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  • DE-12053 Berlin, DE-12053 Berlin
  • 12/2015
  • Ergebnis
  • (ID 2-206009)

Neues Wohnen an der Briesestraße


  • 3. Preis

    Bild 1, © SPENGLER · WIESCHOLEK Architekten

    Tragwerksplaner
    INGENIEURBÜRO DR. BINNEWIES Ingenieurgesellschaft mbH, Hamburg (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: SPENGLER · WIESCHOLEK Architekten Stadtplaner, Hamburg (DE)
    Landschaftsarchitekten: el:ch landschaftsarchitekten, München (DE), Berlin (DE)
    TGA-Fachplaner: IG Tech GmbH, Hamburg (DE)

    Preisgeld
    14.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Verfasser greifen mit ihrem Entwurf den Blockrand auf und schaffen einen kleinen halböffentlichen Platz an der Mündung des Grünzuges Lessinghöhe. Dort befindet sich ein öffentliches Café mit nach Süden orientierten Terrassen. Der Übergang des Entwurfs zum Gemeindehaus an der Briesestraße überzeugt nicht. Die Höhenentwicklung des Geländes wird durch ein überhöhtes, sich an die Außenhöhen anpassendes EG kompensiert. Es entsteht im Inneren ein Hof der von Ateliers umschlossen ist und verschiedene Freizeitaktivitäten beinhaltet. Auf die komplexe Bespielung der Brandwand im Hof könnte aus Sicht der Jury verzichtet werden. Alle Treppenhäuser sind konsequent vom Straßenraum aus erschlossen. Nicht alle Treppenhäuser haben direkte Zugänge zum Hof, auch das Treppenhaus im Anschluss an die Brandwand an der Kienitzer Straße ist im EG wenig wirtschaftlich als Schlauch ausgeformt. In den Obergeschossen ergeben sich konventionelle Treppenhauserschließungen mit 4-5-Spännern. Die Treppenhäuser bieten eine wirtschaftliche Erschließung ohne gemeinschaftsfördernde Elemente. Die Ateliers sind konsequent an der öffentlichen Fuge positioniert. Die Verfasser schlagen einen Massivbau mit unterschiedlichen Fassaden vor. Die Gebäudeteile im Norden bestehen aus verputztem Mauerwerk. Im Süden, zum Park hin, werden die Fassaden mit vorgehängten Betonfertigteilen verkleidet, welche an Gestaltungsprinzipien von Bürobauten erinnern. Insgesamt entstehen dadurch verschiedene optische Adressen. Der Gesamteindruck des nach Süden gerichteten Bauteils erzeugt kein wohnungsaffines Bild. Die konsequente Wiederholung derselben Fassadenelemente lässt eine Standardisierung in der Fassaden-Ausführung zu. Das Gemeindezentrum wird durch die Planung gering beeinträchtigt. Die 28 Stellplätze sind nachgewiesen. Die Planung zeigt eine durchschnittliche Wirtschaftlichkeit mit wahrscheinlich günstigen Instandhaltungskosten. Der Entwurf bietet auf Basis einer klassischen Treppenhauserschließung gut strukturierte und wirtschaftliche und gut belichtete Wohnungen.