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  • DE-50667 Köln, DE-50667 Köln
  • 04/2015
  • Ergebnis
  • (ID 2-184864)

Generalsanierung Filmhaus des WDR


  • Preisgruppe

    kein Bild vorhanden
    TGA-Fachplaner
    IPROconsult GmbH, Dresden (DE), Greifswald (DE), Senftenberg (DE), Berlin (DE), Leipzig (DE), Riesa (DE), Köln (DE), Halle (DE), Wiesbaden (DE), Bonn (DE), Stuttgart (DE), Hamburg (DE), Schwerin (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: HOLODECK architects, Wien (AT), Berlin (DE)
    Bauingenieure: KPPK Ziviltechniker GmbH, Wien (AT)
    Bauphysiker: IPJ Ingenieurbüro P. Jung GmbH, Köln (DE)
    Akustikplaner: ISRW - Institut für Schalltechnik, Raumakustik, Wärmeschutz Dr.-Ing. Klapdor GmbH, Düsseldorf (DE), Berlin (DE), Bielefeld (DE), Mainz (DE), Hamburg (DE), Karlsruhe (DE), Köln (DE)
    Architekten, sonstige Fachplaner: Diete + Siepmann Ingenieurgesellschaft, Kaarst (DE)
    TGA-Fachplaner: KWI Consulting Engineers GmbH, St. Pölten (AT), Wien (AT)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Entwurf zeichnet eine klare viergeschossige Fassade zum Appellhofplatz, die Traufenkante verläuft in gleicher Höhe bis zum Archivhaus. Damit gelingt eine schlüssige Platzfassung, positiv wird auch die transparente zurückliegende einladende Erdgeschosszone gesehen. Zur Nord-Süd Fahrt reduziert der Verfasser sinnvoll aus städtebaulicher Sicht ein Geschoss.

    Die Architektur ist zeitgemäß und insbesondere durch die begrünten Atrien gelingt eine hohe Innenraumqualität, die die Flexibilität nicht einschränken, Rückzugsräume darstellen und Orientierungshilfe geben. Es ist gewährleistet, dass durch geringe Maßnahmen die Grundrisskonfigurationen fortlaufend angepasst werden können. Dies korrespondiert mit dem Selbstverständnis eines modernen Medienunternehmens.
    Die Funktionalität sowohl der halböffentlichen Bereiche, als auch der Büroflächen ist sehr hoch. Besonders hervorzuheben ist die Eingangssituation, die Einsehbarkeit in das Studio sowie die Ausbildung der Obergeschosse. Eine Umlegung des Fahrradraumes stellt ein zusätzliches Flächenpotential dar. Bistro und Eingang können getauscht werden, eine zur Verfügung stehende Fläche im Außenraum bietet sich als Terrasse an
    .
    Es handelt sich um ein sehr wirtschaftliches Konzept. Trotz eines hohen Anteils an neuen und zurückbauenden Flächen ist der Entwurf auch nach Auffassung der Vorprüfung im Kostenrahmen. Die geforderte Anzahl der Arbeitsplätze wird leicht überschritten und kann auch noch ausgebaut werden.
    Denkmalpflege : Aus Sicht der Denkmalpflege berücksichtigt der Entwurf in seiner Proportionierung Das benachbarte Gerichtsgebäude, bedrängt es nicht und stellt mit seiner Materialität einen Kontrapunkt dar.