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  • AT-1220 Wien, AT-1220 Wien
  • 12/2015
  • Ergebnis
  • (ID 2-208455)

Öffentlicher Raum Seeparkquartier Aspern Seestadt


  • Teilnahme 2. Stufe

    atmendes stadtquartier, innen-aussen blick in den baumhain und den zentralen platzraum, © bauchplan ).(

    Landschaftsarchitekten
    bauchplan ).(, münchen (DE), wien (AT) Büroprofil

    Erläuterungstext
    Die öffentlichen Räume werden als räumlich-atmosphärische wie auch zeitliche Träger des künftigen Seeparkquartiers verstanden. Die komplexen Anforderungen an die Freiräume als Bindeglied werden im Sinne eines Generators für künftige öffentliche Vielfalt produktiv genutzt. Das Seeparkstadtquartier wird als hybride Platzraum-Gassen-Abfolge mit dynamischen Übergängen und Schaltmöglichkeiten interpretiert. Das klassische Verständnis von öffentlichem Raum, von Sockel zu Sockel begrenzt, wird von einer ein- und ausgreifenden Raumauffassung der Erdgeschosszone abgelöst.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Tragend für das Projekt ist der „intelligente Stadtboden“: Schmale Streifen von Naturstein (allenfalls Beton) bilden den identitätsstiftenden Belag des neuen Stadtteiles. Er erstreckt sich als prägende Schraffur von Fassade zu Fassade und soll zum Generator für die von den Verfassern erwartete Komplexität und Vielfalt im öffentlichen Raum werden.
    Dem „demografischen Pixelparkett“ wird nach Ansicht des Preisgerichtes etwas zu viel zugemutet: Es soll gleichzeitig sickerfähiges Parkett sein, soll mit Fugengrün den Platz auflockern und soll zur Bühne einer modularen Bespielung mit multiplen Ausstattungselementen werden.
    Trotz Kritik würdigt das Preisgericht die innovativen Ansätze des Projektes und den Versuch, dem öffentlichen Raum eine ganz eigene Prägung zu geben.