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  • DE-17321 Löcknitz, DE-17321 Löcknitz
  • 12/2015
  • Ergebnis
  • (ID 2-201312)

Bildungscampus


  • Anerkennung

    Lageplan, © Friedrich Poerschke Zwink Architekten und Stadtplaner BDA AIA

    Landschaftsarchitekten
    silands | Gresz + Kaiser Landschaftsarchitekten PartG mbB, Ulm (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Friedrich Poerschke Zwink Architekten und Stadtplaner BDA AIA, München (DE)

    Preisgeld
    3.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die städtebaulichen Bezüge zu den umliegenden Gebäuden wurden aufgenommen, wodurch eine Einbindung des Baukörpers in die Umgebung sehr gut gelingt. Die Lage des Haupteinganges auf der Erschließungsachse zwischen der Straße am See sowie dem bestehenden Schulcampus ist logisch gewählt. Durch den bewussten Höhenversprung des Baukörpers am Haupteingang und die Rückversetzung der Erdgeschosszone, wird der Hauteingang erkennbar gemacht und positiv akzentuiert. Durch die Ausbildung von zurückgesetzten und getrennten Obergeschossbauteilen wird innerhalb der großen Baumasse insgesamt eine angenehme Kleinteiligkeit erzeugt, welche zur Einfügung des Gebäudes in die Landschaft ebenfalls beiträgt. Hierdurch entstehen auf den tieferliegenden Flachdachbauteilen der eingeschossigen Baukörper begrünte Dachterrassen. Diese werden durch den Verfasser als grüne Klassenzimmer bezeichnet. Das Raum- und Funktionsprogramm wurde vorbildlich umgesetzt. Die Flächenvorgaben wurden eingehalten. Die Jury empfindet die Anordnung der Klassenräume als Solitärbaukörper im Obergeschoss als außergewöhnlich erwähnenswert. Durch die Solitärstellung werden umseitige Bezüge zur Natur sowie optimale Belichtungsmöglichkeiten geschaffen. Die Erweiterung der eigentlichen Klassenzimmer als grünes Klassenzimmer im Außenbereich wird allerdings im Schulalltag aus funktionalen Gründen als eher kritisch und nicht praktikabel angesehen. Die Kommunikation und funktionale Verbindung der abgekoppelten Obergeschossbauteile untereinander in Verbindung mit den Erdgeschossräumlichkeiten würde sich nach Überzeugung der Jury in der Praxis als schwierig erweisen. Die durchgehende nicht differenzierte Fassadenabwicklung im Erdgeschoss wird ebenfalls auf Grund ihrer ungebrochenen Länge als kritisch angesehen. Insgesamt wird die architektonische Durcharbeitung der Grundrisse und der Fassadengestaltung als sehr ausgereift und nachhaltig beurteilt. Die Barrierefreiheit (auch der Dachterrassen) des gesamten Baukörpers ist durch die Anordnung der beiden Aufzüge an den Treppenhäusern hergestellt. Auch sonst können im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit keine negativen Sachverhalte festgestellt werden.


INFO-BOX

Angelegt am 22.12.2015, 15:23
Zuletzt aktualisiert 01.02.2016, 17:52
Beitrags-ID 4-113968
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