log in – like – share – disconnet – log out...ein bisschen wie eine Picknickdecke oder ein Regenschirm... – manchmal in sozialer Treffpunkt, aber nicht unbedingt, der die Möglichkeit bietet, Strom zu erzeugen - allein oder gemeinsam – in oder mit Bewegung die wiederum bei Denkprozessen hilft und manchmal kleinen (Zwangs-)pausen verordnet, dies es auch erlaubt seine Gedanken zu bündeln und sich zu fokussieren – sei es auf die Arbeit, oder die sich vorbei bewegende Umwelt...

    Log in – log out
    Like - Share
    Connect - Disconnect

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am 03.12.2015, 15:29
Zuletzt aktualisiert 08.12.2015, 15:18
Beitrags-ID 4-113050
Seitenaufrufe 115