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  • DE-30175 Hannover, DE-30175 Hannover
  • 12/2015
  • Ergebnis
  • (ID 2-220897)

Eingangs- und Shopbereich Erlebnis-Zoo


  • ein 3. Preis

    © städtischer Platz mit Eingangsgebäude, SEP Architekten / Lohaus + Carl

    Landschaftsarchitekten
    Lohaus · Carl · Köhlmos PartGmbB Landschaftsarchitekten · Stadtplaner, Hannover (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: SEP I ARCHITEKTEN Bockelmann Klaus PartG mbB, Hannover (DE)
    Tragwerksplaner: DREWES + SPETH Beratende Ingenieure im Bauwesen Partnerschaftsgesellschaft mbB, Hannover (DE)
    Energieplaner: Janßen Energieplanung, Hannover (DE)
    Lichtplaner: Ulrike Brandi Licht, Hamburg (DE)

    Preisgeld
    4.500 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Entwurf bewältigt die Aufgabe durch wenige, durchaus richtig getroffene Setzungen. Der parallel zur Fritz-Behrens-Allee gestellte Eingangsbau definiert das eigentliche Vorfeld des Zugangs zum Erlebniszoo Hannover. Allein diese Disposition eröffnet eine weitgehend unkomplizierte Erschließung für die Besucherinnen und Besucher, die entweder mit der Straßenbahn, dem Rad, dem Bus oder mit dem Auto ankommen. Der freigestellte Eiscafé-Pavillon schirmt den Vorplatz gegenüber der Parkpalette wohltuend ab. Das so gefundene Ensemble lässt allerdings den Zooeingang insbesondere für StadtbahnbesucherInnen hinter der erhaltenswerten Mauer verschwinden.
    Der stark versiegelte, in schwarz/weiß-gestreiftem Ortbeton gestaltete Vorplatz kontrastiert unangemessen stark gegenüber der eher zurückhaltenden Architektur der neu entworfenen Bauwerke.
    Ob der gestalterische Auftritt der Gebäude der gewünschten Zeichenhaftigkeit als neuer Zooeingang entsprechen kann, wird im Preisgericht kontrovers diskutiert. Einig war man sich darin, das zwischen Freiraumarchitektur und Gebäudearchitektur ein starkes Ungleichgewicht entsteht. Funktional wird das Konzept positiv bewertet.

    Die prognostizierten Baukosten des Entwurfs laut Kostengruppe 200 bis 700 liegen im oberen Bereich im Verhältnis zu den anderen Arbeiten der engeren Wahl.

    Der in der Ausschreibung formulierte Mindestenergiestandard kann eingehalten werden.