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  • DE-30175 Hannover, DE-30175 Hannover
  • 12/2015
  • Ergebnis
  • (ID 2-220897)

Eingangs- und Shopbereich Erlebnis-Zoo


  • 1. Preis

    Modell - modellwerk weimar

    Modellbauer
    modellwerk weimar | Architekturmodelle, Modellbau, Frässervice, Laserservice, Weimar (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: pape+pape architekten, Kassel (DE), Hannover (DE)
    Landschaftsarchitekten: nsp christoph schonhoff landschaftsarchitekten stadtplaner, Hannover (DE)

    Preisgeld
    12.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Arbeit 1003 besticht durch ein Gesamtensemble aus einer skulpturalen Gebäudegeste und - bei Integration des Baumbestandes - einem hochwertigen vegetativen Vorplatz als neuer Adresse. Das Gebäudeensemble bildet einen, der Auslobung entsprechenden, transformativen Übergang in den Zoo.
    Der neue Vorplatz bringt Signifikanz für den Stadtraum. Die städtebaulich übergreifende Geste in die Adenauer Straße bewirkt eine überzeugende Auffindbarkeit des Zoo. Die westliche Anbindung der PKW- und Fahrrad-Stellplätze ist klar strukturiert und funktional gut angebunden. Gleiches gilt für den Busparkplatz in Lage und Funktion.
    Der Standort des Eingangsgebäudes ist in seiner Positionierung so gewählt, dass eine stadträumliche und funktionale Verbindung optimal gewährleistet ist. Hierbei ist besonders hervorzuheben, dass die Anbindung eine optimale Ost/West Erschließung bietet und eine hohe Aufenthaltsqualität in den Vorflächen zulässt. Die Funktionalität des Entwurfs ist insgesamt gegeben, anzumerken ist lediglich, dass der Standort des Cafés von der Himmelsrichtung und der Ausrichtung zum Parkplatz nicht gut gewählt ist. Gleiches gilt für die Verortung der WC-Anlagen. Auch der rückwärtige Eingangsbereich des Shops wurde kritisch gesehen.
    Das Gebäude selbst bietet größte Transparenz zum Zoogelände und lässt eine auf die Jahreszeit bezogene flexible Nutzung zu. Der skulptural anmutende Baukörper wirkt prägnant und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Er stellt mit dem voraussichtlich vollständigen Erhalt des vorhanden Baumbestandes und der Natursteinmauer eine gelungene Symbiose aus Bestehendem und Neuem da. Die Materialität entspricht dem gewünschten naturnahen Erscheinungsbild. Die vorgeschlagene Gebäudekonstruktion scheint unproblematisch. Die prognostizierten Baukosten des Vorschlags laut Kostengruppe 200 bis 700 liegen im unteren Bereich im Verhältnis zu den anderen Arbeiten der engeren Wahl. Der in der Ausschreibung formulierte Mindestenergiestandard kann eingehalten werden.